Liebe auf den ersten Klick – Vom starren Design zum flexiblen, emotionalen User Interface

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Liebe auf den ersten Klick – Vom starren Design zum flexiblen, emotionalen User Interface

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Im digitalen Zeitalter ist ein optimal auf die Nutzer abgestimmtes User Interface unerlässlich. Die konzeptionelle Entwicklung und Gestaltung einer Webseite hängt dabei wesentlich von der Synergie zwischen der Identität eines Unternehmens, dem Mehrwert für den Kunden sowie der intuitiven Usability ab.
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Im digitalen Zeitalter ist ein optimal auf die Nutzer abgestimmtes User Interface unerlässlich. Die konzeptionelle Entwicklung und Gestaltung einer Webseite hängt dabei wesentlich von der Synergie zwischen der Identität eines Unternehmens, dem Mehrwert für den Kunden sowie der intuitiven Usability ab.

Ein erfolgreicher Markenauftritt bzw. eine erfolgreiche Webseite muss die Philosophie, Identität und Strategie eines Unternehmens abbilden. Daher sollte am Anfang eines jeden Webseiten-Projekts ein umfassender Workshop samt Informationsaustausch zwischen allen Entscheidungsträgern des Unternehmen, dem Design und der Umsetzung stehen. Die Konzeption eines digitalen Markenauftritts beginnt also mit der tief gehenden Analyse von Zielgruppen und Konkurrenten sowie der Definition von Unternehmenszielen. Dazu gehört auch, die aktuelle Positionierung des Unternehmens anhand von Konkurrenzanalysen, Web-Analytics und Statistiken genau zu hinterfragen. Außerdem sollte definiert werden, welche Art Nutzer ein Unternehmen mit seiner Webseite ansprechen will – denn auf diesen Nutzer soll die Website schließlich zugeschnitten sein.

Anhand der im Workshop definierten Ziele und der vom Unternehmen gelebten Corporate Identity lässt sich eine Webseite schaffen, die Inhalte, Ziele und Identität eines Unternehmens digital transportiert.

 

 

Worauf kommt es bei User Experience (UX) an?

In der Frühphase der Konzeption steht die Infomationsarchitektur der Seiten sowie die ideale Anordnung von Elementen und die Benutzerführung im Vordergrund: Wie soll sich ein User durch eine Seite klicken? Welche Inhalte hat er zuvor angesteuert und könnten ihn darüber hinaus interessieren? Die Seite muss entsprechend gewichtet sein, damit der Nutzer sie positiv in Erinnerung behält. Ästhetik ist ein Gesichtspunkt, Bewegung, besonders aber auch eine gewisse Intelligenz der Seite: Denn bestimmte Dinge wie Overlays sollten nur dann erscheinen, wenn sie auch wirklich einen sofortigen Mehrwert für den Nutzer bieten.

Beim Web-Relaunch der matrix technology AG beispielsweise bestanden die Hauptziele darin, die Webseite im Hinblick auf Responsive Design zu optimieren und dadurch einem breiten Nutzerspektrum den mobilen Zugang zu erleichtern. Im Zuge dessen musste die Navigation sowie der Content neu strukturiert werden, um der im Workshop erarbeiteten Zielgruppe einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu den wichtigsten Inhalten zu verschaffen. Sticky- Navigation und entsprechende Navigationslayer tragen dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

Der im Workshop entwickelte Leitsatz  „Lead the change“ soll – hier zum Beispiel – die neue digitale Strategie der matrix technology AG zukünftig auf allen Kanälen begleiten und wurde bereits in Bildwelt und Ikonografie umgesetzt. Individualisierte Icons und Infografiken dienen der Übersichtlichkeit, liefern schnell Informationen und tragen die neue Markenwelt nach außen.

 

 

Da Webseiten-Gestaltung Nutzer-, Zielgruppen- und Inhaltsabhängig ist, kann die Herangehensweise auch je nach Branche eine andere sein. UX ist zudem auf Interaktivität ausgelegt und auf Empathie angewiesen: In welcher Stimmung befindet sich ein Nutzer gerade? Ist er zielgerichtet auf der Suche nach etwas oder befindet er sich nur in Stöberlaune? Die Frage ist: Wie gestalte ich Interaktion so, dass sich der Nutzer sofort „abgeholt“ fühlt? Hier kommt auch die Frage nach dem Umgang mit Nutzerdaten ins Spiel. Einerseits möchte zwar niemand zu viel von sich preisgeben, andererseits werden die Daten gebraucht, damit der Nutzer schneller an sein Ziel gelangt und schnellstmöglich findet, was er sucht.

Einer der wichtigsten Bestandteile von UX ist nicht zuletzt der Service. Wie helfe ich einem Nutzer bei Problem xy weiter? Was steckt hinter einer bloßen Schaltfläche, z.B. einem “Call to Action”-Element wie “Mehr erfahren”? Das sind Fragen, auf die ein Unternehmen Antworten parat haben muss. In puncto Usability zeigt etwa Netflix, wie es geht: Videoinhalte können ganz einfach geräteübergreifend abgerufen werden.

Fazit

Webseiten werden zwar minimalistischer, aber nicht weniger anspruchsvoll. Um Begeisterung beim Nutzer zu erzeugen ist es wichtig, diesen genau zu kennen, genau zu wissen welche Inhalte er zu welchem Zeitpunkt benötigt und auf welchen Geräten er diese abrufen will. Eine Weiterentwicklung dieser „Content First“- Strategie könnte in Zukunft „Fluid Content“ sein. Dann bestimmen die Inhalte das Design und passen sich „fließend“ an.

Aufgrund dieser Aspekte sollten Unternehmen nicht auf standardisierte Templates setzen, sondern immer vom Nutzer ausgehen und dabei auf folgende Faktoren achten: Mensch und Stimmung, Ort und Zeit sowie Medium.

Autor: Hans Albu Sanmiguel, Gründer  einer Agentur für User Experience

(jm)

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Anne

Gute Idee, ich versuche immer
Gute Idee, ich versuche immer vor jedem geschriebenen Text zu recherchieren, was die Communit gerade beschäftigt und welche Themen diesen Monat eher gemieden werden. Daran lässtsich dann guter Content produzieren, der gleichzeitig aktuell ist und die User bewegt.

Wo geht die Reise im B2B-E-Commerce künftig hin? Wie müssen Unternehmen organisiert sein, die erfolgreich online verkaufen wollen? Und wie etabliert man diese neue Struktur im Unternehmen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellten sich am 26. und 27. Juni 2017 rund 100 B2B-Entscheider auf dem Strategiegipfel B2B-E-Commerce & Omnichannel in Berlin. 

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