Marketingkampagne: Warum Data Driven besser ist als das Bauchgefühl

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In den letzten Jahren sind die Möglichkeiten, Daten zu erfassen, immer größer geworden. Vor allem im Online-Marketing lässt sich durch Datenerfassung eine Marketingkampagne noch effizienter auf die Zielgruppe zuzuschneiden. Der Marketingexperte Dawid Przybylski erklärt, warum KPIs im Marketing wichtiger sind als das Bauchgefühl.
SEA-Kampagnen Marketingkampagne

Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock

Noch immer nutzen viele Unternehmen das große Potenzial einer datengesteuerten Marketingkampagne nicht oder nur in geringem Maße. Dabei liegt gerade hier ein effizienter Faktor, um zuverlässig bessere Kampagnen zu planen und langfristig größere Umsätze zu erzielen. Beim Data-Driven-Marketing werden Daten entlang der Customer Journey mittels verschiedenster Systeme und Apps für eine Marketingkampagne gesammelt, analysiert und genutzt, mit dem Ziel, bessere Entscheidungen zu treffen und Kampagnen durchzuführen, die so genau wie möglich automatisiert und personalisierte durchgeführt werden können.

Marketingkampagne: maßgeschneidert durch Datenauswertung

Heutzutage ist es möglich, für nahezu jeden Bereich Daten zu sammeln und auszuwerten, die für eine Kampagne relevant sind: Ob, Alter, Berufsgruppe, Interessen oder Kaufverhalten – all diese Daten können zuverlässig erfasst werden. Für Marketing-Strategen bedeuten diese technischen Möglichkeiten, dass sie im Gegensatz zu früher nicht weitgehend im Dunkeln tappen müssen, wenn sie eine Kampagne planen, sondern ziemlich genau nachvollziehen können, wer auf eine Marketingaktivität anspringt und wie man sie ansprechen muss.

Ansprache der Zielgruppen diversifizieren

Ein weiterer Vorteil des Data Driven Marketing ist, dass es ein Leichtes ist, die Kampagnen individualisiert zu gestalten, sodass sich jeder einzelne Empfänger direkt und auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten angesprochen wird. Es gibt hauptsächlich drei Wege, um eine diversifizierte Ansprache zu erreichen:

  1. Streuung von Werbekampagnen in AdWords in den mit Google verknüpften Webseiten: Besonders effektiv ist dies im Partnernetzwerk von Google, wo sich über Adsense Webseiten von Besitzern eintragen lassen und der Traffic monetarisiert werden kann. Darüber hinaus kann man auch Bild- und Banneranzeigen schalten. Die Wahl verschiedener Werbeformen und Netzwerke ist überaus sinnvoll und sorgt für eine Streuung innerhalb des Adwords-Systems, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass die Werbeanzeigen von den Nutzern gesehen werden, steigt.
  2. Diversifikation über AdWords durch die Schaltung von Anzeigen in anderen Suchmaschinen wie Ecosia, Bing oder Yahoo: Die Suchmaschinen funktionieren jeweils ähnlich wie Google, haben teilweise aber auch weitere Funktionen, die sich jedoch recht einfach von Adwords für die Ad-Systeme der anderen Suchmaschinen adaptieren lassen.
  3. Festlegen der für die Firmenziele geeigneten Online-Marketingkanäle: Beispielsweise ist hier zu überlegen, ob die Marketingkampagne um Social-Media-Anzeigen, Affiliate Marketing oder die Ansprache von bereits bestehenden Kunden durch Newsletter-Marketing erweitert werden soll. Denn durch mehr Ansprachen wird zusätzlicher Traffic generiert.

Marketingkampagne: Brand Awareness steigern

Data-Driven-Marketing klingt auf den ersten Blick so, als ob hierfür große Budgets nötig wären, aber das ist heute nicht mehr der Fall. Es gibt viele preisgünstige Softwarelösungen, mit denen man die Daten, die für eine Marketingkampagne notwendig sind, sammeln und auswerten kann. Newsletter-Tools, Website-Analysen – alles ist inzwischen auch für das kleine Budget verfügbar und noch dazu einfach zu handhaben, sodass sich auch kleine und mittelgroße Unternehmen unbedingt damit befassen sollten, wenn sie den nächsten Schritt in Richtung langfristiges Wachstum machen wollen, ohne im völligen Dunkeln zu tappen, welches Zielpublikum sie eigentlich ansprechen wollen.

Aber auch Unternehmen, die zunächst andere Prioritäten setzen (müssen), können bereits mit kleineren Maßnahmen Großes bewirken: Schon die aktive Nutzung von Social-Media-Kanälen wie Twitter, LinkedIn oder Instagram und die Erstellung von nützlichem Content kann die Brand Awareness deutlich steigern. Zudem können darüber vorher definierte Buyer Personas gezielt angesprochen werden.

Marketingkampagne: Festlegung von Zielgruppen und Response-Raten

Letztlich sollten für eine erfolgreiche Marketingkampagne unbedingt KPIs festgelegt werden, anhand derer klar definiert werden kann, welche Zielgruppen und Response-Raten erreicht werden sollen. Für Marketingstrategen bedeutet das eine größere Verfügbarkeit von Daten, sodass sie ihre Kampagnen zielgerichteter planen und das Risiko, dass eine Kampagne ins Leere läuft, deutlich minimieren können. Schließlich soll eine gute Online-Kampagne nicht nur schön aussehen, sondern erfolgreich sein. Und das erreichen Unternehmen nur, indem sie die Käufer genau kennen, dort abholen, wo er sich virtuell aufhält und ihn davon zu überzeugen, das angebotene Produkt oder die Dienstleistung in Anspruch zu kaufen.

Über den Autor: Dawid Przybylski ist Gründer von Finest Audience und Online-Marketer aus Leidenschaft sowie einer der Top-Affiliates aus Deutschland. Seit 17 Jahren beschäftigt er sich mit diversen Bereichen des Unternehmertums und hat vor sechs Jahren begonnen, Facebook für profitable Kampagnen einzusetzen. Sein Ausbildungsprogramm „Finest Audience Masterclass“ hat das Ziel, Online-Marketingkampagnen erfolgreich durchzuführen. (sg)

Lesen Sie auch: Social-Media-Marketing: 5 entscheidende Prognosen für 2020

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