Marktpotenziale durch Maschinenkommunikation

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Marktpotenziale durch Maschinenkommunikation

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Die Datenkommunikation zwischen Maschinen eröffnet Marktpotenziale für Telekommunikationsanbieter.

Telekommunikationsunternehmen bieten sich durch Maschine-zu-Maschine- (M2M-) Kommunikation neue Marktpotenziale. Um diese auszuschöpfen, müssen sie jedoch vorhandene Prozessarchitekturen um neue M2M-Plattformen erweitern, die in hohem Maß von bestehenden Serviceprozessen und Infrastrukturen unabhängig sind. Diese Plattformen verbinden die Transportebenen mit den Anwendungen der Endkunden.

„Die derzeitigen Prozesslandschaften von Mobilfunkanbietern und Netzbetreibern sind vor allem auf klassische Endverbraucher ausgelegt. Sie entsprechen weniger den spezifischen Prozessanforderungen von Geschäftskunden, die mit den M2M-Lösungen ihre eigenen Kundenprozesse effizienter gestalten wollen. Im Gegensatz zu den weitgehend standardisierten Leistungen für einen Massenmarkt sind M2M-Projekte meist sehr individuell geprägt“, sagt Stefan Gärtner, Managing Consultant bei Detecon International. Ein bloßes Anpassen der bestehenden Produktionsprozesse reiche daher nicht aus: „Um vom wachsenden M2M-Markt zu profitieren, müssen Telekommunikationsanbieter Plattformen und Prozesse vielfach neu aufbauen.“

Als Kernelement einer M2M-geeigneten Prozessarchitektur empfiehlt Detecon eine „M2M-ermöglichende Einheit“ (M2ME). Diese Einheit agiert als Vermittler zwischen dem angebundenen Telekommunikationsnetz einerseits und den M2M-Providern andererseits. Dadurch wird die Komplexität der Telekommunikationsnetze für die M2M-Provider unsichtbar.

Über ein Internetportal können so übersichtlich komplexe Prozesse und Abläufe mit wenigen Mausklicks erledigt oder in Gang gesetzt werden: Möchte beispielsweise eine Sicherheitsfirma mehrere hundert SIM-Karten für Alarmanlagen anlegen, kann sie das einfach über einen Menüpunkt „SIM-Karten-Bestellung“ tun – langwierige oder teils manuelle Aktivierungsprozesse, wie etwa bei Privatkunden üblich, entfallen. Nach der ebenfalls automatisierten Inbetriebnahme der SIM-Karten durch M2ME stellt ein generierter Echtzeitreport den Status der Alarmanlagen fest. „Durch automatisierte Geschäftsprozesse entkoppelt M2ME den M2M-Markt von den bisher existierenden Standardprozessen der Netzbetreiber“, so Stefan Gärtner. „Das spart Zeit und führt zu flexibleren und kostengünstigeren Prozessgestaltungen.“

Potenziale des M2M-Wachstumsmarkts

Detecon geht für den europäischen M2M-Markt bis 2013 von einer jährlich zweistelligen Wachstumsrate aus. Beispiele für drahtlose M2M-Lösungen sind unter anderem Automaten, die Lager- und Bargeldbestandsdaten oder Messwerte medizinischer Geräte übertragen. Weitere marktfähige M2M-Anwendungen stellen zum Beispiel intelligente Stromzähler dar, die Verbrauchswerte direkt an den Energieversorger senden oder Haushaltsgeräte, die sich per Handy ein- und ausschalten lassen.

Derzeit machen sechs Bereiche mehr als 80 Prozent des Umsatzes im M2M-Markt aus: Automobil, Logistik, Einzelhandel- und Finanzdienstleistungen, Industrie- und Sicherheitstechnik, Gebäudemanagement sowie Energieversorgung. Mobile Verbrauchergeräte wie Kameras oder Musik- und Videogeräte spielen eine noch untergeordnete Rolle. Doch das wird sich laut Detecon bald ändern: Schon heute sei jedes fünfte tragbare Gerät der Konsumelektronik M2M-fähig. Dieser Anteil steige derzeit weiter stark an. „Es lohnt sich deshalb für Netzbetreiber, ihre Prozesslandschaften auf die Anforderungen der Maschinenkommunikation einzustellen“, empfiehlt Gärtner. „Auf diese Weise können sie neue, zusätzliche Märkte erschließen, die außerhalb des klassischen Mobilfunkmarktes liegen.“

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