Mastercard: Kontaktloses Zahlen per Wearables im Aufwind

Mit Wearables wie Armband oder Schlüsselanhänger zahlen: jeder vierte Europäer (24 Prozent) kann sich das vorstellen. Zugleich sinken die Vorbehalte gegenüber dem kontaktlosen Zahlen europaweit. Das hat eine Befragung im Auftrag von Mastercard gezeigt.

Die Anzahl der kontaktlos durchgeführten Transaktionen mit Mastercard und Maestro ist in Europa im letzten Jahr um 145 Prozent gestiegen – in Deutschland sogar um 213 Prozent. Im gleichen Zeitraum wuchs die Anzahl der aktiven kontaktlosen Karten in Europa um 81 Prozent und in Deutschland um 145 Prozent. Die zunehmende Beliebtheit hat dazu geführt, dass immer mehr Europäer bereit sind, neue Zahlungsmethoden auszuprobieren. Gleichzeitig sind die Bedenken gegenüber dem kontaktlosen Bezahlen in Europa stark rückläufig (-24 Prozent), wobei die Niederlande (-41 Prozent), Spanien (-33 Prozent) und Großbritannien (-31 Prozent) den stärksten Rückgang verzeichnen, in Deutschland sind es 20 Prozent.

Banken in ganz Europa arbeiten mit Mastercard zusammen, um neue Arten des kontaktlosen Zahlungsverkehrs zu ermöglichen. ABN AMRO ist eines der ersten Geldinstitute, das jetzt in einem Pilotprojekt 500 Kunden weltweite Zahlungen mit einem Wearable ermöglicht, das mit dem eigenen Konto verbunden ist.

Europa weltweit führend

„Europa ist beim kontaktlosen Zahlungsverkehr weltweit führend und der große Erfolg sorgt für Nachfrage nach noch mehr Komfort", sagt Paolo Battiston, Executive Vice President Digital Payments & Labs Europe bei Mastercard. „Weltweit akzeptieren sieben Millionen Händler kontaktlose Zahlungen und Kunden können so in weltweit 107 Ländern – davon in 50 europäischen – kontaktlos zahlen. Das Vertrauen der Kunden in kontaktlose Geräte ist größer denn je, und im Gegenzug scheinen sie bereit zu sein, den nächsten Schritt zu gehen, indem sie kontaktlose Zahlungen über vernetzte Geräte ausprobieren wollen. Pilotprojekte wie die in den Niederlanden werden die Stellung des Verbrauchers in der digitalen Wirtschaft weiter stärken.“

Zahl der Händler steigt, die kontaktloses Zahlen akzeptieren

Mastercard arbeitet zudem weiterhin mit Händlern zusammen, damit diese die Erwartungen ihrer Kunden bei Zahlungen mit Wearables erfüllen können. Im letzten Jahr ist die Zahl der Händler, die kontaktlose Bezahlungen akzeptieren, in Europa um 42 Prozent gestiegen (in Deutschland sogar um 73 Prozent). Unterstützend kommt auch die immer breitere Akzeptanz im Handel hinzu: In Deutschland sollen seit Jahresbeginn alle Händler, die Mastercard akzeptieren, kontaktlose Zahlungen ermöglichen. In Europa werden inzwischen 38 Prozent aller Transaktionen kontaktlos abgewickelt. 

Ein besseres Kundenerlebnis

„Es ist an der Zeit, die Bezahlmethoden um Zahlungen mit Wearables zu erweitern. Die Kunden erwarten das und die Technologie, die uns heute zur Verfügung steht, ermöglicht ein besseres Kundenerlebnis“, sagt Yvonne Duits, Product Owner Payments bei ABN AMRO. „Wir kümmern uns darum, die Anwendungen für die Verbraucher bequemer zu machen und jedem eine Zahlungsmethode anzubieten, die seinen Präferenzen entspricht. Dieses Pilotprojekt ist ein gutes Beispiel dafür.“

Das Pilotprojekt von ABN AMRO folgt auf die Ankündigung einer Mastercard-Initiative, mit der das Unternehmen eine größere Zahlungskonsistenz erreichen will, indem kontaktlose Zahlungen in den nächsten fünf Jahren zu einem weltweiten Standard werden.

Über die Methodik: Alle inkludierten Daten sind von Mastercard und Maestro sowie einer Studie, die vom Marktforschungsunternehmen GCT Research unter 50.747 Menschen aus den folgenden Ländern durchgeführt wurde: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Russland, Schweden und Spanien.

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