Media-Analyse 2009 Radio II: Gute Noten für Radio

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Media-Analyse 2009 Radio II: Gute Noten für Radio

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Die Radionutzung in Deutschland steigt – vor allem bei den jungen Zielgruppen.

Die heute veröffentlichten Reichweitenergebnisse der Media-Analyse (ma) 2009 Radio II zeigen trotz zunehmender Medienvielfalt erneut steigende Nutzungsdaten für Radio in Deutschland. 54,97 Millionen schalten täglich ihr Radio ein (78,7 Prozent Tagesreichweite ab zehn Jahren). Vor einem halben Jahr waren 78,6 Prozent Tag für Tag dabei (ma 2009 Radio I).

Besonders stark nutzen weiterhin die 30-59jährigen (82,7 Prozent) und die Berufstätigen (82,3 Prozent) Radio. Die Zuwächse kommen allerdings aus anderen Zielgruppen: Häufiger als bisher schalten sich die ganz Jungen zwischen zehn und 19 Jahren dazu. Mit einem Plus von 3,6 Prozent erreichen sie eine Tagesreichweite von 69,4 Prozent. Schon zur Vorgänger-Ausweisung im März legten sie an Reichweite zu. Dies spiegelt sich auch bei den sich in Ausbildung befindenden Gruppen mit einem Plus von 2,5 Prozent wider. Bereits in der Frühjahrsausweisung war auch ihr Radiogerät deutlich häufiger auf Empfang.

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale: “Vor dem Hintergrund der Steigerungen aus dem Vorjahr bei Gesamtreichweite und besonders bei den jungen Zielgruppen ist nun gesichert von einer nachhaltig positiven Entwicklung auszugehen – und nicht nur von einem kurzfristigen Trend. Radio hat seine Chancen ergriffen, die die neuen digitalen Möglichkeiten bieten. Radio wirkt im Wettstreit der Medien in der Gunst der jungen Generation.”

Trotz dieser starken Medienkonkurrenz um das begrenzte Zeitbudget ist die Verweildauer nicht nennenswert gesunken. Während die Hörer ihre Nutzung um zwei Minuten reduzieren, weiten die Jugendlichen ihre Zeit mit Radio sogar deutlich aus. Die Verweildauer der 10-19jährigen ist im Vergleich zur Frühjahrsausweisung um 9 Minuten gestiegen (das entspricht einem Plus von 7,7 Prozent). Auch die sich in Ausbildung befindenden Hörer bleiben länger dran, und zwar um neun Minuten (+ 6,7 Prozent). “Diese Entwicklung führen wir auf die hohe Akzeptanz von Internetradio in dieser Zielgruppe zurück, welches beim Lernen und Recherchieren an Schreibtisch und PC zum Einsatz kommt”, so Kuckuck.

Auch die Studie von TNS Emnid und Radiozentrale “Surfer wollen was auf die Ohren” aus dem Frühjahr 2009 belegt den hohen Konsum von Audio bzw. Radio parallel zur Internetnutzung. 44 Prozent nutzen während des Surfens ein Audiomedium. Bei den Jungen (14-19 Jahre) und den Heavy Usern punktet das Team Audio und Online mit jeweils 58 Prozent sogar noch deutlicher. Alle Nutzergruppen bevorzugen die etablierten Hörfunkangebote aus der Region. Die Jungen und die Heavy User holen sie sich allerdings häufiger aus dem Internet.

Diese kombinierte Nutzung hilft auch der Werbewirtschaft. Eine Studie des englischen Radio Advertising Bureau belegt, dass knapp 60 Prozent der Surfer sich mehr Details im Web suchen, auf die sie via Radio aufmerksam wurden. Das hat sich beispielsweise die Website www.preistrend.de zunutze gemacht – nach einer zweiwöchigen Radiokampagne stiegen die Zugriffe über Google in der ersten Woche um 30 Prozent, in der zweiten Woche sogar um knapp 70 Prozent.

“Solche Aktivierungserfolge können sich auch kleinere und mittlere Unternehmen zunutze machen”, meint Lutz Kuckuck. “Denn Radio präsentiert sich mit seinen stabil hohen Reichweiten, seiner optimalen Vernetzbarkeit und der guten regionalen als auch der altersmäß;igen Steuerbarkeit als effizientes Werbemedium für den Mittelstand. Gerade in Zeiten, in denen jeder Werbeeuro mehrmals umgedreht wird, kann Radio mit nachweislich guten und günstigen Werbeerfolgen für die Kunden punkten. Und dies zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Mit einem Tausendkontaktpreis von rund zwei Euro rangiert Radio weit vor Tageszeitung und TV mit jeweils rund elf Euro – und ist zudem mit geringen Produktionskosten zu realisieren.”

Die Radiodaten der ma 2009 Radio II wurden in zwei Befragungswellen auf Basis von repräsentativ angelegten Telefon-Interviews ermittelt. Für die Werbewirtschaft sind die ma-Daten die Grundlage für ihre Mediaplanungs-Strategien und damit letztlich für den Einsatz der Werbegelder. Träger der ma ist die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse – ein Zusammenschluss von rund 260 der bedeutendsten Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft mit dem Ziel der Erforschung der Massenkommunikation. Sie ermittelt regelmäß;ig das Radionutzungsverhalten in Deutschland.

Info: http://www.radiozentrale.de/

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