Mehrwertsteuersenkung: dm-drogerie markt gibt sie direkt an Kunden weiter

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Mehrwertsteuersenkung: dm-drogerie markt gibt sie direkt an Kunden weiter

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Die Drogeriemarktkette dm hat jetzt angekündigt, die von der Bundesregierung verlängerte Mehrwertsteuersenkung ab dem 1. Juli 2020 vollständig an die Verbraucher weiterzugeben.
Mehrwertsteuersenkung

Der dm-drogerie markt wird die Mehrwertsteuersenkung bei sämtlichen Artikeln vollständig an die Kunden weitergeben. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember erhalten Kunden in allen dm-Märkten und im Onlineshop dm.de den entsprechenden Rabatt auf Einkäufe für die gesamte Laufzeit der Regierungsentscheidung. Auf diese Weise sorgt dm dafür, dass die Preissenkung auf dem Kassenbon sichtbar wird. Zusätzlich wird dm seine Dauerpreis-Garantie ab sofort von vier auf sechs Monate erweitern. Auch diese Maßnahme hat bis zum 31. Dezember 2020 Gültigkeit.

„Mit den beiden Entscheidungen möchten wir unsere Verlässlichkeit und unsere Solidarität bei drogistischen Produkten und bei Bio-Lebensmitteln unter Beweis stellen. Der Dauerpreis und das Rabattmodell machen im Gegensatz zu Aktionspreisen die tatsächliche Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung nachvollziehbar“, erläutert Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, die Maßnahmen.

Unterstützung für die Absicht der Bundesregierung

Werner erklärt zur Mehrwertsteuersenkung: „Unser Vorteil ist, dass wir die technischen Voraussetzungen haben, um ohne viel Aufwand diese Steuersenkung transparent an unsere Kunden weitergeben zu können. Wir hoffen, auf diese Weise die Absicht der Bundesregierung, die Nachfrage in Deutschland durch günstigere Preise zu aktivieren, unterstützen zu können. Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 erhalten die Kunden in allen dm-Märkten und im Onlineshop dm.de den entsprechenden Rabatt auf ihren je individuellen Einkauf. Diese auf die Mehrwertsteuer bezogenen Rabatte bilden die Basis unserer Rabatt- und Punkte-Vergünstigungen.“

„Wenn wir, zum Beispiel bei Neueröffnungen von dm-Märkten oder beim Payback-Vorteilsprogramm oder bei der Anwendung unserer dm-App, einen höheren Rabatt oder bei unseren Payback-Punkten einen höheren geldwerten Vorteil gewähren, dann erhalten unsere Kunden wie bisher stets den höchsten ausgelobten Rabatt. Eine Kumulierung, also Addition verschiedener Rabatte, ist nicht möglich. Mit unseren Entscheidungen wollen wir Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen mehr Planungssicherheit geben. Auch Familien mit Kindern müssen nicht hamstern oder sich bei ihrer Produktauswahl an Angeboten orientieren, sondern können sich nach ihrem Einkommen und nach den Vorlieben ihrer Babys und Kleinkinder richten“, so Werner weiter.

Mehrwertsteuersenkung: dm verlängert Dauerpreis-Garantie

Das Dauerpreis-Konzept basiert auf gemeinsamen Überlegungen des Bundesverbands die Verbraucher Initiative e. V. und dm-drogerie markt. dm hat bereits 1994 den Vorschlag der Initiativeumgesetzt, die gesetzliche Vorgabe von zwei Monaten Gültigkeit auf vier Monate zu verdoppeln, wenn ein Unternehmen Dauerpreise verspricht.

Christoph Werner erläutert: „Krisenzeiten sind Zeiten großer Verunsicherung, dies gilt nicht nur für die Gesundheit der Menschen, dies gilt auch für ihre wirtschaftliche Situation. Diese Erkenntnis hat uns dazu bewogen, für das Jahr 2020 unsere Dauerpreis-Garantie zu verlängern. Denn die Corona-Krise ist trotz aller Lockerungsentscheidungen leider noch nicht vorbei. Millionen Menschen sind in Kurzarbeit und leider sind viele Bürger auch von Arbeitslosigkeit bedroht, wie die Ankündigungen vieler Unternehmen sowohl aus der Industrie, aus dem Handel als auch aus den Dienstleistungsbereichen verdeutlichen.“

Einkaufserlebnis steht auch bei Mehrwertsteuersenkung an erster Stelle

Christoph Werner zu den weiteren Zielsetzungen von dm: „Neben unserer Preisgarantie wollen wir mit weiteren Entscheidungen, die durch die Lockerungen ermöglicht werden, den Kunden das Einkaufserlebnis so angenehm wie möglich gestalten. Unsere Teams in den 2.015 deutschen dm-Märkten bieten seit vergangener Woche wieder alle bekannten dm-Services an, sofern es keine lokal beschränkenden behördlichen Auflagen gibt. Das sind, je nach dm-Markt, der Fotoservice, die Wickeltische sowie Still- und Spielecken.“

Werner hofft auch, dass es keine zweite Infektionswelle gibt und die Lockerungen sowie die Senkung der Konsumsteuer die Binnennachfrage tatsächlich steigern: „Gespräche wie mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann waren ein Signal der politisch Verantwortlichen, mit den Verantwortlichen im Handel ins Gespräch zu kommen. Ich würde mir wünschen, dass die Unmittelbarkeit des Austauschs der politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen sich weiter intensiviert. Mit den jeweiligen Erfahrungen und Erkenntnissen lassen sich nicht nur Krisenzeiten, sondern auch reguläre Entwicklungen des gesellschaftlichen Lebens prosperierender gestalten. Wir bei dm vertreten die Auffassung, dass es die vorrangige Aufgabe der Wirtschaft ist, das Wohlergehen der Menschen zu sichern und zu fördern. Meine Kontakte mit den Politikern haben mir gezeigt, dass auch die politischen Mandatsträger dieses Prinzip verfolgen.“

Lesen Sie auch: Wann kommt die Krise beim Verbraucher an?

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