Mit fünf Tipps zu gutem Content

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Mit fünf Tipps zu gutem Content

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Guter Content ist das A und O für den Beziehungsaufbau zum Zielpublikum. Dennoch gelingt es vielen Unternehmen nicht, interessante Stories mit Mehrwert zu liefern. In einer Studie haben PR-Profis und Journalisten festgestellt, dass Marken-Content oftmals zu sehr auf den eigenen Zweck ausgerichtet ist, wobei auffällt, dass den Meisten nicht bewusst ist, woran es scheitert.

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Guter Content ist das A und O für den Beziehungsaufbau zum Zielpublikum. Dennoch gelingt es vielen Unternehmen nicht, interessante Stories mit Mehrwert zu liefern. In einer Studie haben PR-Profis und Journalisten festgestellt, dass Marken-Content oftmals zu sehr auf den eigenen Zweck ausgerichtet ist, wobei auffällt, dass den Meisten nicht bewusst ist, woran es scheitert.

Warum scheitert Content?

Konkret gibt es zwei Aspekte, durch die Content von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist: Texte, die auf den Verkauf abzielen, sowie die geringe Risikobereitschaft der Unternehmen, innovative Inhalte zu produzieren.

Ersteres weist durch die Ausrichtung des Inhalts oftmals eine geringe Glaubwürdigkeit auf, da die Absicht dahinter auch dem Konsumenten bewusst ist. Krampfhaftes Verschleiern der Hintergedanken wirkt nicht nur unauthentisch: Es hat auch direkte Folgen auf die Markenwahrnehmung der Rezipienten, die Ihre Markeninhalte auf Dauer als Werbemaßnahmen, aber nicht als Content mit Mehrwert betrachten.

Auch die fehlende Risikobereitschaft von Unternehmen führt zu Inhalten, die weder interessant noch spannend sind. Die Reizüberflutung, derer sich Konsumenten ausgeliefert sehen, erfordert Inhalte, die aus der Masse herausstechen. Die Aufmerksamkeit gewinnt man nicht mit faden Produkt-Updates, Anleitungen, die man zum x-ten Mal gelesen hat oder irrelevanten Themen, die keinen Bezug zur Zielgruppe haben.

Fünf Tipps geben, die zu relevantem Content verhelfen:

1. Ziel des Contents definieren – und eine Message formulieren

Welches übergeordnete Ziel sollen Ihre Markeninhalte erfüllen? Wollen Sie, dass Ihre Marke mit einer bestimmten Aktivität assoziiert wird? Dass ihr Produkt ein bestimmtes Lebensgefühl auslöst? Selbstverständlich steht am Ende des Tages der Verkauf Ihrer Dienstleistung oder Ihres Produktes im Vordergrund. Doch Sie sollten sich darüber hinaus eine Positionierung überlegen, die Sie auf Dauer einnehmen möchten. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf lassen sich Messages formulieren, mit der Sie die gewünschte Assoziation hervorrufen und die Sie wie eine Art Motiv in allen Content-Formen integrieren können.

2. Aktuelle Trends identifizieren, die die Zielgruppe interessieren

Wissen Sie, welche Themen Ihre Zielgruppe derzeit am meisten beschäftigen? Egal wie spannend ihre Inhalte sind – werden diese zur falschen Zeit gepostet, gehen sie unter. Das hat auch Folgen für Ihren Feed, sofern Sie Social-Media-Kanäle nutzen: Ungelesene Beiträge bewertet Facebook als irrelevant und stuft Ihre Seite dementsprechend ein. Genaueres zu den Faktoren, die Ihre Reichweite schmälern oder verbessern können, finden Sie hier.

Doch wie erfahren Sie die Trends, die Ihre Zielgruppe interessieren? Es gibt eine Vielzahl an Strategien, die Sie wählen können: Probieren Sie es mit der Beobachtung wichtiger Influencer und Wettbewerber aus Ihrer Branche. Welche Inhalte bewerben sie, welche Themen kommen gut an? Nicht immer muss das Rad neu erfunden werden. Sie können sich Inspiration holen und die Inhalte an Ihre Marke anpassen. Eine weitere bewährte Methode stellt die aktive Teilnahme an Foren oder Facebook-Gruppen dar. Lesen Sie mit, worüber sich Ihr Publikum unterhält oder liefern Sie auch interessante Beiträge, die Sie durchaus als Privatperson dort beisteuern können. Selbstverständlich sollten Sie hierbei keine werblichen Maßnahmen ergreifen – solche Beiträge werden oftmals mit Ausschluss bestraft. Durch die regelmäßige Teilnahme an solchen Gesprächen entstehen Content-Ideen, die einen wichtigen Bezug zu Ihrer Zielgruppe haben.

Auch bieten viele soziale Plattformen die Möglichkeit, Trends zu entdecken: Bei Instagram erreicht man dies über den „Explore“-Bereich, bei Xing können Sie in den „News“-Bereich eintauchen.

3. Im Vorhinein klären, welche Kanäle genutzt werden sollen

Eines der ausschlaggebenden Kriterien, bevor Sie Ihren Content generieren, ist die Auswahl der Kanäle, auf die Sie zurückgreifen möchten. Jeder Kanal hat gewisse Spielregeln, bei denen verschiedene Formate unterschiedlich gut funktionieren. Auch die Zielgruppe ist nicht immer dieselbe – klären Sie diese Informationen im Vorhinein, um Ihre Inhalte entsprechend zu adaptieren.

4. Mehrwert in Form von Unterhaltung oder Information schaffen

Fragen Sie sich: Welchen Zweck soll das Posting, der Videobeitrag oder die Story erfüllen? Möchten Sie unterhalten oder lieber informieren? Oder beides? Welche Inhalte können Sie als Insider der Branche liefern, die wirklich spannend und nützlich sind? Können Sie alte Informationen, die jedem geläufig sind, updaten? Gibt es einen neuen Trend, den Sie forcieren möchten? Veröffentlichen Sie lieber qualitativ gut recherchierte Artikel, die gerne auch auf andere Quellen verweisen. Ihre Leser werden für seltene Beiträge mehr Verständnis zeigen als für Artikel ohne Mehrwert.

5. Emotionen nutzen  – mit Bildern spielen

Seien Sie mutig und spielen Sie mit Emotionen. Gerade Content mit gutem Storytelling integriert emotionale Bildsprache, um das Publikum zu berühren. Sie müssen keine großen Videokampagnen drehen – probieren Sie es mit einer neuen und einfachen Bildsprache, die Menschlichkeit zeigt. Berichten Sie über Ihr Personal, das sich für den guten Zweck einsetzt, über Erfolgs-Stories Ihrer Kunden, oder greifen Sie ein emotionales Thema auf, das die Medien derzeit beherrscht (beispielsweise Fußball-WM, Wahlen, überraschende Gesetzesänderungen). Diese Risikobereitschaft zahlt sich aus: Sie dürfen mit hohem Engagement seitens Ihrer Zielgruppe rechnen, sofern die Kampagne gut durchgeplant ist. Aber: Klären Sie zuvor unbedingt mit Ihrem Krisenmanagement, wie mit kritischen Stimmen und Hate-Speech umgegangen wird. Gerade emotionale Themen rufen gespaltene Meinungen hervor, sodass im Vorhinein feststehen muss, wie diese gemanagt werden.

Diese Punkte liefern nur einen Bruchteil an Tipps, die sich für das Content Marketing nutzen lassen. Mehr über visuelles Content Marketing, Content-Generierung und Storytelling erfahren Sie hier.

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