Mit Werbung in mobilen Apps Geld verdienen

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Mit Werbung in mobilen Apps Geld verdienen

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Geld verdienen App

Was bei mobilen Webseiten teils unausweichlich ist, wird auch bei mobilen Apps immer offensichtlicher: Die Nutzer sind nur in den seltensten Fällen bereit, für mobile Inhalte Geld zu bezahlen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Mehrheit der populärsten Apps über alle Plattformen hinweg kostenlos sind. Doch wie lässt sich dann überhaupt noch Geld mit Apps mittels Werbung verdienen?

Für Entwickler von mobilen Apps und Webseiten (Publisher) wird es deshalb immer wichtiger, auf mobile Werbung als Einnahmemöglichkeit und zur Refinanzierung der Entwicklungskosten zu setzen. Dass diese Strategie nicht zwangsläufig mit einem Qualitätsverlust der eigenen Inhalte einhergehen muss und welche grundsätzlichen Fragen sich App-Entwickler stellen sollten, wenn sie ihre App für mobile Werbung vorbereiten wollen, erklärt Carsten Frien, Geschäftsführer Madvertise Mobile Advertising.

Per App Geld verdienen: Bannerwerbung

Banner sind eine Form der Onlinewerbung, bei der die Werbung als Grafikdatei in die Webseite eingebunden wird und auf die Website des Werbenden verlinkt. Mobile Bannerkampagnen folgen dem gleichen Prinzip, nur dass die Werbung auf einer mobilen Webseite oder in einer App angezeigt bzw. in diese von einem mobilen Ad Server ausgeliefert wird. Die entsprechenden Werbemittel können Betreiber von mobilen Webseiten oder Apps mit Hilfe von SDKs (Software Developer Kits) beim Werbenetzwerk, das die Banner vermittelt und technisch zur Verfügung stellt, abrufen. Die Mobile Marketing Association hat bereits bestimmte Bannerstandards entwickelt, an denen man sich dabei orientieren sollte.

Geld verdienen mit Apps: Nutzerfreundliche Banner

Bei der Platzierung der Werbemittel sollte darauf geachtet werden, dass diese gut sichtbar sind, aber gleichzeitig vom Nutzer der App oder der mobilen Webseite nicht als störend empfunden werden. Bei den meisten mobilen Werbenetzwerken ist es möglich, im Rahmen der Anmeldung einer mobilen Webseite oder Applikation entsprechende Werbekategorien zu bestimmen. Diese sollten thematisch dem Inhalt des eigenen Content-Inventars entsprechend ausgewählt werden, um eine hohe Relevanz zwischen Inhalt und Werbemittel herzustellen. So werden die Werbebotschaften für den Nutzer relevanter und bieten einen zusätzlichen Mehrwert.

Dank seriösen Werbekampagnen – Einnahmen mit Werbung in Apps

Eigene Werbepartner zu akquirieren ist äußerst aufwändig. Über Werbenetzwerke haben Betreiber von mobilen Apps und Webseiten Zugang zu einem Pool von werbetreibenden Unternehmen und können so eine Vielzahl an Werbekampagnen in ihre Seite und/oder App einbinden. Je nach Ausrichtung der eigenen Inhalte sollten sich die mobilen Publisher ein national oder international ausgerichtetes Netzwerk suchen, das über die passenden Werbepartner verfügt. Ebenso ist es möglich, sich bei mehreren Werbenetzwerken anzumelden, um eine möglichst hohe Fill Rate (Auslastung an Bannerkampagnen) und damit viele Werbepartner zu erreichen. Auf technologischer Seite steuern speziell auf die Mobil-Technologie ausgelegte Ad Server die Auslieferung von Werbung. Sie sorgen dafür, dass die erfolgversprechendste Werbung zum richtigen Zeitpunkt der richtigen Zielgruppe angezeigt wird und optimieren so den Erfolg einer Kampagne. Über die sogenannte Ad-Rotation werden Werbemittel regelmäßig neu geladen, so dass dem Nutzer nicht immer die gleiche Werbebotschaft angezeigt wird.

Wie behält man die Kontrolle über Werbeinhalte und deren Performance?

Mithilfe einer Self Service Plattform können sich Publisher eigenständig registrieren und im Administrationsbereich ihrer angelegten Apps oder mobilen Webseiten selbst darüber bestimmen, welche Kampagnen auf ihrem Inventar angezeigt werden sollen. Sie haben so die Möglichkeit, die einzelnen Kampagnen zu steuern und die volle Kontrolle über die Anzeigen in ihrer App oder mobilen Webseite zu behalten. Weiterhin kann jeder Publisher über ein Echtzeit-Reporting alle relevanten Kennzahlen, wie Anzahl der Seitenaufrufe, Bannereinblendungen, Fill Rate (Auslastung an Bannernkampagnen), Klicks und Einnahmen, einsehen und kontrollieren.

So viel Geld verdient man mit Werbung in Apps

Zu den in der mobilen Werbung gängigsten Abrechnungsmodellen gehören der Tausenderkontaktpreis (TKP, auch CPM: Preis für 1.000 Ad Impressions), welcher häufig für Premium-Kampagnen eingesetzt wird, und der Cost-Per-Click-Ansatz (Preis, der für den Klick eines Nutzers auf ein Banner anfällt), welcher vor allem für absatzorientierte Kampagnen in Frage kommt. Die Klickrate (auch Click-Through-Rate, CTR) ist eine Kennzahl, um den Erfolg einer Werbekampagne zu messen. Dabei werden die Anzahl der Klicks auf ein Werbemedium im Verhältnis zu den gesamten Ad Impressions dargestellt. Wird eine Werbung beispielsweise hundertmal angezeigt und dabei einmal angeklickt, so beträgt die Klickrate ein Prozent. Die Klickrate bewegt sich bei klassischer Bannerwerbung im Internet ohne gezielten Einsatz meist im Promillebereich – auf 1.000 Anzeigen kommen bisweilen nur ein oder zwei Klicks. Im Mobilbereich ist die Klickrate mit etwa ein Prozent bis 1,5 Prozent für gewöhnlich deutlich höher. Wenn ein Publisher für seine mobile Website mit durchschnittlich 2 Millionen Page Impressions pro Monat 0,30 Euro als Cost-Per-Click ansetzt, kann er somit bei einer Werbeauslastung (= Fill Rate) von 80 Prozent monatlich zwischen 3.000 und 6.000 Euro mithilfe mobiler Bannerwerbung einnehmen.

Fazit: Geld verdienen mit Werbungen in Apps lohnt sich

Was für mobile Webseiten gilt, wird sich auch für mobile Applikationen durchsetzen. Bis auf wenige Ausnahmen werden Smartphone-Nutzer weitestgehend auf kostenlose Angebote zurückgreifen. Langfristig wird Werbung deshalb eine der wichtigsten Einnahmequellen für Anbieter von mobilen Inhalten werden. Da das Handy eine weitaus persönlichere Bedeutung für den Nutzer hat als zum Beispiel ein stationärer Computer, sollte sowohl aus Sicht der Werbetreibenden als auch aus Sicht der Inhalteanbieter auf eine möglichst hohe Relevanz und Qualität der Werbeinhalte geachtet werden. Die hierzu notwendigen Mittel werden von den führenden mobilen Werbenetzwerken in Form von Echtzeit-Kontrolle, Targeting-Mechanismen, interaktiven Werbeformaten, Kampagnensteuerung, etc. bereits zur Verfügung gestellt. Entwickler sollten deshalb die Scheu vor mobiler Bannerwerbung verlieren und sich selbst davon überzeugen, dass sie mit wenigen Klicks auf eine qualitativ und quantitativ lohnenswerte Einnahmequelle zurückgreifen können.

Lesen Sie auch: Sechs Payment-Trends, die Händler 2019 nicht ignorieren sollten

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Johanna

Danke für den Beitrag. EineDanke für den Beitrag. Eine andere Möglichkeit mit einer App Geld zu verdienen, die bisher noch unerwähnt blieb, ist die Shop-It-Funktion. Hierbei geht es nicht um Extrafeatures innerhalb der App, sondern um externe Shops, die über die App angesteuert werden können. Die App “StyleCheck” ist ein sehr gelungenes Beispiel dafür. Die App ist eigentlich eine soziales Netzwerk für Fashion-Interessierte, in dem man seinen Style posten und von anderen bewerten lassen kann. Der Trick dahinter ist, dass man über eine Tagging-Funktion die eigene Kleidung anhand der Farbe, Marke und Sorte (Hose, Jacke, Pulli, Shirt, Schuhe etc.) markiert… Weiterlesen »

Gast
Paricia Frauenknecht

Ich kenne mich noch nicht so
Ich kenne mich noch nicht so gut aus mit Werbung schalten.
Habe mal eine Frage?
Wenn ich Werbung für eine Firma schalte die Nahrungsergänzungsmittel verkauft, mit einen Link kommen die Leute auf diese Homepage der Firma und bestellen, wie kann ich das machen das ich die besten Artikel sehe und natürlich Provision bekomme.

Vielen Dank für die Info.

Grüsse Patricia

Gast
Herbert Hilger

Hallo,
Hallo,

kann mir jemand erklären, wie man auf die 3000 – 6000 Euro Einnahmen kommt bei 0,30cent pro click, 2Mio page impressions und einer Werbeauslastung von 80% und einer Klickte von 1,5%?

Vielen Dank und Grüße!

Dass die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ein relativ kompliziertes Gebilde ist, hatten wir bereits erwähnt. Es basiert zwar auf einigen Prinzipien wie Privacy by Design und anderen Konzepten, durch die das Ganze mehr Sinn ergibt. Doch wenn man sich den stellenweise verklausulierten Text genauer ansieht, verstecken sich darin einige Überraschungen. Zum Beispiel das Konzept der Pseudonymisierung.

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