Mobile Adblocker? Ja, aber „nur, wenn es nicht zu kompliziert ist“

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Eine Umfrage von Instantly beleuchtet Wahrnehmung und Haltung der Verbraucher zu Werbung auf mobilen Endgeräten und Mobile Adblockern in Deutschland, UK und USA.
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Instantly, Anbieter von Marktforschungstools, hat mehr als 4.000 Verbraucher in Deutschland, UK und den USA in einer ausschließlich über mobile Endgeräte durchgeführten Umfrage zum Thema Mobile Advertising und Mobile Adblocker befragt.

Obwohl mit 45 Prozent die Mehrheit der Befragten mobile Ads als “generell lästig und störend” empfinden, akzeptiert jedoch jeder dritte Teilnehmer (35 Prozent) Werbung auf mobilen Endgeräten, da ihm dadurch kostenlose Inhalte zur Verfügung gestellt werden können. 14 Prozent der Umfrageteilnehmer haben nichts gegen die Werbung auf ihrem Smartphone oder Tablet, „solange es um preisgünstige Angebote und Produkte geht, die auf meine Bedürfnisse zugeschnitten sind“. Sieben Prozent der Befragten gaben an, sich durch Mobile Werbung nicht gestört zu fühlen, weil sie sie ganz einfach ignorieren.

Wahrnehmung von Mobile Ad-Formaten

Abgefragt wurde in der Studie auch, wie die unterschiedlichen Mobile Ad-Formate bei den Verbrauchern ankommen. Bewerten konnten die Studienteilnehmer dabei die Formate Text, Native Ad, Banner, Video und Audio nach dem System der Schulnoten. Überraschenderweise bewerteten nur fünf Prozent der Teilnehmer Native Ads mit der Note sehr gut; die Native Ads schnitten damit in der Kategorie „Sehr gut“ am schlechtesten ab.

15 Prozent der Teilnehmer vergaben die Note sehr gut an Video-Ads, womit die Bewegtbildformate, vor den Audio-Formaten (zwölf Prozent) und Bannern (elf Prozent) in dieser Bewertungskategorie knapp vorn liegen.

Interessanterweise wurden Banner von den Teilnehmern insgesamt am positivsten beurteilt: 72 Prozent vergaben Noten zwischen sehr gut und zufriedenstellend. Knapp dahinter folgen Text-Anzeigen. Sowohl die Video- als auch die Native Ads können nur jeweils 60 Prozent der Teilnehmer überzeugen die Note „Drei“ oder besser zu vergeben.

Klickraten bei Mobile Ads

Wenig überraschend sind die Antworten der Teilnehmer auf die Frage wie oft sie auf Mobile Ads klicken. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) klickt „nie“ auf eine Webeanzeige auf seinem mobilen Endgerät und mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) gibt an „selten“ auf eine Mobile Ad zu klicken. Immerhin 27 Prozent der Teilnehmer klicken jedoch zumindest „manchmal“ auf eine Anzeige. Pressemitteilung

Der hauptsächliche Beweggrund auf eine Mobile Werbunganzeige zu klicken, ist für knapp zwei Drittel der befragten Verbraucher, wenn „die angebotenen Dienste oder Produkte meinen unmittelbaren Bedürfnissen entsprechen” (64 Prozent). Immerhin sagen knapp 40 Prozent, dass sie klicken, „wenn die Werbung lustig ist“ (38 Prozent) und fast jeder dritte lässt sich durch ein gutes Bild (32 Prozent) zu einem Klick verleiten. Ein starker Werbeslogan verführt hingegen nur jeden vierten der Befragten zu einem Klick (26 Prozent). Bei der freien Antwortmöglichkeit, schrieb allerdings die überwältigende Mehrheit, dass ihnen die Klicks in der Regel nur aus Versehen passieren.

Vorgeschaltete Videowerbung auf YouTube wird, laut den Ergebnissen der Studie, ebenfalls mehrheitlich ignoriert: 45 Prozent der Teilnehmer geben an, Werbung beim Ansehen von YouTube Clips „immer” zu überspringen. Jeder Dritte tut dies immerhin noch „oft” (35 Prozent). Mit 72 Prozent der Befragten, die „niemals” oder nur „selten“ auf die in den Video Clips eingeblendeten Banner klickt, lässt sich eine recht ausgeprägte Bannerblindheit feststellen.

Mobile Adblocker

Mehr als die Hälfte der der Befragten (54 Prozent) hat bereits von Mobile Adblockern gehört – damit ist das Bewusstsein für die Thematik in Deutschland wesentlich höher als in UK und in den USA, wo nur 40 beziehungsweise 35 Prozent der Befragten Mobile Adblocker kennen. Trotzdem sind die Werbeblocker für das Handy oder das Tablet auch hierzulande noch bei fast einem Drittel der Umfrageteilnehmer gänzlich unbekannt und 15 Prozent wissen nicht genau, ob Sie das Thema Mobile Adblocker schon einmal wahrgenommen haben.

40 Prozent der Teilnehmer sind sich Ihrer Sache jedoch ganz sicher; sie würden sich einen Adblocker „auf jeden Fall” installieren. Die deutschen Teilnehmer sind damit im Vergleich zu den britischen (47 Prozent) und amerikanischen (42 Prozent) Studienteilnehmern am wenigsten entschlossen, die Ausspielung von mobiler Werbung auf ihrem Smartphone unter allen Umständen zu unterbinden. So sagt mit 49 Prozent fast die Hälfte der deutschen Befragten, dass sie einen Mobile Adblocker nur dann installieren würde, „wenn es nicht zu kompliziert ist”.

Immerhin 12 Prozent der Befragten geben an, keine Werbeblocker auf dem Handy installieren zu wollen. Damit zeigen die deutschen Teilnehmer eine leicht höhere Toleranz mobiler Werbung gegenüber. Nur zehn Prozent der Teilnehmer aus UK und nur neun Prozent der amerikanischen Teilnehmer wollen komplett auf mobile Adblocker verzichten.

Durchführung der Umfrage

Die ausschließlich über mobile Endgeräte durchgeführte Instantly Verbraucherumfrage fand vom 7. bis zum 28. Juli mit 568 Umfrageteilnehmern in Deutschland, 1.271 Teilnehmern in Großbritannien und 2.278 Teilnehmern in den USA statt.

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