Mobile Commerce ist kein Hype!

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Die Beratungsagenturen denkwerk und phaydon präsentieren ihr Management Summary zur Studie „Mobile Commerce Insights 2009 – Status Quo, Trends und Erfolgsfaktoren für einen neuen Markt“.

Mobile Internet zunehmend wichtig:

Während das Mobiltelefon für den Deutschen bereits zum unverzichtbaren Alltagsgegenstand geworden ist, gewinnt mobile Web erst langsam an Bedeutung. Am Beispiel UK zeigt sich, dass zunehmende Smartphone-Verbreitung, attraktive Dienste und Preispa-kete in Verbindung dem entgegenwirken. Auch in Deutschland zeigt sich, dass unter den Smartphone Nutzern die mobile Internet-Durchdringung wesentlich höher ausfällt (85 Prozent).

Eine Beobachtung der Early Adaptors zeigt, was aus Sicht der Nutzer die wesentlichen Barrieren und Treiber des mobile Web sind. Als Barrieren werden vor allem „technische“ Mängel bei Bandbreiten und Ladezeiten, schlechte Usability (z.B. umständliche Navigation) und Sicherheitsbedenken genannt. Als Treiber werden vor allem die auf die mobile Nutzungssituation zugeschnittenen Inhalte, Services und Angebote gesehen sowie die Schlichtheit optimierter Seiten.

Motiv- und Bedarfsanalyse zu Mobile Commerce Angeboten:

Mobile Commerce Angebote decken derzeit noch kein initiales Bedürfnis der Nutzer ab, sondern werden erst im Verlauf der mobile Web-Aneignung entdeckt. Umfragen zeigen jedoch ein groß;es Interesse an „on-the-go“-Produkten wie Bahn- und Flugtickets so-wie klassischen E-Commerce-Produkten (Bücher, CDs, usw.). Early Adopters besuchen überwiegend mobile Websites zur Produkt- und Informationssuche. Bei der mobilen Bezahlung zeigen sich User noch skeptisch.

Die Nutzungsmotivation resultiert aus dem Bedürfnis „get anything, anytime, anywhere“, Erwartungen an Mobile Commerce Anwendungen sind vor allem zielorientiert. Anwendungen und Dienste sollen schnell, einfach und bequem nebenbei funktionieren; trotz allem darf der Fun-Faktor dabei nicht zu kurz kommen. User sind offen für neue Lösungen. Besonders hohes Potenzial weisen entsprechend neuartige Dienste auf, die real live und mobile live innovativ verbinden. Trotzdem sind neue Dienste wie Mobile Tagging oder spezielle Applikationen wie die iPhone „Apps“ vielen interessierten Nutzern (noch) nicht bekannt.

Praxistest aktueller Mobile Commerce Angebote:

Beim Test mobile optimierter vs. nicht optimierter Seiten punkten zunächst die „klassischen“ Websites, weil diese eine gewohnte und effektive Menüführung suggerieren. Im direkten Vergleich überzeugen jedoch sofort die optimierten Seiten mit reduziertem Layout und wenigen, zentralen Elementen und Inhalten. Ein Seitenlayout wie am PC erscheint aufgrund der Informationsfülle weder zielgerichtet, noch zur reinen Unterhaltung unterwegs geeignet.

Als besondere Stärke iPhone-optimierter Websites kristallisieren sich spezifische Touchscreen Elemente heraus, die man einfach mit dem Finger antippen kann. Schwächen zeigen sich aber hier noch häufig in langwierigen (Text-) Eingaben und kleinen Seitenele-mente (z.B. Radiobuttons). Kritisiert wird auch die reine Übertragung existierender Prozesse ohne Optimierung für den schnellen Einsatz on-the-go sowie oft noch zu „schlichte“ Layouts. Ein hohes Nutzungspotenzial zeigt sich bei Mobile Tagging Services, sie ersparen Nutzern das Eintippen langer URLs, führen direkt zum Ziel und machen Spaß;.

Info: www.denkwerk.com und www.phaydon.de

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