Mobile Effects Januar 2012: Zu Hause wird vermehrt mobil gesurft

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Tomorrow Focus, ein Digitalvermarkter in Deutschland, legt neue Zahlen zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Angeboten vor. Die neueste Erhebung der Mobile Effects Studie zeigt, dass die Nutzung des mobilen Internets weiter ansteigt und auch zu Hause eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Kostenlose Apps sind nach wie vor besonders beliebt.


Bereits zum sechsten Mal befragte Tomorrow Focus Media 2.168 Personen zur mobilen Internetnutzung. Parallel führt die Marktforschung von Tomorrow Focus Media seit Mai 2010 Befragungen via iPad Targeting durch, um die Ergebnisse durch mobile Primärdaten anreichern zu können. Die Highlights der Studie im Überblick:


 Das mobile Internet wird immer intensiver genutzt 


Mobiles Surfen ist mittlerweile Alltag: 70 Prozent der Befragten, die das mobile Internet nutzen, geben an, mindestens täglich im mobilen World Wide Web zu surfen, über zwei Drittel bis zu einer Stunde. Gründe hierfür sind neben Zeitvertreib und Zeitersparnis hauptsächlich die Informationsbeschaffung.


Auch zu Hause wird vermehrt mobil gesurft


Das mobile Internet findet nicht nur unterwegs Verwendung. Oftmals bleibt der Computer am Abend ausgeschaltet, stattdessen erfolgt der Onlinezugang bequem vom Sofa mit dem Smartphone oder dem Tablet-PC. Dies macht sich auch im Ergebnis der Studie bemerkbar: 29,4 Prozent der Befragten gaben an, ihre stationäre Internetnutzung zugunsten des mobilen Internets geändert zu haben, was einem Plus von 7,8 Prozentpunkten im Vergleich zur vorherigen Befragungswelle entspricht.


„Das Smartphone wird zum Multifunktionsgerät“, so Sonja Knab, Head of Research & Analytics bei Tomorrow Focus Media. „Nur knapp 15 Prozent der Befragten geben an ihr Smartphone nie zuhause zu nutzen. Der andere Teil sagt mehrheitlich, dass die Internetnutzung über Smartphones zu Hause einfach praktisch ist. 15 Prozent haben sogar angegeben, dass sie bereits andere Geräte wie TV und Musikanlagen mit ihrem Smartphone steuern.“


Die Mobile App wird immer beliebter


Die jüngsten Werte zeigen die Beliebtheit der mobilen Applikationen: Die Zahl der Personen, die über 50 Prozent der Zeit Apps verwenden, ist von 16,1 auf 17,9 Prozent gestiegen. Kostenlose Apps sind dabei nach wie vor am erfolgreichsten. Für Soziale Netzwerke und Wetterdienste sind die User nicht bereit zu zahlen. Für Bücher, Bildung und Spiele ist die Zahlungsbereitschaft höher. Insgesamt ist die Zahlungsbereitschaft für Apps um 9,1 Prozentpunkte von 23,2 Prozent auf 32,3 Prozent im Vergleich zur letzten Befragungswelle gestiegen.  


Für redaktionelle Online-Angebote wird auf dem Tablet-PC immer noch der Browser überwiegend genutzt. Dies gaben 47,2 Prozent der Befragten an. Gewohnheit und keine Preisverbindlichkeit sind dafür die auslösenden Faktoren. 20 Prozent der Nutzer, die überwiegend Apps für diese Angebote nutzen, tun dies auf Grund der besseren Anschaulichkeit und Lesbarkeit, 34,3 Prozent wegen der besseren Bedienbarkeit.


Shopping goes mobile


Mobile Commerce ist mittlerweile ein fester Bestandteil in der Internetnutzung geworden. 30 Prozent der User geben an, über das mobile Internet Ware geordert zu haben – Tendenz steigend. Bücher, DVDs und Tickets machen dabei den größten Anteil aus.


Nutzungspeaks von Smartphones und Tablet-PCs


Die Drive-Time Nutzung der Smartphones nimmt weiter zu. Mit den praktischen, handlichen Geräten lassen sich auf dem Weg von und zur Arbeit Aktienkurse, E-Mails und die neusten Nachrichten abrufen. Zwischen 17 und 20 Uhr steigt die Internetnutzung um 5,6 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwelle.


Die Nutzungspeaks bei Tablet-PCs liegen hingegen vor allem in der Breakfast- und der Couch-Time. Der private Zugang von zu Hause erfolgt dabei vorwiegend über WLAN, lediglich fünf Prozent nutzen das Angebot eines Mobilfunkanbieters.


Zur Studie


Die in regelmäßigen Abständen und nun zum bereits sechsten Mal durchgeführte Studie gibt Kunden und Agenturen die Möglichkeit, den mobilen Markt besser zu verstehen und bietet Hilfestellungen bei der Planung von mobiler Werbung. Die getroffenen Aussagen beziehen sich alle auf die Nutzer des Tomorrow Focus Media Netzwerkes. Daraus können Tendenzaussagen über die deutsche Internetbevölkerung getroffen werden.


 

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