Mobile Payment Benchmarking Studie Deutschlands 2014

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mPass, cashcloud und VeroPay sind die derzeit besten Mobile-Payment-Lösungen in Deutschland. Dies ist das Fazit der Mobile  Payment Benchmarking Studie 2014 von den Branchenexperten für Payment und Digitalisierung How2Pay und Mücke, Sturm & Company. mPass erreicht über alle fünf Kategorien hinweg Top-Platzierungen. Auch was die absoluten Werte angeht, liegt mPass in vier der fünf Kategorien schon nah am Optimal-Ergebnis. Lediglich bei den Mehrwertservices gibt es noch deutliches Verbesserungspotenzial – wie bei allen anderen Mitbewerbern auch. „mPass stellt insgesamt eine solide Lösung dar und ist auch hinsichtlich Akzeptanzstellen und unterstützter Plattformen gut aufgestellt. Wenn der Service noch um attraktive Mehrwertservices erweitert wird, kann eine breitere Akzeptanz im Markt gelingen – eine reine Zahlungslösung wird sich auf absehbare Zeit bei den deutschen Konsumenten nicht durchsetzen“, erklärt Ralf Ockenfelds, Geschäftsführer Produktentwicklung bei How2Pay.

In der Kategorie „Verbreitung“ belegt mPass den ersten Platz

Die Verbreitung eines Mobile-Payment-Services ist entscheidend für eine führende Positionierung auf dem deutschen Markt. „Services mit einer großen Reichweite, einer guten Kundenbeziehung und einer hohen Markenbekanntheit haben die besten Voraussetzungen, das Rennen um die Marktetablierung zu gewinnen“, meint Martin Meinert, Projektmanager bei Mücke, Sturm & Company. mPass hat in der Kategorie Verbreitung Platz eins vor cashcloud und Vodafone SmartPass belegt, weil es auf vielen Smartphones läuft und ein breit gefächertes Händler-Spektrum abdeckt. Zudem setzt mPass durch die eingesetzte NFC-Technologie auf eine vorhandene, gut ausgebaute Infrastruktur von Kartenterminals auf, so dass eine große Anzahl von Kassensystemen von mPass bedient werden kann.

Alle betrachteten M-Payment-Systeme unterstützen die Betriebssysteme Android und Apple iOS, womit ein Großteil der Smartphone-Besitzer abgedeckt ist. Wer ein Smartphone mit Windows Phone oder Blackberry OS einsetzt, ist in der Auswahl des M-Payment-Systems deutlich eingeschränkt. Nur acht der 17 getesteten M-Payment Systeme laufen auf Windows Smartphones oder anderen Betriebssystemen.

Pricing: Wenig Unterschiede für den Endkunden zwischen den Anbietern

kesh und Yapital haben sich in der Kategorie “Pricing” den ersten Platz gesichert, weil sie hinsichtlich des Angebotes und der Preisstruktur sowohl bei den Kosten für den Kunden, als auch bei P2P-Zahlungen (Geldtransfer von Endkunde zu Endkunde) und bei den Kosten für den Händler sehr gut aufgestellt sind. Im Bereich B2C bietet kesh seinen Kunden das Auf-und Entladen kostenfrei an. Die App von mPass hat in dieser Kategorie den dritten Platz belegt.

Bemerkenswert ist, dass es in dem wohl größten Kostenblock für Händler, den Transaktionskosten, insgesamt keine großen Unterschiede gab. Beinahe alle Lösungen basieren auf ähnlichen operativen Prozessen.

Ob Apple Pay Einfluss auf den deutschen Mobile-Payment-Markt haben wird, ist noch völlig offen. Allerdings hat Apple mit seinem Zahlungssystem den Mobile-Payment-Lösungen Aufmerksamkeit verschafft. „Die Beachtung, die das Thema Mobile Payment derzeit durch Apple Pay erfährt, sollten die aktuellen Player nutzen um mit neuen Features, Verbesserungen, Aktionen etc. das Thema weiter voranzutreiben und sich zu positionieren“, empfiehlt Ralf Ockenfelds.

Methodik der Mobile Payment Studie

Mücke, Sturm & Company und How2Pay haben über einen Zeitraum von drei Monaten bundesweit insgesamt 17 Anbieter für Mobile Payment sowohl mit theoretischen Methoden als auch in der Praxis am Point of Sale getestet und bewertet. Hier in alphabetischer Reihenfolge: cashcloud, EDEKA-App, GO4Q, kesh, mPass (O2), mytaxi App, NettoApp, opentabs, Paij, PayCash, PayPal QR-Shopping, PAYSMART, qooqo, SQWALLET (mr. Net group), VeroPay (geplanter Markteintritt in D) , Vodafone SmartPass, Yapital.

Die Mobile Payment-Anbieter wurden in fünf Dimensionen nach insgesamt 60 Kriterien bewertet. Die Services wurden in den Bereichen Usability, Mehrwertservices, Pricing, Sicherheit und Verbreitungspotential untersucht. Zusätzliche Informationen wurden aus Interviews, Labortests und insbesondere Praxistests in drei Monaten zusammengetragen.

Es wurden nur Services untersucht, die bereits am Markt eingeführt waren und damit getestet werden konnten. Lösungen, die während des Benchmarks auf den Markt kamen wurden nicht nachträglich aufgenommen. Sie werden in der Mobile Payment Benchmarking Studie Deutschland 2015 berücksichtigt.                                                                                  

Serviceanbieter und Händler beobachten derzeit gespannt die Entwicklungen auf dem Markt und sind auf Indizien angewiesen, die erkennen lassen, welche Unternehmen sich durchsetzen werden. Die Mobile Payment Studie 2014 liefert wichtige Indikatoren über den Ausgang dieser Marktentwicklung.

Die komplette Studie kann unter kontakt@muecke-sturm.de oder kontakt@how2pay.de käuflich erworben werden.                                                                        

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