Mobile Payment: Warum Deutsche immer öfters mit dem Smartphone bezahlen

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Bezahlen im Geschäft vor Ort soll schnell und bequem sein, daher setzen 48 Prozent der deutschen Verbraucher auf Mobile Payment an der Kasse. Wie die neue Umfrage von G Data auch ergeben hat: Je jünger die Nutzer sind, desto häufiger nutzen sie die moderne Zahlungsart.
Mobile Payment

Quelle: G Data

Der Hauptgrund für die mobile Bezahlmethode ist für deutsche Verbraucher die Bequemlichkeit. Das smarte Gerät ist beim Einkauf meist mit dabei und schnell in die Hand genommen, um zu bezahlen, damit liegt auch der zweitwichtigste Grund für die Nutzung auf der Hand: die Zeitersparnis. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage von G Data: Je größer der Haushalt ist, desto häufiger wird Mobile Payment genutzt. Für die repräsentative Online-Umfrage befragte OmniQuest im Juli 2020 im Auftrag von G Data 1.000 Internetnutzer in Deutschland ab 18 Jahren.

Smartphone umfassend absichern

„Mobile Payment verbreitet sich im Einzelhandel immer stärker und wird dadurch auch beliebter. Für Verbraucher ist das mobile Bezahlen einfach und bequem. Damit es sicher bleibt, sollte das Smartphone umfassend abgesichert sein. Dazu gehört die Installation einer Sicherheitslösung und aller bereitgestellten Updates für die Apps und das Betriebssystem. Dann steht dem ungetrübten Einkaufsspaß nichts mehr im Weg“, erklärt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense.

G DATA Tim Berghoff
Tim Berghoff ist Security Evangelist bei der G Data CyberDefense AG.

Je jünger die Nutzer sind, desto beliebter ist Mobile Payment

48 Prozent, als fast die Hälfte der Deutschen nutzt Mobile Payment über das Smartphone oder ein Wearable. In der Altersgruppe der Befragten zwischen 30 und 39 Jahren setzen mit 72 Prozent die meisten Nutzer auf das Mobilgerät an der Kasse. Bei den über 60-Jährigen ist mit 27 Prozent der geringste Nutzeranteil zu verzeichnen.

Interessant ist der Blick auf die Haushaltsgröße: Je mehr Menschen unter einem Dach leben, desto eher bezahlen sie ihre Einkäufe per Smartphone. Bei einem Vier-Personen-Haushalt liegt der Anteil mit 68 Prozent am höchsten. Da Einkäufe für eine vierköpfige Familie oder Wohngemeinschaft oft sehr groß ausfallen, soll der Zahlungsvorgang einfach und schnell sein.

Mobile Payment
71,5 Prozent der 30- bis 39-Jährigen nutzen das Smartphone zum Bezahlen. (Grafik: G Data)

Mobile Payment ist bequem und spart Zeit

Der Hauptgrund für die Nutzung des Smartphones zum Bezahlen ist für die Deutschen die Bequemlichkeit mit einem Anteil von einem Drittel (33 Prozent), am zweitwichtigsten ist für die Befragten der Zeitfaktor: Anstatt die passenden Münzen und Scheine aus dem Portemonnaie zu suchen, reicht ein Griff in die Tasche für die Aktivierung der Mobile-Payment-App und der Einkauf ist bezahlt. Das Einsortieren des Wechselgeldes bleibt den Verbrauchern genauso erspart wie der Griff zur passenden Kredit- oder Girocard.

Für die Deutschen, die die Nutzung von Mobile Payment ablehnen, liegt der Hauptgrund darin, dass sie Einkäufe generell nicht mit dem Smartphone bezahlen möchten. 40 Prozent der Ablehner vertritt diese Ansicht. 16 Prozent zweifeln an der Sicherheit des Bezahlsystems und für fast 15 Prozent der Ablehner sind Datenschutzbedenken beim mobilen Bezahlen der Hauptgrund dafür, weiterhin auf Bargeld oder eine Bezahlkarte zu setzen.

mobile Payment
Die wichtigsten Gründe für und gegen die Nutzung von Mobile Payment. (Grafik: G Data)

PayPal ist die beliebteste Mobile-Payment-Anwendung

Fast 88 Prozent der Deutschen nutzen PayPal beim mobilen Bezahlen der Waren, damit ist dies die beliebteste Mobile Payment-Anwendung bei den Deutschen. Der Bezahldienstleister ist bekannt und etabliert im Onlinehandel, viele Nutzer besitzen bereits ein Konto und setzten dieses jetzt auch für mobiles Bezahlen ein. Der höchste Anteil der PayPal-Nutzer ist in der Gruppe der über 60-Jährigen zu finden. Die zweit beliebteste Nutzungsart von Mobile Payment ist die Nutzung des NFC-Chips des Mobilgeräts oder Wearables mit einem Anteil von weniger als einen Viertel (23 Prozent).

Kontaktloses Bezahlen wird zum Standard

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom, für die 1.003 Personen in Deutschland befragt wurden. Demnach haben die deutschen Verbraucher in der Corona-Pandemie zunehmend Gefallen am digitalen Bezahlen gefunden. 54 Prozent der Befragten haben im August beim Einkaufen vor Ort mindestens einmal kontaktlos mit der Giro- oder Kreditkarte bezahlt und die Karte hierfür vor das Lesegerät gehalten. 26 Prozent bezahlen auf diese Weise regelmäßig mehrmals pro Woche.

Auch die kontaktlose Bezahlung mit dem Smartphone oder der Smartwatch, wie sie unter anderem Dienste wie Apple Pay oder Google Pay ermöglichen, sind beliebt. Laut der Bitkom-Umfrage hat jeder Dritte im selben Zeitraum mindestens einmal auf diese Weise bezahlt, 16 Prozent nutzen Smartphone oder Smartwatch mehrmals pro Woche zum Bezahlen.

Der Digitalverband Bitkom setzt sich für eine umfassende Wahlfreiheit beim Bezahlen ein, indem an jeder Kasse und bei jedem Bezahlvorgang mindestens eine europaweit nutzbare, digitale Bezahloption angeboten werden soll. Auch die EU-Kommission spricht sich in dem gerade veröffentlichten Bericht zu „Retail Payments Strategy“ für die Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs aus und will die Notwendigkeit regulatorischer Schritte prüfen. (sg)

Lesen Sie auch: So verändert die Corona-Pandemie unser Bezahlverhalten

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