Mobile Recruiting: Der Job übers Handy

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Die Informationstechnologie verändert den Jobmarkt: Künftig werden vermehrt Jobs über Handys, iPhones oder BlackBerrys vermittelt. Die gute alte Jobbörse im Internet hat zwar nicht ausgedient, aber der Trend zur Jobvermittlung über mobile Endgeräte ist unverkennbar. Durch das so genannte „Mobile Recruiting“ können Personalchefs und Headhunter vor allem die Zielgruppe der jungen und mobilen Jobsucher besser erreichen. Selbst die Wissenschaft beschäftigt sich schon mit diesem Thema.

Beim Mobile Recruiting kontaktieren Stellenanbieter potentielle Jobkandidaten mit Hilfe von mobilen Endgeräten, wie zum Beispiel Handys, iPhones oder BlackBerrys. So werden unter anderem Jobangebote oder Links zu Jobseiten im Internet via SMS an Interessenten versendet, die sich vorher bei den Jobanbietern registriert haben.

Das Mobile Recruiting wird insbesondere bei der Rekrutierung jüngerer Bewerber eingesetzt, weil davon ausgegangen wird, dass diese leichter über mobile Endgeräte als über E-Mails zu erreichen sind. Die Gründe dafür sind vielfältig: Junge Menschen sind im Regelfall sehr mobil und somit ständig in Bewegung. Da sie unterwegs ihren PC oder Laptop natürlich nicht mit sich führen, kann man sie schneller über Handy und Co. ansprechen. Zudem sind Handys in der Anschaffung günstiger als reguläre Computer. Dies bewirkt, dass der Kreis der Handynutzer einfach größ;er ist als der der Computernutzer.

Die Vorteile des Mobile Recruitings gegenüber herkömmlichen Formen der Personalbeschaffung liegen auf der Hand: Mobile Recruiting ist, zumindest in der Anfangsphase, schneller als jede andere Form der Personalrekrutierung. Zudem ist das Verfahren auf Grund der vorherigen Registrierung der Teilnehmer zielgruppengenauer als beispielsweise Stellenanzeigen in Zeitungen. Wer junge und mobile Menschen einstellen will, erreicht mit Hilfe des Mobile Recruitings schneller die passenden Kandidaten und ist dem Wettbewerb um gutes Personal immer einen Schritt voraus.

Eine groß;e Rolle spielt nämlich die Erkenntnis, dass sich durch den Globalisierungsdruck der Kampf der Unternehmen um hoch qualifizierte Talente immer weiter verstärken wird. Wer aber in dieser Situation schneller den Bewerber mit seinem Angebot erreichen kann, hat klare Vorteile. Das Mobile Recuiting wird traditionelle Formen der Personalbeschaffung keineswegs verdrängen. Allerdings stellt es eine sinnvolle Ergänzung herkömmlicher Methoden dar.

Zurzeit wird das Mobile Recruiting in Deutschland an der Fachhochschule Wiesbaden im Rahmen des Forschungsprojekts „ReMoMedia – Recuiting in the Mobile Media“ untersucht. Das Forschungsprojekt läuft vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2011 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Ein Beispiel aus der Praxis für zielgruppengerechtes Mobile Recruiting bietet der Internetservice Aushilfe-Direkt.de. Dabei handelt es sich um ein Portal, das Auftraggeber und Aushilfen rasch und unbürokratisch zusammenführt. Die Nutzung ist bundesweit möglich und für alle Teilnehmer kostenfrei. Aushilfe-Direkt.de zu nutzen ist einfach: Auftrageber und Aushilfen müssen sich zunächst auf dem Portal registrieren. Auftraggeber, die ein konkretes Hilfegesuch haben, schicken dieses über den Online-Service ab: Automatisch gehen SMS an alle in Reichweite wohnenden Aushilfen heraus. Diese melden sich dann per Handy bei dem Auftraggeber. Alle weiteren Einzelheiten, wie zum Beispiel Beginn der Tätigkeit sowie Dauer und Entlohnung, können dann in direktem Kontakt besprochen werden. Auftraggeber können mit der Funktion „Umkreissuche“ die Verfügbarkeit von Aushilfen in ihrer Umgebung schnell und unkompliziert ermitteln. Dazu müssen sie den gesuchten Tätigkeitsbereich, wie zum Beispiel „IT-Aushilfe“, „Messe-Support“, „Auß;endienst“ oder „Buchhaltung“ eingeben sowie den möglichen Stundenlohn und den Umkreis, innerhalb dessen gesucht werden soll. Schon wird angezeigt, wie viele passende Aushilfen zur Verfügung stehen.

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