Mobile Suchanfragen auf dem Vormarsch

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52 Millionen Deutsche sind regelmäßig online. Das sind 73 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Dabei machen die über 60-Jährigen die am schnellsten wachsende Zielgruppe aus. Zweiter Wachstumsmotor im Online-Geschäft sind die mobilen Nutzer, diejenigen die Online-Angebote über ihr Smartphone oder einen Tablet-PC abrufen. Auch diese Gruppe wächst rasant und stellt vor allem Unternehmen vor große Herausforderungen. Denn wie unlängst eine Studie der United Digital Group unter den DAX-30-Unternehmen ergab, sind viele Unternehmen bei weitem noch nicht auf die steigende Mobilität ihrer Zielgruppe eingerichtet.


„Bei unserer täglichen Arbeit merken wir immer wieder, wo es noch Lücken gibt, wo Online- und mobile Angebote optimiert werden müssen oder neue technische Lösungen gefordert sind“, fasst Matthias Thürling, Director Business Development des Internet-Dienstleisters NIDAG, zusammen. „Gerade der mobile Bereich ist und bleibt Trendsetter und wichtiger Absatzmarkt für Unternehmen im eCommerce.“


Florian Langer, Geschäftsführer der Agentur e-wolff Consulting und Experte für alle Themen rund um Google, sieht vor allem für Unternehmen Handlungsbedarf in der Arbeit mit den unterschiedlichen Google-Angeboten. Dass diese weiter an Bedeutung gewinnen, ist in der Internet-Branche unumstritten. „Zudem werden die Google-Suchfunktionen künftig noch weiter ausgebaut und gerade die mobile Nutzung stärker in den Vordergrund: mit interessen- und standortbezogenen Suchergeb-nissen, sprachgesteuerter Suche und der Verknüpfung mit sozialen Netzwerken“, erklärt Florian Langer. „So erhält jeder Nutzer ein ganz individuelles Suchergebnis, das die Ergebnisse früherer Suche, die Interessen von Kontakten und den aktuellen Standort berücksichtigt. Google sagt uns, was uns interessieren könnte.“ Aus diesem Grund sei es auch empfehlenswert, ein Profil bei Google+ zu pflegen, da dieses mit der Suchmaschine und mit den Anzeigen verknüpft wird.


Zugriffspunkte und Umsatzzahlen regelmäßig auswerten


Bis zu 20 Prozent der Suchanfragen gehen inzwischen von Smartphones & Co. aus – Zeit für eine Bestandsaufnahme für alle, die im eCommerce tätig sind. „Unternehmen müssen sich zuerst darüber im Klaren sein, wie viele Zugriffe auf ihre Website tatsächlich von mobilen Endgeräten stammen“, rät Florian Langer. Auch die Umsatzzahlen, die über mobile Angebote generiert werden, sind nicht unwichtig.“ Ebenfalls geben die Einstiegspunkte interessante Aufschlüsse: Gelangt der Nutzer über Google auf unsere Webseite? Benutzt er ein Smartphone? Mit welchem Suchbegriff hat er uns gefunden? Diese Zahlen lassen sich über den Provider der eigenen Seite problemlos ermitteln und sollten regelmäßig ausgewertet werden.


Im zweiten Schritt raten Matthias Thürling und Florian Langer dazu, das Angebot vor allem für die beiden schnell wachsenden Zielgruppen, die über 60-Jährigen und die mobilen Nutzer, anzupassen. Die Seiten müssen in Aufbau und Bedienung klar und übersichtlich sein, Schrift- und Bildgröße sollten sich manuell anpassen lassen. Alle Inhalte müssen für den Zugriff mit verschiedenen mobilen Endgeräten optimiert sein. Dazu gehört, dass Bilder und Texte sich den unterschiedlichen Displaygrößen anpassen und auch in unterschiedlichen Ausrichtungen weder zu viel Weißraum erzeugen noch an den Seiten „abgeschnitten“ werden. Eine einfach Menüführung und eine übersichtliche Anzahl an Navigationsoptionen sind hier besonders wichtig.


Direkte Resonanz der Zielgruppen nach mobilen Suchanfragen


„Studien zeigen, dass Nutzer, die beispielsweise vom Handy aus ein Hotel oder Restaurant in der Nähe ermitteln, dieses auch oft in kürzester Zeit aufsuchen. Der Kontakt zur Zielgruppe ist also schnell und direkt“, weiß Florian Langer aus mehreren Studienergebnissen. „Umso wichtiger ist es, bei Google möglichst weit oben in der Ergebnisliste aufzutauchen und ein ansprechendes mobiles Angebot bereitzuhalten.“ Ein weiterer Tipp für alle Unternehmen mit Ladengeschäft: Im Google Merchant Center können Produkte kostenfrei hochgeladen. Diese werden mit dem Standort des Unternehmens verknüpft und dem Nutzer in den Suchergebnissen entsprechend als „in der Nähe“ angezeigt. Wer also ein bestimmtes Produkt sucht, sieht auf den ersten Blick, wo er es in der Nähe kaufen kann. Auch hier ist der Bezug von Suche und Kaufentscheidung sehr eng.


Generell sollte darauf geachtet werden, die verwendeten Technologien aktuell zu halten. Der Markt entwickelt sich rasant. Wer hier nicht aufpasst, verliert schnell den Anschluss und damit auch wichtige Möglichkeiten der Zielgruppenansprache.


 

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