Mobiler Datenverkehr steigt weltweit von 2011 bis 2016 um das Achtzehnfache

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smartphones

Der globale mobile Datenverkehr wächst von 2011 bis 2016 um das Achtzehnfache. Dann werden jeden Monat fast 10,8 Exabyte übertragen. Ein Exabyte ist eine Trillion Byte, eine Eins mit 18 Nullen. Die jährliche mobile Datenübertragung von 130 Exabyte entspricht dem Fassungsvermögen von 33 Milliarden DVDs oder 813 Trillionen SMS. Alleine in Deutschland beträgt der mobile Datenverkehr dann 4,7 Exabyte (EB), im Vergleich zu 0,22 EB im vergangenen Jahr. Dies hat der neue Cisco Visual Networking Index (VNI) Global Mobile Data Traffic Forecast festgestellt. Das Wachstum liegt vorwiegend an der Zunahme internetfähiger Mobilgeräte. Im Jahr 2016 übersteigt deren Anzahl mit mehr als 10 Milliarden die der dann auf der Erde lebenden 7,3 Milliarden Menschen. In Deutschland werden in vier Jahren voraussichtlich 177 statt aktuell 116 Milliarden mobile Geräte im Einsatz sein.

Der mobile Datenverkehr steigt in Deutschland von 2011 bis 2016 um das 21-Fache, von monatlich 18,4 auf 393 Petabyte (PB). Damit wächst er dreimal so schnell wie das Transfervolumen über feste Leitungen. Der Anteil der mobilen Übertragung am Gesamtvolumen erhöht sich von 1 auf 7 Prozent, der Anteil der Video-Übertragungen am mobilen Datenvolumen von 53 auf 75 Prozent. In diesem Zeitraum wird in Deutschland die Anzahl der Smartphones von 26 auf 59 Millionen, der Tablet-PCs von 1,9 auf 10,2 Millionen und der Laptops von 4,7 auf 6,9 Millionen steigen. Pro mobiler Verbindung werden dann durchschnittlich 3197 statt 167 Megabyte übertragen. Cloud-Anwendungen nehmen 2016 einen Anteil von 72 Prozent am mobilen Datenverkehr ein, im Vergleich zu 43 Prozent Ende 2011. Damit wird die Mobile Cloud in Deutschland mit einer jährlichen Wachstumsrate von 104 Prozent um das 35-Fache steigen.

„Immer mehr Menschen weltweit und in Deutschland nutzen das Internet über mobile Geräte, dabei nimmt vor allem das Abrufen von Cloud-Diensten und Videos zu“, sagt Carlo Wolf, Vice President und Geschäftsführer von Cisco Deutschland. „Da Netzwerke die Basis für sämtliche Anwendungen sind, müssen alle Beteiligten, insbesondere die Service-Provider, für eine stabile und sichere Infrastruktur sorgen, die sich schnell skalieren lässt.“

Steiler Anstieg

Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des weltweiten mobilen Datenverkehrs von 2011 bis 2016 beträgt 78 Prozent. Alleine der Zuwachs von 2015 auf 2016 wird etwa das Dreifache des gesamten geschätzten mobilen Internetverkehrs im Jahr 2012 betragen. Im Zeitraum 2011 bis 2016 wird der mobile Traffic dreimal schneller wachsen als der Datentransfer über feste Leitungen. Dieses Wachstum wird durch folgende Faktoren angetrieben:

  • Der mobile Cloud-Verkehr steigt um das 28-Fache mit einer jährlichen Wachstumsrate von 95 Prozent, sein Anteil am gesamten mobilen Daten-Traffic erhöht sich von 45 auf 71 Prozent
  • In vier Jahren gibt es mehr als 10 Milliarden internetfähige Mobilgeräte, inklusive Maschinenkommunikation (M2M)
  • Leistungsfähigere Mobilgeräte, insbesondere Tablet-PCs, können immer mehr Daten übertragen
  • Die Geschwindigkeit mobiler Netze wird um das Neunfache steigen und entsprechend höhere Transferraten erlauben
  • Der Anteil von Videos am mobilen Datenverkehr erhöht sich bis 2016 auf mehr als 70 Prozent

Weitere Ergebnisse

In vier Jahren werden 71 Prozent aller Smartphones und Tablet-PCs die Internetprotokoll-Version 6 (IPv6) nutzen können, insgesamt werden es 39 Prozent aller mobilen Geräte sein. Das höchste Wachstum im mobilen Datenverkehr wird die Region Nahost und Afrika mit einer Steigerung um das 36-Fache aufweisen, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum sowie Mittel- und Osteuropa (jeweils 21-fach), Lateinamerika (18-fach), Nordamerika (17-fach) und Westeuropa (14-fach).

Über die Studie

Der Cisco VNI Global Mobile Data Traffic Forecast basiert auf unabhängigen Vorhersagen von Analysten sowie Messwerten zur mobilen Datenübertragung. Darauf aufbauend hat Cisco eigene Schätzungen für die Akzeptanz von mobilen Anwendungen sowie der Nutzungs- und Datenübertragungsraten  getroffen. Darin eingeflossen sind Zahlen für die mobile Breitbandgeschwindigkeit und Geräteleistungen.

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