12.03.2020 – Kategorie: Handel

Mobiles Bezahlen: Wie sich Nutzer vor unberechtigen Abbuchungen schützen

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Nutzer, die den Bezahldienst Google Pay mit ihrem PayPal-Konto verknüpft haben, um Zahlungen direkt vom Bankkonto abbuchen zu lassen, berichteten im Februar von nicht-autorisierten Buchungen. Mit der Web-Monitoring-Lösung Sicurnet von Crif Bürgel können sich Nutzer vor Datenklau schützen.

  • Nutzer von PayPal-Konten berichteten von Abbuchungen über Google Pay, die sie nicht zuordnen können oder nicht veranlasst haben.
  • Paypal hat inzwischen das Problem, das die unautorisierten Abbuchungen verursacht hat, vollständig behoben.
  • Das Web-Monitoring persönlicher Daten von Sicurnet durchsucht das gesamte Internet und benachrichtigt Inhaber in Echtzeit.

Bei einigen Nutzern, die Google Pay für mobiles Bezahlen nutzen und mit ihrem PayPal-Konto verknüpft haben, um Zahlungen direkt vom Bankkonto abbuchen zu lassen, erfolgten im Februar nicht-autorisierte Buchungen mit Empfängernamen wie „Target T-1401“, „Target T-1150“ oder „Target T-2132“. Target ist ein US-amerikanischer Einzelhändler. Die meisten betroffenen Kunden betonen jedoch, nie bei dem jeweiligen Händler eingekauft zu haben. Sie berichten von Abbuchungen von zum Teil drei- oder sogar vierstelligen Beträgen, die es eigentlich nicht geben dürfte. Einige Betroffene erklärten sogar, ihre Konten per Zwei-Faktor-Authentifizierung vor Betrug zu schützen.

Mobiles Bezahlen: Problem mit unautorisierten Abbuchungen behoben

Wie Paypal jetzt mitteilte, konnte das Problem, das die unautorisierten Abbuchungen verursacht hat, bereits am 25. Februar 2020 behoben werden. Seitdem seien keine weiteren unautorisierten Abbuchungen aufgetreten. Zu den Ursachen wollte PayPal keine weiteren Angaben machen. Außerdem wies Paypal darauf hin, dass gemäß der eigenen Nutzungsrichtlinie Kunden vor nicht-autorisierten Zahlungen geschützt sind. So erhalten betroffene Kunden nicht-autorisierte Zahlungen automatisch zurück, sie müssen also nicht selbst aktiv werden. Möchte ein Kunde trotzdem selbst aktiv werden, kann er PayPal die nicht-autorisierten Zahlungen melden, wie in einem Hilfe-Artikel beschrieben ist.

Mobiles Bezahlen: Mit Sicurnet Kontodaten schützen

Ein zusätzlicher Schutz für sensible Kontodaten bietet sich generell an. Ein Weg für sicheres mobiles Bezahlen ist die neue Lösung Sicurnet von Crifbürgel. Mit dem Frühwarnsystem für Identitäts-Diebstahl und Datenmissbrauch im Internet werden die persönlichen Daten durch den Kunden registriert und rund um die Uhr sorgsam überwacht. Dabei wird auch das Dark Web überprüft, also jene Seiten, auf denen Kriminelle Daten zum Verkauf anbieten.

Durch permanentes Monitoring haben Verbraucher stets ein Auge auf ihre persönlichen Daten: Werden Informationen wie etwa der Name in Verbindung mit der Adresse, E-Mail, Telefonnummer oder auch Kredit- und Kontodaten zum Giro-Konto oder bei PayPal, Google Pay und Co. im Web entdeckt, wird der Kontoinhaber sofort benachrichtigt. Mit der Warnung, auf Wunsch per Mail oder als SMS, kommt auch der Kontakt zur Experten-Hotline, die unterstützt, berät und zum Beispiel dabei hilft, Zahlungskarten sperren zu lassen.

Neues Web-Monitoring schützt persönliche Daten

Auf diese Weise kann Missbrauch unterbunden und damit ein Datenleck frühzeitig aufgedeckt werden. Das Web-Monitoring für ein Jahr kostet 39,95 Euro, die Registrierung der Daten auf der Crifbürgel-Webseite dauert nur wenige Minuten. Die Suchbegriffe können online jederzeit angepasst werden und alle Kundendaten unterliegen den deutschen Datenschutz, werden streng nach EU-DSGVO verarbeitet und keinesfalls weitergegeben.

Die Crif Bürgel GmbH ist ein Informationsdienstleister für Firmen und Privatpersonen und bietet über 130 Jahre Markterfahrung. Das Unternehmen bietet Lösungen für die Identifikation, Bonitätsprüfung und Betrugsprävention, für Kreditrisiko- und Adressmanagement sowie zu Digitalisierung und Predictive Analytics für Unternehmen und Finanzinstitute. Crifbürgel gehört zur internationalen Wirtschaftsauskunftei-Gruppe Crif mit Hauptsitz in Bologna, Italien. Die Firmengruppe ist heute mit über 5.000 Experten und über 70 Unternehmen in mehr als 30 Ländern auf vier Kontinenten aktiv.

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