21.05.2014 – Kategorie: eCommerce

Mobiles Online-Shopping – das sind die aktuellen Phishing-Attacken

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage nutzt mehr als jeder vierte Deutsche (27 Prozent) ein Smartphone oder Tablet, wenn er online einkauft. Anwender sollten beim Internet-Einkauf aber auf Cyberbetrügereien achten. Denn, wie eine Kaspersky-Analyse für das Jahr 2013 über Phishing im Finanzbereich zeigt, greifen 29,4 Prozent aller weltweit durchgeführten Phishing-Attacken Kunden von Bezahldiensten und Online-Shops an.

„Im Gegensatz zu klassischer Malware, die für bestimmte Betriebssysteme entwickelt wurde, werden beim Phishing plattformübergreifend alle Geräte attackiert, die auf Webseiten zugreifen können – egal ob Windows, Mac oder Android“, sagt Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. „So lässt sich mit den gestohlenen Kundendaten von Online-Konten oder Kreditkarteninformationen schnell Kasse machen.“

Phishing funktioniert nach altbewährter Art: Vertrauliche Nutzerdaten werden über gefälschte Webseiten gestohlen, die eine legitime Internetressource imitieren. Dabei attackieren Cyberkriminelle vorwiegend bekannte Marken wie PayPal, American Express, Master Card oder Visa. Amazon ist bereits seit einigen Jahren das beliebteste Phishing-Opfer bei den Online-Shops. So entfielen im vergangenen Jahr auf das Online-Versandhaus 61 Prozent aller Phishing-Attacken, die den Namen eines Online-Shops missbrauchten. Unter anderem tauchte eine fast perfekt nachgebaute, deutschsprachige Amazon-Seite auf.

Entsprechend dem Kaspersky-Spam-Report für das erste Quartal 2014 haben in jüngster Zeit Phishing-Attacken auf Online-Shops (plus 2,47 Prozentpunkte) zugenommen. Ein weiterer Trend: Cyberkriminelle haben aktuell Coupon-Services und Ticketagenturen für Veranstaltungen im Visier.


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