Mode-Branche: Reine Online-Player setzen traditionellen Marken zu

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Smartphones auf Seiten der Verbraucher und immer mehr Online-Fashion-Shops verändern die Modebranche. Die Unternehmensberatung Arthur D. Little formuliert vor diesem Hintergrund Thesen zur Entwicklung des Marktes für Mode und Bekleidung im Online- und Offline Einzelhandel, die für Ihre Berichterstattung von Interesse sein könnten.

  • Neue Distributions-Konzepte wie beispielweise Shopping-Clubs setzen traditionellen Marken mit überwiegender Offline-Präsenz wie Givenchy oder Chanel derzeit stark zu. Letztere hinken in ihrer Online-Strategie enorm hinterher und haben vielfach nur wenig Erfolg über online- und mobile-Kanäle.
  • Reine Online-Händler bewegen sich derzeit auf der Wertschöpfungskette in die entgegengesetzte Richtung: sie verkaufen nicht mehr nur, sondern designen und produzieren auch Der E-Commerce-Umsatz in Deutschland wächst seit 2008 jährlich zweistellig. Der Anteil an Mode und Accessoires ist dabei mit einem Anteil von 27 Prozent am größten. Daher müssen die Player der gesamte Modebranche eine Online-Strategie auf die Straße bringen. Diese darf aber nicht bloß darin bestehen, eine Webseite einzurichten, über die man sich das Sortiment schicken lassen kann.
  • Für die Zukunft muss jetzt dringend ein Multikanal-Management aufgebaut werden, das u.a. Smartphones, Online-Chat und Offline-Shops miteinander verzahnt.
  • Wer die Möglichkeiten der Smartphones im Bereich mobile Commerce und zusätzlich nutzenbringender Dienste heute nicht in sein Vertriebskonzept integriert, handelt grob fahrlässig.
  • Verbraucherseitig getriebene Trends in Einzelhandel, Konsumgüterelektronik, Technologie und auch die Modebranche selbst verändern das Geschäft von Primark, H&M, Gucci und Co. Die einzelnen Trends finden Sie aufgeschlüsselt im Anhang.
  • Die Akzeptanz technisch angereicherter Bekleidung steigt bei Konsumenten aktuell sehr schnell.
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