Monster Employment Index sinkt im Juni

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Monster Employment Index sinkt im Juni

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Auch im Juni 2009 kann sich der deutsche Monster Employment Index (MEI) nicht erholen und zeigt sich zum vierten Mal in Folge rückläufig.

Das Online-Stellenangebot in Deutschland nimmt um zwei Punkte bzw. zwei Prozent ab und erreicht den tiefsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat büß;t der MEI 24 Prozent ein. Am deutlichsten sinkt die Nachfrage nach Arbeitskräften in der exportorientierten Transport- und Logistikbranche (-10 Punkte).

Von der negativen Entwicklung sind zudem die Sektoren Rechnungswesen (-9 Punkte), Forschung und Entwicklung (-5 Punkte), Ingenieurswesen (-6 Punkte), Produktion (-4 Punkte) und Baugewerbe (-4 Punkte) stark betroffen. Bei den Berufskategorien verlieren Anlagen- und Maschinenbediener am deutlichsten (-4 Punkte). Auf regionaler Ebene ist Brandenburg das einzige Bundesland, das im Vergleich zum Vormonat einen leichten Zuwachs um einen Punkt aufweisen kann.

Der Abwärtstrend des deutschen Arbeitsmarktes setzt sich im Juni bei der Mehrzahl der MEI-Sektoren fort. Am stärksten büß;t der Transport- und Logistikbereich ein, der um zehn Punkte fällt. Auch das Rechnungswesen weist mit einem Rückgang von neun Punkten ein deutliches Minus auf, während der Produktionssektor um vier Punkte nachgibt. Eine positive Stellenentwicklung im Juni zeigen hingegen die öffentliche Verwaltung (+7 Punkte) sowie der Kunst- und Unterhaltungsbereich (+4 Punkte). Auch der Banken- und Versicherungssektor legt erstmals in diesem Jahr wieder leicht zu (+2 Punkte) und erreicht den Wert vom Januar und damit den bisher höchsten Stand im Jahr 2009.

Im Juni setzt sich die negative Entwicklung bei den meisten Berufskategorien fort. Im Gegensatz zum üblichen saisonalen Trend gehen sogar die Online-Stellenangebote für Fachkräfte in der Landwirtschaft um einen Punkt leicht zurück. Ebenfalls weniger gefragt im Juni sind Anlagen- und Maschinenbediener (-4 Punkte), Führungskräfte (-3 Punkte), Akademiker (-2 Punkte) und Handwerker (-1 Punkt). Eine positive Entwicklung nimmt im Juni dagegen das Angebot für Hilfsarbeitskräfte: Mit einem Plus von vier Punkten wird hier der höchste Zuwachs aller Berufsgruppen verzeichnet. Auch die Nachfrage nach Dienstleistungs- und Verkaufspersonal steigt um drei Punkte.

Mit Ausnahme von Brandenburg, das im Vergleich zum Vormonat einen Zuwachs an Online- Stellenangeboten um einen Index-Punkt aufweist, werden im Juni bundesweit weniger Online-Stellen ausgeschrieben. Hessen weist mit einem Verlust von sieben Index-Punkten den stärksten Rückgang aller Länder auf und erreicht damit zudem den tiefsten Stand seit 13 Monaten. Die meisten Länder verlieren auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nur zwei Bundesländer trotzen diesem Trend: Sachsen (+ 20 Punkte) und Brandenburg (+4 Punkte) verzeichnen eine starke Zunahme der Online-Stellenangebote im Vergleich zum Juni 2008.

Der Monster Employment Index erhebt monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmens-Webseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus.

Info: http://about-monster.com/employment-index

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