Multi-Channel-Vertrieb: Geschäftsstrategien, die den Lockdown überstehen

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Multi-Channel-Vertrieb: Geschäftsstrategien, die den Lockdown überstehen

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Der erste Corona-Lockdown hat es gezeigt, der zweite macht es noch deutlicher: E-Commerce ist das Gebot der Stunde und es sind weiter neue Strategien und Technologien gefragt.
Multi-Channel-Vertrieb

Quelle: 13_Phunkod/shutterstock

Während der Corona-Pandemie verzeichnen vor allem Onlinehändler und Onlinemarktplätze Wachstumsraten. Sta­tionäre Händler konnten mit E-Commerce auf “Click and Collect” oder den Versand aus dem Store setzen, um totes Kapital in Form von Lagerbeständen zu verhindern. Daher sollten sie jetzt ihre Geschäftsstrategie in Bezug auf Digitalisierung und Innovation überdenken, zumal sich E-Commerce nicht nur in Krisen bezahlt macht, sondern allgemein die Absatzreichweite erhöht. Dabei ist eine große Anzahl von E-Commerce-Kanälen wichtig, um eine maximale Reichweite zu erlangen. Jedoch stellt die Integration des Multi-Channel-Vertriebs eine technische Herausforderung dar, weil es sehr viele und sich rasch verändernde zu integrierende Endpunkte gibt.

Modularität unter Einbezug standardisierter Schnittstellen reduziert diese Komplexität, sorgt für Agilität, sichert Qualität und gibt Händlern die notwendige Investitionssicherheit. Unserer Erfahrung nach haben sich hierfür besonders Hub- oder Broker-Plattformen als erfolgreich erwiesen. Ohne solche Plattformen müsste man in zahlreiche Schnittstellen investieren und könnte einen Multi-Channel-Vertrieb nicht so einfach ausprobieren. Der Mehrwert liegt darin, dass sich ein Händler über eine Schnittstelle mit nur einem Endpunkt verbindet, der Hub- oder Broker-Plattform. Bei der Auswahl sollte ein besonderes Augenmerk auf das Ökosystem der Plattform (Umfang an Kanälen, Expertennetzwerk usw.) gerichtet sein.

Multi-Channel-Vertrieb: Automatisierte Produktdaten und Textroboter

Ein weiterer Trend besteht in der automatisierten Produkt­datenpflege und sogenannten Textrobotern. Um ein großes Portfolio von 50.000 oder mehr Artikeln aktuell zu halten, ist die Automatisierung unumgänglich. Textroboter helfen dabei, die Hersteller- oder Großhandelsproduktinformationen mit intelligenten Algorithmen so umzuschreiben, dass sie aussehen, als hätte sie der Händler formuliert, damit etwa Google sie nicht als Duplicate Content identifiziert.

Semantic Web: Bots werden einkaufen gehen

In nicht allzu ferner Zukunft werden Bots die Einkäufe erle­digen. Neben Websites und Webshops für Menschen wird es dann vor allem Webseiten geben, die von Bots gelesen werden können. Das Semantic Web oder Web 3.0 enthält zusätzlich strukturierte Daten, die ein Bot verstehen kann. Man gibt dem Shopping-Bot Rahmenparameter vor – etwa Menge, Preis und Lieferdatum – und mit diesen Variablen durchsucht er das World-Wide-Web und kauft im Namen des Nutzers den entsprechenden Artikel, ohne dass jemand Kataloge oder Dutzende von Suchergebnissen durchstöbern und Benutzernamen oder Passwörter eingeben muss.

Lesen Sie auch: Onlineversandhandel und Nachhaltigkeit – (K)ein Widerspruch?

Multi-Channel-Vertrieb, Ralf Krahnert
Bild: Cosmo Consult

Ralf Krahnert ist als Industry Manager E-Commerce bei der Cosmo Consult-Gruppe tätig.

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Durch die Covid-19-Pandemie und dem damit einhergehenden Anstieg des E-Commerce wurde der stationäre Handel stark beeinträchtigt. Daher benötigen Händler jetzt neue Strategien, um online und offline besser miteinander verknüpfen zu können. Site-to-Store kann hier einen wirksamen Ansatz bieten.
Seit Beginn der Covid-19-Pandemie haben die von Konsumenten getätigten Online-Transaktionen um 20 Prozent zugenommen. Die Ergebnisse einer neuen Studie von Experian zeigen, dass Verbraucher nach wie vor großen Wert auf Sicherheit legen, wenn sie online gehen. Zugleich werden seit der Pandemie physische und verhaltensbasierte Methoden zur Betrugsabwehr wichtiger.

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