Nachhaltiges Supply Chain Management ist bei Unternehmen angekommen

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Auch wenn Corona-Pandemie viele Zukunftsthemen in den Hintergrund rückte, befassen sich Unternehmen nach wie vor mit Initiativen zu mehr Nachhaltigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Miebach Consulting zum Thema nachhaltiges Supply Chain Management.
Nachhaltiges Supply Chain Management

Quelle: Romolo Tavani/iStock

Die Ergebnisse der neuen Studie „Sustainable Supply Chain Management“ von Miebach Consulting deuten darauf hin, dass eine erfolgreiche Wende in Richtung Nachhaltigkeit zu schaffen ist, wenn zunächst die Konsumenten umdenken und diese neue Denkweise in Taten und entsprechende Nachfrage übersetzen. Die Supply-Chain-Beratung hat Mitte 2020 untersucht, welche Strategien und Maßnahmen Unternehmen ergreifen, um nachhaltiges Supply Chain Management umzusetzen – und inwiefern Nachhaltigkeits- und unternehmerische Ziele in Einklang zu bringen sind. Für die Studie wurden 277 Unternehmen online befragt, darunter ein ungewöhnlich hoher Anteil an Geschäftsführern mit 18 Prozent, was den Stellenwert und die strategische Bedeutung des Themas verdeutlichen.

Nachhaltiges Supply Chain Management

Cradle-to-Cradle-Ansatz für nachhaltiges Supply Chain Management

Nach Ansicht von Thorsten Gensmer, Direktor bei Miebach Consulting GmbH, sollten sich Unternehmen bei Nachhaltigkeit im Supply Chain Management nicht zurücklehnen: „Wer jetzt schon vorausdenkt und den Grundstein für eine nachhaltige Geschäftstätigkeit legt, kann stark von dem sich neu entwickelnden Markt profitieren. Für größere Klimaschutzziele der Supply Chain sind dabei kollektive Aktionen mit einem vollständigen Cradle-to-Cradle-Ansatz notwendig. Dass sich das schon jetzt lohnen kann, zeigt das hohe Maß an geplanten Initiativen.“

Motivation hängt an Effizienzgedanken und Kostenreduzierungen

Hinsichtlich der zuletzt durchgeführten sowie der nächsten geplanten Initiative geben ein Großteil der Befragten eine Verbesserung der Effizienz mit durchschnittlich 14 Prozent, oder eine Kostenreduzierung mit durchschnittlich 15 Prozent als Motivation an. Danach folgen mit jeweils sieben Prozent Themen wie CO2-Reduktion und Green Packaging beziehungsweise die Reduktion von Plastik im Allgemeinen. Maßnahmen für nachhaltiges Supply Chain Management auf Basis von ökologischer oder sozialer Motivation, wie beispielsweise der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter oder Umweltschutz, finden sich mit jeweils einem Prozent eher selten.

Nachhaltiges Supply Chain Management

Nachhaltiges Supply Chain Management gewinnt an Bedeutung

Die befragten Unternehmen haben im Mittel 16 Nachhaltigkeitsinitiativen aktuell im Unternehmen implementiert. Für die Zukunft planen die befragten Unternehmen jedoch, ihre bereits umgesetzten nachhaltigen Initiativen innerhalb der nächsten Jahre nahezu zu verdoppeln (+97 Prozent). Dies lässt erwarten, dass Nachhaltigkeit im Supply Chain Management an Bedeutung gewinnen wird.

Generell werden nachhaltige Initiativen als weniger attraktiv angesehen, wenn diese einen hohen Ressourceneinsatz fordern, wie beispielsweise der Aufbau von Reverse Logistics, welcher mit gerade einmal 4,2 von 10 Punkten bewertet wird. Auch ohnehin komplexe Themen, wie die mit 4,6 bewertete Netzwerkplanung, werden als weniger wichtig empfunden. Daher werden in der Regel ressourcenschonende und verhältnismäßig einfache Maßnahmen bevorzugt.

Nachhaltiges Supply Chain Management

Der Report zur Studie „Sustainable Supply Chain Management“ von Miebach Consulting ist hier kostenfrei erhältlich. Miebach Consulting bietet an 24 Standorten weltweit Beratung für Supply Chain Management und Ingenieursleistungen in der Produktion und Logistik an. (sg)

Lesen Sie auch: Nachhaltige Beschaffung: Neue Regelungen für Lieferketten in der Europäischen Union

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