NEG-Umfrage: Branchen-Unterschiede im E-Business

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Die Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk – Ihre Erfahrungen und Wünsche“ informiert ausführlich über Branchenunterschiede bei der Internetpräsenz und dem damit verbundenen Web-Controlling kleiner und mittelständischer Unternehmen. Der Berichtsband konzentriert sich insbesondere auf den Handel, das Handwerk, den Dienstleistungssektor und die Industrie.

Seit 2005 führt das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) jährlich eine Studie zu E-Business bei kleinen und mittleren Unternehmen durch. An der diesjährigen Umfrage beteiligten sich rund 3.300 Unternehmen aus Mittelstand und Handwerk. Der größte Anteil der befragten Unternehmen (40 Prozent) kommt aus der Dienstleistungsbranche, gefolgt von Handelsunternehmen mit 16,7 Prozent, Handwerk mit 16,5 Prozent und der Industrie mit 10,2 Prozent. 60 Prozent der befragten Unternehmen beschäftigt weniger als 10 Mitarbeiter.

Bei der Internetnutzung liegt das Handwerk im Vergleich zu den restlichen Branchen bei fast allen Anwendungen weit im Rückstand. Lediglich 74 Prozent der befragten Handwerksunternehmen sind im Internet vertreten. Sie  sprechen dem Internet insgesamt deutlich weniger Bedeutung zu als andere Branchen. „Ein professioneller Internetauftritt ist jedoch branchenunabhängig essentiell, um langfristig erfolgreich zu sein“, erklärt Aline Eckstein, Projektleiterin des ECC Handel und weiter: „Wichtig ist hierbei, dass ein zielgerichteter Einsatz ausgewählter Web-Gestaltungselemente erfolgt, um den Web-Auftritt zu optimieren und den gesetzten Zielen näher zu kommen.“ So werden Web-2.0-Anwendungen und vertrauensbildende Maßnahmen vermehrt in der Industrie eingesetzt, um den Kunden die notwendige Grundlage für ein effizientes und erfolgreiches Geschäft zu liefern, während Handwerksunternehmen größtenteils auf optische Gestaltungselemente zur Unterstützung der Internetpräsenz zurückgreifen sollten, um potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen und Neukunden zu akquirieren.

Der umfassende Berichtsband mit allen branchenspezifischen Auswertungen ist kostenfrei auf der Website des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (www.ec-net.de) und auf der Website des ECC Handel (www.ecc-handel.de) verfügbar.

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Studie wurde in diesem Jahr vom Branchenkompetenzzentrum ECC Handel mit Unterstützung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), des Software- und IT-Dienstleisters DATEV, des Online-Marktplatzbetreibers tradoria und des Internet-Buch- und Medienhändlers bol.de durchgeführt.

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