23.04.2019 – Kategorie: Handel, Management

Neue Lösung von Dematic optimiert Retourenmanagement

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Dematic hat ein neues Subsystem Retouren-Handling vorgestellt, mit dem Omnichannel- und E-Commerce-Händler ihr Retourenmanagement deutlich effizienter gestalten können. Die Lösung beschleunigt sämtliche Verarbeitungsschritte, von der Inspektion über Reparatur oder Reinigung der Ware bis hin zur Wiederverpackung oder Entsorgung und Wiedereinlagerung.

Dematic hat ein neues Subsystem Retouren-Handling vorgestellt, mit dem Omnichannel- und E-Commerce-Händler ihr Retourenmanagement deutlich effizienter gestalten können. Die Lösung beschleunigt sämtliche Verarbeitungsschritte, von der Inspektion über Reparatur oder Reinigung der Ware bis hin zur Wiederverpackung oder Entsorgung und Wiedereinlagerung.

Die neue Retourenmanagement-Lösung minimiert zugleich die Bearbeitungszyklen vom Wareneingang bis zum wiederverkaufsfertigen Produkt und sorgt dafür, dass Artikel in der Regel innerhalb von 24 Stunden erneut versandbereit sind. Dafür besteht das Subsystem aus mehreren Arbeitsstationen, die über ein Förderer- und Sorternetz miteinander verbunden sind. Verwaltet wird der Materialfluss über die Dematic iQ-Software. Zudem verfügt das Subsystem Retouren-Handling über Schnittstellen zu weiteren Systemen zur Lagerung und Kommissionierung wie dem Dematic Multishuttle, AutoStore oder Garment on Hanger.

Effizientere Prozesse bei der Rücknahmelogistik

Nahtlos ist auch der Übergang zum Taschensortiersystem. Da bei dem System Hänge- und Liegeware, flach verpackte Gegenstände und Kartons gelagert, sortiert und zwischengepuffert werden können, eignet es sich besonders für den E-Commerce. „Mit dem neuen Subsystem Retouren-Handling bieten wir nicht nur die optimale Ergänzung zu unseren bewährten Systemen, sondern sorgen gleichzeitig für effizientere, präzisere und strukturiertere Prozesse innerhalb des Rücknahmelogistik“, sagt Mike Khodl, Vizepräsident Solution Managements bei Dematic.

Die Lösung besteht aus funktionalen Arbeitsstationen für die Bereiche Kundengutschrift, Warenaustausch, Inspektion, Reparatur und Verpackung sowie Übergabe an Puffer- oder Langzeitlager. An jeder dieser Einheiten werden vorab definierte Workflows ausgeführt. Nach dem Eintreffen der retournierten Ware wird diese zunächst in Containern über Förderbänder an den entsprechenden Arbeitsplatz transportiert. Dort wird von den Mitarbeitern dann der einzelne Arbeitsschritt durchgeführt.

Optimiertes Retouren-Handling steigert Umsatz

„Auf diese Weise optimiert das Subsystem Retouren-Handling die Produktivität und steigert zudem den Umsatz, da die Artikel schneller wieder online gehen, in der Regel innerhalb von 24 Stunden“, erklärt Khodl. „Auch die Kundenzufriedenheit wird deutlich erhöht, da eine Gutschrift oder Rückerstattung direkt nach dem Eintreffen der Ware erfolgt.“ Zwischen 13.500 und 200.000 Artikeln können über das Subsystem Retouren-Handling täglich verarbeitet werden.

Die Lösung kann problemlos in bestehende Systeme aus dem Hause Dematic integriert werden, zum Beispiel können retournierte Artikel über einen Gurtförderer automatisch in das Taschensortiersystem überführt werden. Rückläufer können aber auch über Rollenförderer an das Dematic Multishuttle, AutoStore oder Automatische Kleinteillager (AKL) übergeben werden. Dazu kann ein Auto Bagger die automatische Verpackung der Waren übernehmen.

Dematic iQ WES steuert den Materialfluss

Für Hängewaren ist die Arbeitsstation so konzipiert, dass die Kleidungsstücke auf Rollenständer gehängt und beispielsweise an das automatische Hängewarenlager Dematic Garment on Hanger (GOH) übergeben werden. Für die Steuerung und Optimierung des Materialflusses ist die Dematic iQ Warehouse Execution Software (WES) zuständig. Das Lagerverwaltungssystem kommuniziert über eine Host- Schnittstelle mit einem WMS oder ERP und verwaltet die Workflows für das Subsystem Retouren-Handling.

Weitere Vorteile bieten der modulare Aufbau des Subsystems und seine beliebige Skalierbarkeit. Diese ermöglichen es dem Anwender, das Layout neu zu konfigurieren und Softwareparameter zu ändern, um die Arbeitsabläufe zu überarbeiten. Darüber hinaus kann die Verarbeitungskapazität erweitert werden. „So maximiert das Subsystem Retouren-Handling die operative Flexibilität und wirkt gleichzeitig täglichen wie auch saisonalen Schwankungen effektiv entgegen. Außerdem reduziert es die Betriebskosten, die beim Retourenmanagement anfallen“, so Mike Khodl. (sg)

 


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