Neuer Job – neue Branche

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Eine weltweite Monster-Umfrage zeigt: Fast 90 Prozent der Arbeitnehmer würden für einen neuen Job die Branche wechseln. Spanier sind hierbei am wechselwilligsten – Deutsche mit am zögerlichsten.

Das weltweite Wirtschaftsklima wirkt sich auf besondere Weise auf die Wechselwilligkeit der Arbeitnehmer aus: Insgesamt 89 Prozent der weltweit befragten Angestellten würden derzeit auch eine Stelle in einer anderen Branche annehmen, lautet ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Karriereportals Monster. Von allen Befragten gaben 49 Prozent an, dass sie zurzeit versuchen, sich beruflich zu verändern und deshalb ein Branchenwechsel für sie in Betracht käme.

18 Prozent antworteten, dass ihre Branche unter der gegenwärtigen Wirtschaftskrise leidet und sie daher offen für einen Branchenwechsel wären. Lediglich elf Prozent aller Umfrageteilnehmer erklärten, dass ein Job in einer anderen Branche für sie nicht in Frage käme.

Würden Sie einen Job in einer anderen Branche annehmen?

-Ja, ich wollte mich beruflich sowieso verändern: 49% (10.975)

-Ja, da es meiner Branche in der momentanen Wirtschaftslage nicht gut geht: 18% (3.921)

– Vielleicht, ich nehme den ersten Job, den ich kriegen kann: 22% (4.994)

-Nein, derzeit kann ich mir nicht vorstellen, einen Job in einer anderen Branche anzunehmen: 11% (2.554)

Bezeichnenderweise gaben 22 Prozent der weltweit befragten Arbeitnehmer an, dass sie den erstbesten Job annehmen würden, der ihnen angeboten wird – unabhängig davon, ob es eine Stelle in ihrer derzeitigen Branche wäre oder nicht. Generell zeigt sich, dass nur wenige der Umfrageteilnehmer gar nicht bereit waren, einen anderen Berufszweig in Betracht zu ziehen.

“Ein Jobwechsel kann gerade auch in Krisenzeiten eine Chance zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung sein”, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. “Das derzeitige Wirtschaftsklima zwingt viele Angestellte zum Handeln, so dass sie über eine berufliche Veränderung nachdenken müssen. Monster hilft den Jobsuchenden mit seinem Online-Angebot, die eigenen Handlungsmöglichkeiten auszuloten und sich eine neue Karriere aufzubauen.”

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass spanische Arbeitnehmer am ehesten bereit sind, die Branche zu wechseln – 92 Prozent gaben hier an, darüber nachzudenken. Welche Auswirkungen die Weltwirtschaftskrise auf Spanien hat, wird auch daran deutlich, dass 44 Prozent der befragten Spanier den ersten Job annehmen würden, der ihnen angeboten wird. In allen anderen Ländern käme das für maximal 23 Prozent der Befragten in Betracht.

Ein differenzierteres Bild zeigt sich in Deutschland: Deutsche Arbeitnehmer sind zurückhaltender und wechseln trotz Wirtschaftskrise nicht so schnell die Branche. Hierzulande gaben rund 54 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie sich ohnehin beruflich verändern möchten. Knapp 18 Prozent denken über einen Branchenwechsel nach, da es ihrer derzeitigen Branche wirtschaftlich nicht gut geht. Nur 16 Prozent der Deutschen würden hingegen das erstbeste Jobangebot annehmen. Zwölf Prozent der deutschen Befragten sagen sogar, dass für sie ein Job in einer anderen Branche nicht in Frage kommt.

Die Arbeitnehmer in Österreich und der Schweiz zeigen eine sehr hohe Bereitschaft, in einer neuen Branche Erfahrungen zu sammeln. In der Schweiz gaben 67 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie sich unabhängig von der wirtschaftlichen Situation sowieso beruflich verändern wollten. In Österreich gilt dies sogar für 69 Prozent der Befragten.

22.444 Arbeitnehmer in den USA, Kanada und Europa haben sich vom 20. Juli bis zum 10. August an dieser Umfrage beteiligt. 47 Prozent der Teilnehmer kamen aus den USA und 57 Prozent aus Europa – darunter 4.043 aus Deutschland. Das Karriereportal Monster führt in regelmäß;igen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sie spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

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