Öffentliche Paketstationen für alle Händler – Kontaktfreie Abholung rund um die Uhr

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Öffentliche Paketstationen für alle Händler – Kontaktfreie Abholung rund um die Uhr

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Der Onlinehandel ist einer der Treiber von Individualzustellungen. In verdichteten Ballungsräumen ist der Bedarf an Transformationsprozessen zur Revitalisierung von Innenstädten hoch. Neue City-Logistik-Konzepte sind gefragt, um dem Online-Boom nachhaltig zu begegnen.
Öffentliche Paketstationen für alle Händler – Kontaktfreie Abholung rund um die Uhr

Quelle: Parcel Lock

Die Pandemie beweist zwar die Systemrelevanz der KEP-Dienstleister, zeigt aber auch die hohe Belastung auf der letzten Meile. Städte und lokaler Handel suchen nach Strategien, um das Paketaufkommen in den Griff zu bekommen. Deshalb arbeiten Stadtplaner in vielen Städten an Konzepten, um den Online-Kunden am analogen Paketempfangspunkt wirksam in die Gestaltung der letzten Meile sowie die Prozesse zur City-Revitalisierung einzubinden.

Paketvolumen auf Höhenflug

Erstmalig stieg das Paketvolumen 2019 laut Pitney Bowes weltweit auf über 100 Milliarden Sendungen. Bis zum Jahr 2026 wird weltweit mit einer Verdoppelung gerechnet. Auf Deutschland runtergerechnet beläuft sich das Paketaufkommen auf 44 Pakete pro Einwohner mit steigender Tendenz.

24/7-Paketstationen für alle

Um die Folgen des wachsenden Paketaufkommens zu bewältigen, braucht es zeitgemäße, digitale und vor allem Anbieterneutrale Lösungen. Das Start-up Parcel Lock setzt dazu auf eine Software- und eine Handscanner-Lösung, mit denen Lieferdienste direkt an Paketstationen liefern können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Lieferanten von DPD, Hermes, GLS oder andere handelt. Gerade an hochfrequentierten Plätzen könnte dies ein echter Vorteil sein.

Im Gegensatz zu den Solitär-Produkten der Paketdienste profitieren nicht nur Liefer-Dienstleister vom Parcel Lock-System, sondern auch Unternehmen wie: Online- und stationärer Handel sowie City-Logistik. Selbst für Verbraucher ist die Volumenbündelung vorteilhaft. Sie können ihre Pakete, gleich von welchem Zustelldienst, rund um die Uhr abholen. Eine zentrale Anlaufstelle für die innerstädtische Paketverteilung entlastet aber auch Zulieferer. Da bei einem Stopp gleich mehrere Pakete angeliefert werden können. Das spart Zeit, schont Ressourcen und die Umwelt. Fahrten lassen sich einsparen, was sich positiv auf die CO2-Bilanz auswirkt. Ein weiteres Plus: Die gemeinsame Paketstationen folgen damit den Grundsätzen der Sharing-Ökonomie und erfüllen zudem gesellschaftliche Erwartungshaltungen.

Paketstationen für lokale Händler

Während gerade in der Pandemie Abstandhalten noch immer eines der wichtigsten Gebote ist, eröffnet die Anlieferung an die Paketstationen auch lokalen Händlern neue Möglichkeiten. Anstatt Click und Collect können sie mit einer zentralen Paketstation ihren Kunden den Service der kontaktfreien 24/7-Abholung bieten. Dazu wird die Ware wie gewohnt online, per Mail oder telefonisch bestellt. Nach der Bezahlung hinterlegt der Händler die Bestellung in der Paketstation und der Kunden holt sie ab, wann er möchte. Er muss also nicht mehr die Ladenöffnungszeiten im Auge behalten.

Smart informiert dank App

Über die „Courier App“ von Parcel Lock wissen Händler, welche Fächer in freigeschalteten Paketstationen verfügbar sind. Aber nicht nur das, auch die Fachgröße wird angegeben. Ist das passende Fach gefunden, braucht es nur noch reserviert werden und der Anlieferung steht nichts mehr im Weg. Mit der kostenlosen „Paketstation App“ können sich bei Parcel Lock registrierte Verbraucher über den Status ihres Pakets informieren. In der kommen Jahre will der Anbieter sein Geschäftsmodell intensivieren und weitere Kooperationspartner gewinnen.

Lesen Sie auch: Paketdienstleister – Wie sie zur Lebensqualität der Deutschen beitragen.

Paketstationen, Gunnar Anger

Gunnar Anger ist Geschäftsführer von Parcel Lock und leitete davor mehrere Technologieunternehmen. Bild: Parcel Lock

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