Omnichannel-Strategie: Mit diesen 4 Tipps meistern Händler die Corona-Folgen

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Omnichannel-Strategie: Mit diesen 4 Tipps meistern Händler die Corona-Folgen

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Das Internet bleibt auch nach Wiedereröffnung der Geschäfte ein beliebter Einkaufskanal. Selbst Menschen, die zuvor lieber lokal eingekauft haben, nutzen nun Onlineshopping. Händler stehen damit vor der Herausforderung, neue Zielgruppen zu bedienen. Stefan Bernauer von Rakuten Advertising zeigt, wie das mit einer Omnichannel-Strategie gelingen kann.
Omnichannel-Strategie

Quelle: Rakuten

Der Einzelhandel leidet unter der Corona_Pandemie: Wie die im Juni veröffentlichte Studie „Germany Ecommerce 2020. Digital Retail Prospers in the Coronavirus Era“ von eMarketer zeigt, wird der gesamte Einzelhandelsumsatz in Westeuropa in diesem Jahr um knapp zehn Prozent auf 3,4 Billionen Euro zurückgehen wird, in Deutschland liegt der Umsatzrückgang bei 8,2 Prozent. Die Wiedereröffnung der Geschäfte ist zwar ein wichtiges Zeichen, doch das Internet bleibt auch nach Ende des Lockdowns ein beliebter Einkaufskanal. Hier vier Tipps, wie Händler mit einer Omnichannel-Strategie neue Zielgruppen bedienen können:

1. Passende Omnichannel-Strategie entwickeln

Immer mehr Verbraucher kaufen online ein. Durch die Corona-Krise hat dieser Trend noch zugenommen: So erwartet eMarketer im Onlinehandel 2020 eine Zunahme von 16 Prozent. Vermehrt kaufen Verbraucher jetzt auch Lebensmittel und Medikamente online – zuvor klassische Bereiche lokaler Händler und Apotheken.

Händler können diesem Trend mit einer Omnichannel-Strategie, also Online-to-Offline O2O) begegnen: Text-Anzeigen, Sitelinks und Callouts in Google und Bing Ads können zusätzliche Hinweise für lokale Verbraucher geben – etwa, welche Filialen gerade geöffnet haben oder welche zusätzlichen Services angeboten werden, etwa Click-and-Collect-Angebote. Beides hilft, die Aufmerksamkeit von Verbrauchern während der Online-Suche auf lokale Angebote zu lenken.

Die Zusammenarbeit mit Affiliates und reichweitenstarken Publishern ermöglicht es Marketern, von diesem Digital-to-Offline-Einfluss und dem Einkaufsverhalten zu profitieren. Einzelhändler müssen innerhalb ihres Affiliate-Marketing-Mixes eine Site-to-Store-Strategie anwenden, um langfristig Erträge in Form von Offline-Renditen und Kundenwert zu erzielen. Dabei helfen Coupons und Gutscheine, sowie Cashback-Angebote mit Kundenkarten.

Omnichannel-Strategie
Mit einer Online-to-Offline-Strategie können Händler neue Zielgruppen erreichen. (Bild: Rakuten)

2. Omnichannel-Strategie: Neue Zielgruppen entdecken

Zu den bisherigen Online-Käufern gesellt sich dank der Corona-Krise eine neue Zielgruppe im E-Commerce: Ältere Verbraucher und solche, die bevorzugt lokal einkaufen. Diese Zielgruppen wurden von Händlern bisher oft separat behandelt, da sie alleine auf dem Offline-Kanal anzutreffen sind. Doch der Erfolg neuer Produkte wie Subscription-Boxen – etwa der Gemüsebox vom lokalen Biobauern – zeigt, dass Online-Bestellung und lokale Produkte gut zusammenpassen.

Hier bietet sich lokalen Händlern eine große Chance: Sie kennen ihr Publikum und können je nach Region, Branche oder Spezialisierung vor Ort maßgeschneiderte Angebote machen und sie mit einer Online-Bestellung verbinden. Dabei ist es auch wichtig, den Hauptkanal zu kennen: M-Commerce nimmt rasant zu. Shopping vom Mobilgerät aus wird 2020 laut der Studie von eMarketer knapp 20 Prozent des digitalen Umsatzes ausmachen. Darauf sollten sich Händler einstellen, wenn sie Angebote und Inhalte entwickeln.

3. Omnichannel-Strategie: Inventar auffüllen

In Zeiten von Corona will jeder Gang in die Stadt gut überlegt sein. Umso mehr erwarten Kunden, dass (online) beworbene Produkte vorrätig sind – dies ist oft der Grund, warum sie überhaupt einen lokalen Händler aufsuchen: Die sofortige Verfügbarkeit ist noch immer ein großer Vorteil gegenüber Online-Händlern.

Daher ist es gerade jetzt wichtig, ein zuverlässiges Inventar zu führen, das Kunden zufriedenstellt und Versprechen einlösen kann. Auch die oben angesprochenen Subscription-Boxen müssen zuverlässig geliefert werden. So bilden lokale Händler Vertrauen und binden Kunden wieder an sich, die sie sonst an Online-Händler verlieren können.

4. Sicherheitsmaßnahmen klar kommunizieren

Die größte Sorge ist nach wie vor die Sicherheit. Händler können hier punkten, wenn sie ihre Sicherheitsmaßnahmen klar kommunizieren: Auf allen Kanälen, digital und lokal, lassen Händler ihre Kunden wissen, was sie für Sicherheit und Sauberkeit tun.

Diese Maßnahme hilft nicht nur, um die Nerven zu beruhigen, sondern bietet auch eine Orientierungshilfe für lokale Verbraucher: Welche Regeln gelten im Laden? Maskenpflicht? Was wird wie desinfiziert? Gibt es eine Möglichkeit, die Hände zu waschen? Diese Fragen zu beantworten kann sich für Händler daher mehrfach lohnen.

Rakuten Advertising verbindet Agenturen, Marken und Publisher mit aktiven und engagierten Verbrauchern auf der ganzen Welt. Mit dem Zugang zu einer Vielzahl von Medien und Zielgruppen, kombiniert mit einem preisgekrönten Leistungsnetzwerk und firmeneigener Verbraucherforschung, schafft Rakuten Advertising die richtigen Voraussetzungen, um neue Kunden zu erreichen und eine langfristige Loyalität aufrechtzuerhalten. (sg)

Lesen Sie auch: Kaufentscheidung: So wichtig ist Konsumenten die Ehrlichkeit der Händler

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