Omnichannel und Verkaufserlebnis sind die Zukunft des Handels

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Manchem mag der stationäre Handel so vorkommen, wie das gedruckte Buch – die Nachfrage sinkt, das Interesse der Kunden schwindet. Online-Shopping ist angesagt. Noch Anfang des Jahres jubelte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh): Das Internet als Vertriebsweg wächst kräftig. Ist der stationäre Handel also tot? Von wegen.

Omnichannel ist die Zukunft des Handels

Manchem mag der stationäre Handel so vorkommen, wie das gedruckte Buch – die Nachfrage sinkt, das Interesse der Kunden schwindet. Online-Shopping ist angesagt. Noch Anfang des Jahres jubelte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh): Das Internet als Vertriebsweg wächst kräftig. Ist der stationäre Handel also tot? Von wegen.

Der stationäre Handel behauptet sich weiterhin. Einer aktuellen, länderübergreifenden Studie von JDA Software hat dazu 12.000 Verbraucher aus zehn Ländern befragt. Demnach gehen 38 Prozent lieber ins Ladengeschäft, als online zum Shoppen. Der Grund ist einleuchtend: Ihnen ist es wichtig, dass ein Produkt direkt verfügbar ist. Das ist ihnen sogar wichtiger als die Vielfalt bei Farbe und Design.

Stationärer Handel bleibt gefragt

Der stationäre Handel ist demnach nach wie vor bei Kunden gefragt. Natürlich spielt der Online-Handel für bestimmte Produktebereiche eine größere Rolle als stationäre Geschäfte. Dazu gehören vor allem Elektronikartikel. 63 Prozent der Befragten gaben an, dass Online-Shops die erste Anlaufstelle seien. Bei Haushaltsgegenständen shoppen 48 Prozent der Studienteilnehmer online, bei Kleidung sind es 46 Prozent. Junge Käufer im Alter von 18 bis 34 Jahren legen vor dem Kauf Wert auf Meinungen und Empfehlungen aus der Familie oder dem Freundeskreis. Mit zunehmendem Alter nimmt dies jedoch ab.

Das ganzheitliche Verkaufserlebnis

Das Ergebnis der Studie zeigt also: Es geht um ein ganzheitliches Verkaufserlebnis. Und das on- wie offline. Omnichannel ist laut den Verfassern der Studie das Zauberwort und die Zukunft des Handels. Dabei kommt es darauf an, bequemes Online-Shoppen mit dem Einkauferlebnis im stationären Handel zu verschmelzen.

Der Studie zufolge legen Verbraucher immer mehr Wert darauf. Beispielsweise, wenn die Ware, die online gekauft wurde, im Laden umgetauscht werden kann. Die Hälfte der Befragten gab an, „Buy Online Return In-Store“ (BORIS)-Angebote zu nutzen. Gerade Kunde, die Kleidung kaufen, nehmen diese Möglichkeit wahr. Vor allem dann, wenn sie unzufrieden mit dem Retouren-Service waren. Die Zukunft des Handels liegt also weder auf dem On- noch Offline-Handel. Vielmehr auf dem durchgängigen Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg.

 

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