Online-Betrug: Jeder Fünfte schon einmal beim Onlineshopping betroffen

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Online-Betrug: Jeder Fünfte schon einmal beim Onlineshopping betroffen

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Gefälschte Produkte, keine Warenlieferung trotz Vorkasse oder Fake-Shops: Fast ein Viertel der deutschen Konsumenten sind beim Onlineshopping schon einmal in krimineller Absicht betrogen worden, wie eine aktuelle Umfrage des Bitkom ergeben hat.
Onlineshopping Online-Handel

Quelle: Maxx-Studio/Shutterstock

  • 23 Prozent der Konsumenten haben bereits einen Online-Betrug beim Einkaufen erlebt.
  • Verbraucher sollten auf die Seriosität der Onlineshops und Verkäufer achten
  • Zu den häufigsten negativen Erfahrungen beim Onlineshopping gehört die verspätete Lieferung der Ware.

21 Prozent der Befragten ist Online-Betrug beim Onlineshopping bislang nur selten passiert. Lediglich zwei Prozent geben an, bereits häufig Opfer eines Betrugs beim Online-Einkauf geworden zu sein. 13 Prozent geben an, ihre Bezahldaten seien im Anschluss an einen Online-Kauf schon einmal missbraucht worden. Zehn Prozent ist dies aber erst selten passiert und nur drei Prozent häufig. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.024 Konsumenten ab 16 Jahren in Deutschland. Demnach geben außerdem

Online-Betrug: Auf Seriosität des Onlineshops achten

„Grundsätzlich gilt beim Online-Kauf wie im stationären Handel auch: Verbraucher sollten auf die Seriosität der Shops und Verkäufer achten“, rät Florian Lange, Bitkom-Referent für Handel und Logistik. „Vertrauenswürdige Shops sind unter anderem an Gütesiegeln wie Trusted Shops, TÜV oder EHI erkennbar.“ Weitere Zeichen für die Seriosität seien auch ein Impressum mit Nennung und Anschrift des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen (AGB).

Zu den häufigsten negativen Erfahrungen beim Onlineshopping zählt allerdings eine verspätete Lieferung der Ware: 84 Prozent kennen dieses Problem, zwölf Prozent erleben dies häufig und 72 Prozent selten. 79 Prozent der Befragten beschweren sich darüber, nach einem Online-Kauf mit unerwünschter Werbung überhäuft worden zu sein: 34 Prozent haben die Erfahrung nach eigenen Angaben schon häufig gemacht, 45 Prozent selten.

Online-BetrugQuelle: Bitkom e.V.
Bei einer weiteren Bitkom-Umfrage wurden Nutzer nach kriminellen Vorfällen im Internet befragt.

Fehlerhafte oder beschädigte Ware sorgt für Ärger

75 Prozent der Internet-Käufer kennen die Enttäuschung, wenn die bestellte Ware in der Realität nicht den Abbildungen und Beschreibungen im Netz entspricht (häufig: acht Prozent; selten: 67 Prozent). Fehlerhafte oder beschädigte Ware haben schon 73 Prozent der Befragten erhalten, darunter 68 Prozent aber immerhin nur selten und fünf Prozent häufig. Auch ein unzureichender Kundenservice ist für 57 Prozent der Online-Einkäufer mitunter ein Ärgernis: Sieben Prozent erleben diesen negativen Umstand häufig, 50 Prozent jedoch nur selten. „Guter Kundenservice ist auch beim Online-Shopping wichtig. Händler sollten diesen Umstand nicht auf die leichte Schulter nehmen“, berichtet Lange.

Zur Methodik der Studie: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Oktober 2019 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.087 Internetnutzer ab 16 Jahren, darunter 1.024 Online-Käufer, befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Frage lautete: „Wenn Sie an Ihre Erfahrungen beim Online-Shopping insgesamt denken, welche negativen Erfahrungen haben Sie bislang gemacht?“

Lesen Sie zu Online-Betrug auch: Wie sich Online-Händler durch KI schützen können

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