Online-Food Handel – der eine schließt, der andere expandiert

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Während der Food-Bring-Dienst Freshfoods den Lieferdienst einstellen muss, expandiert das Food-Start-up Getnow. Mit eine neuen Online-Plattform will es noch leistungsfähiger werden.

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Während der Food-Bring-Dienst Freshfoods den Lieferdienst einstellen muss, expandiert das Food-Start-up Getnow. Mit eine neuen Online-Plattform will es noch leistungsfähiger werden.

Der Online-Food-Handel ist gnadenlos. Lieferdienste buhlen um die Gunst der Kunden. Da heißt es schnell sein, die Bedürfnisse der Kunden erkennen und entsprechend zu bedienen. Freshfoods, der Food-Lieferdienst von Feneberg musste erst vor Kurzem seine Aktivitäten einstellen. Auf Grund hoher Investition wie es auf der Website heißt. Dass diese Lücke nicht lange unbesetzt bleiben wird, ist sicher. Mitbewerber wie das Start-up Getnow scharren bereits mit den Hufen, um sich den freigewordenen Online-Kundenstamm zu sichern. Vielleicht ist es deshalb nicht weiter verwunderlich, dass das junge Unternehmen, das seit zwei Jahren versucht, den Food-Markt aufzurollen, nun in ein neues Shop-System investiert. Damit geht auch eine neue E-Commerce-Strategie einher.

Höher, weiter, schneller

Die Anforderungen an das neue Shop-System, das mit der Oxid eSales AG umgesetzt wird, sind eindeutig. Höher, weiter, schneller – frei nach diesem Motto soll die Expansion des dynamischen Start-ups vorangetrieben werden. Kein Wunder, denn die Pläne von Getnow.de sind ambitioniert. In Zukunft will der Food-Versender neben den Metropolen Berlin und München weitere Kunden in deutschen Städten mit Bring-Lebensmitteln versorgen. Ja, sogar europaweit soll der Dienst verfügbar werden. Das heißt konkret: Lieferung innerhalb von 90 Minuten und ein „höchst umfangreiches und qualitativ hochwertiges Sortiment“.

Neues Shop-System

Nach zwei Jahren Food-Bringdienst platzt die alte Shop-Lösung also bereits aus allen Nähten. Das soll sich nun ändern: „Die derzeitige Lösung konnte mit unseren Ambitionen nicht mithalten“, sagt Sebastian Wiese, CTO bei der Getnow New GmbH. „Aus früherer Zusammenarbeit mit Oxid weiß ich, dass auf die Plattform für komplexe Projekte absolut Verlass ist. In Sachen Performance und Skalierbarkeit brauchen wir für unser Vorhaben – internationale Märkte zu erobern – viel mehr Spielraum, als wir ihn mit der derzeit bestehenden technologischen Basis zur Verfügung haben“, erklärt Wiese die Gründe für den Systemwechsel. „Zudem schätze ich das vollständig agile Mindset, sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Partner Oxid, welche uns auch in diesem Projekt enorm an Geschwindigkeit eingebracht hat.“

Sportliche Umsetzung

Bei der Umsetzung des neuen Shop-Systems setzt Getnow auf Geschwindigkeit. Bereits im November sollen Produkte aus dem digitalen Supermarkt für Kunden in Neuss verfügbar sein – auf Basis der neuen Oxid-Lösung, versteht sich. Ende des Monats sind dann die Standort München und Berlin dran. Die Geschwindigkeit zeigt sich nicht nur in der Umsetzung neuer Shop-Systeme – auch die Kunden sollen vom Tempo, das Getnow an den Tag legt, profitieren. Die Macher hoffen, dass sie mit der Umstellung wesentlich mehr Kunden in kürzerer Zeit online bedienen und Lebensmittel nach Hause liefern können. Erklärtes Ziel von Getnow: Das Startup will im Online-Food-Markt für den großen Durchbruch sorgen und mehr Menschen den Online-Supermarkt schmackhaft machen. Na, dann: Guten Appetit.

 

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