Online-Gaming: steigende Anforderungen für Publisher

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Der französische Browsergame-Anbieter Owlient sieht auf Publisher künftig steigende Anforderungen zukommen: Das betrifft zum Beispiel Aspekte wie das Community Management, die Spielgestaltung oder die Integration neuer Services.

 

Bei der Konzeption und kontinuierlichen Pflege von neuen Online-Games müssen die Publisher nach Ansicht von Owlient einige Aspekte unbedingt beachten. Acht wichtige Prämissen listet Owlient auf:

1. Community-Management

Unerlässlich ist ein aktives Community-Management. Der Spielebetreiber sollte deshalb eigene Community-Manager beschäftigen, die für die Betreuung der Spielergemeinde verantwortlich sind und sozusagen als Bindeglied zwischen dem Spieleentwickler und den Usern fungieren. Das Aufgabenspektrum der Community-Manager sollte dabei weitreichend sein: von der Beantwortung technischer Fragen bis zur Beseitigung inhaltlicher Probleme auf User-Seite.

2. Interaktivität

Der User sucht heute verstärkt Interaktivität und weniger die Einzelspiel-Erfahrung. Generell geht es ihm heute nicht nur um das Spiel selbst, sondern verstärkt um Kommunikation und Vernetzung in einer Online-Community. Im Umfeld von Browserspielen etablieren sich deshalb auch häufig inoffizielle Fan- und Hilfeforen mit einem hohen Zulauf. Auf diese Nachfrage muss auch der Betreiber von Online-Games mit adäquaten eigenen Angeboten reagieren. Ein erfolgreiches Browsergame wird deshalb künftig zunehmend nicht nur als Spiele-, sondern auch als Kommunikations-Plattform angelegt sein.

3. Web-2.0-Applikationen

Der Erfolg sozialer Netzwerke hat dazu geführt, dass der User heute auch in Browserspielen Web-2.0-Features erwartet, das heißt Blogs, Chats oder Foren, in denen man Verbesserungsvorschläge einreichen oder Kritik an der Spielkonzeption üben kann. Auch eine Verknüpfung mit sozialen Netzwerken wie MySpace oder Facebook wird heute zunehmend gefordert. Und vielfach wird sogar gewünscht, dass das Spieleportal als Media-Sharing-Plattform fungiert, das heißt zur Speicherung und zum Austausch von Mediendaten wie Fotos oder Videos genutzt werden kann.

4. Weiterentwicklung und Aktionen

Ein statisches Online-Spiel verliert heute für User schnell an Attraktivität. Deshalb erwarten sie eine permanente Aktualisierung und Weiterentwicklung des Spieles. Und auch zusätzliche Angebote und Services setzen die Spieler zunehmend voraus: zum Beispiel regelmäßige Aktionen wie Gewinnspiele, Videowettbewerbe oder Interviews mit den erfolgreichsten Spielern.

5. Einfache Nutzung

Der Erfolg von Online-Games ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass in der Regel keine teuren und komplexen Software-Installationen oder Downloads erforderlich sind. Und das wird auch künftig so bleiben. Zudem bleiben einfache Browserspiele gefragt, die nur in geringem Umfang Grafik bieten und deshalb keine besonderen Hardware-Voraussetzungen erfordern.

6. Zahlungsvarianten

Rund 80 bis 90 Prozent der Besucher von Spieleportalen nutzen nach Owlient-Berechnungen heute ausschließlich kostenlose Features. Dennoch ist ein klarer Trend zum Micropayment erkennbar, denn immer mehr Spieler erwerben durch den Einsatz von Kleinstbeträgen virtuelle Güter, mit denen sie Erweiterungen und zusätzliche Features nutzen können. Dabei ist es unerlässlich, dass der User genug unterschiedliche Möglichkeiten zur Bezahlung hat, denn nach Owlient gibt es hier die verschiedensten Präferenzen. Deshalb sind Zahlungsvarianten wie Kreditkarte, E-Wallets, Prepaid-Karten, Handypayment, Online-Überweisung oder elektronisches Lastschriftverfahren unverzichtbar.

7. Vermeidung von Spielabhängigkeiten

Der Publisher sollte umfangreiche Maßnahmen zum Schutz seiner Spieler ergreifen. Insbesondere die Vermeidung von Spielabhängigkeiten steht dabei an vorderster Stelle. Die Maßnahmen zur Verhinderung einer exzessiven Online-Nutzung beginnen schon bei der Game-Konzeption. Indem man zum Beispiel eine Spielmechanik wählt, die es ermöglicht, das Spiel auch über eine längere Zeit nicht zu nutzen. Der User sollte das Spiel jederzeit wieder aufnehmen können, ohne dass sich an seinem „Spiele-Score“ etwas ändert.

8. Jugendschutz

Um einen maximalen Jugendschutz zu gewährleisten, sollten alle Diskussionsbeiträge in den Foren der Browsergames von Administratoren oder Moderatoren permanent überwacht werden. Auch sollten über Content-Filter unangemessene und anstößige Inhalte automatisch entfernt werden.

 

 

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