Online-Händler: Solide Datenbasis wird oft unterschätzt

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Der boomende E-Commerce offenbart auch Schwächen der Webshops – Ursache vieler Pannen sind schlecht gepflegte Produktdaten. Eine solide Verknüpfung zwischen Datenbasis und Webshop-System ist erfolgsentscheidend.

Der Gesamtumsatz deutscher E-Commerce-Unternehmen betrug im Jahr 2010 rund 23,7 Milliarden Euro. Für 2011 rechnet die deutsche E-Commerce-Branche mit einem Gesamtumsatz von sogar gut 26 Milliarden Euro (Quelle: Statista). Der Grund: Der boomende E-Commerce trifft auf eine derzeit positive Wirtschaftslage. Viele Shopanbieter optimieren jetzt ihre Webpräsenz, indem sie das Stammdatenmanagement verbessern und die Verknüpfung zwischen Datenbasis und Webshop-System überprüfen.

Weil der E-Commerce in allen Branchen rapide zunimmt, offenbaren sich jetzt auch verstärkt Schwachstellen und Fehler der Online-Angebote. Denn den Unternehmen gelingt es immer schlechter, ihre wachsende Datenflut so zu steuern, so dass die Kunden die Informationen im Netz finden. Manfred Heckt, Geschäftsführer des Stammdaten-Experten Stibo Systems, erklärt dazu: „Viele Unternehmen wollen jetzt schnell ihr E-Commerce ausbauen. Aber wenn ihnen hier Fehler unterlaufen, sind geldliche Einbußen, rechtliche Konsequenzen und Vertrauensverluste seitens der Kunden jetzt wesentlich größer als noch vor zwei Jahren.“

Häufig sei eine schlechte Datenbasis die Ursache für Misserfolge im E-Commerce, so Heckt. Beispielsweise würden Artikel nicht gefunden, genaue Größenangaben fehlen, falsche Produkte oder Rechnungen versendet. Auch in der Studie „Der deutsche E-Commerce-Markt 2010“ stellen EHI und Statista fest, dass Online-Shops beim Thema Transparenz „Nachholbedarf“ haben: 43 Prozent der untersuchten Shops kommunizieren ihre Versandarten – eine typische Stammdaten-Information – auf ihrer Website nicht oder nicht deutlich. „Diese Unternehmen müssen die Basis ihrer Daten jetzt auf ein höheres Niveau heben, um vom E-Commerce und mehr und mehr vom Mobile Commerce zu profitieren“, erläutert Heckt.

Zu einem Stammdatensatz eines Artikels zählen neben den eigentlichen Produktdaten auch Übersetzungen, Bilder, Grafiken und Kundenberichte, Bewertungen oder produktbezogene FAQs. Er müsse möglichst granular aufgebaut sein, das heißt, dass die einzelnen Elemente des Datensatzes unabhängig voneinander auffindbar und verwendbar sind. „Die Anbieter machen sich jetzt ebenfalls daran, die Verknüpfung zwischen ihrer Datenbasis und dem Webshop zu verbessern. Das Shopsystem muss die hohe Granularität der Stammdaten auf gleichem Niveau verwerten können“, erklärt Heckt.

Info: www.stibosystems.de

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