Online-Marketing: 7 nützliche Tipps für Hersteller

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Die Kundenansprache über digitale Kanäle ist inzwischen Standard und der Online-Vertrieb nicht mehr wegzudenken. Dennoch lassen gerade Hersteller, die ihren Vertrieb weitestgehend ihren Handelspartnern überlassen, viel Potenzial brach liegen, wenn es um Online-Marketing und E-Commerce geht.
Online-MarketingQuelle: Rawpixel.com/Shutterstock

Welche Möglichkeiten im Online-Marketing und E-Commerce bestehen und für das Unternehmen genutzt werden können, erklärt Gastautor Markus Schindler von der Digital-Marketing-Agentur Hurra Communications.

1. Effizientes Branding durch Retargeting

Jeder, der eine eigene Website betreibt, kennt und nutzt (hoffentlich) Google Analytics: Wer war auf der Seite, wer hat sich wie lange worüber informiert? Diese Auswertungen sind für jeden Websitebetreiber längst Standard, auch wenn kein Shop angeschlossen ist. Nutzen Sie die Informationen Ihrer Besucher auch, um über Retargeting mit ihnen in Verbindung zu bleiben. So können Sie Ihre Zielgruppe stetig an Ihre Marke erinnern und sie so dazu bewegen, baldmöglichst in die “Brand-Bubble” einzutreten sowie Teil der Fan-Community im weitesten Sinne zu werden. Erwägen Sie auch Retargeting in Verbindung mit VideoAds bzw. Bewegtbild auf Youtube!

2. Online-Marketing: mit B2B-Targeting neue Handelspartner gewinnen

Netzwerke wie LinkedIn oder Xing bieten hervorragende Möglichkeiten fürs B2B-Targeting. Dort können Sie zum Beispiel neue Vertriebspartner rekrutieren und/oder Awareness bei diesen steigern. Auf den Plattformen lassen sich Werbemaßnahmen nach Einkaufsentscheidern von potenziellen Partnerfirmen aussteuern. Auch über Microsofts Suchmaschine Bing können Zielgruppeninformationen von LinkedIn in Kombination mit Suchbegriffen gebucht werden: So wird einem Nutzer beispielsweise nur dann eine Anzeige ausgespielt, wenn er den Suchbegriff “Kaffeevollautomat” in die Suchmaschine eingibt und er gleichzeitig in die vorgegebene Zielgruppe passt, wie zum Beispiel „Geschäftsführer oder Einkäufer eines Elektrogerätehändlers“.

3. Online-Marketing: auf Native Advertising setzen

Durch Native Advertising Plattformen wie zum Beispiel Taboola erhalten Werbetreibende die Möglichkeit, “redaktionellen” Content zu streuen. Gerade für Markenhersteller ergibt sich so die Möglichkeit, ihre Produktneuheiten zu erläutern oder sich an gewisse Themen zu hängen: “10 Rezepte für Detox Smoothies” könnten zum Beispiel ein Vehikel sein, um den hauseigenen Mixer zu bewerben, indem ein Bild desselben in den Artikel integriert wird.

4. Verleihen Sie Ihrer Marke ein Gesicht

Auch über ausgewählte Influencer lässt sich die Marke authentisch transportieren. Hier gilt übrigens, dass es nicht immer die Allround-Stars sein müssen. Oftmals transportieren Microinfluencer eine Marke viel authentischer und zielgruppengerechter. Zwar haben sie eine kleinere Fan-Community, aber dafür eine höhere Glaubwürdigkeit in ihrem Einflusskreis. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Influencer zur Marke passen und freiwillig die Marke in Szene setzen.

5. Werbekostenzuschuss an stationäre und Online-Handelspartner

Der Google Manufacturer Center ist ein neuer Account-Typ, mit dem Hersteller ihre Artikel für Händler ideal für Google strukturiert zur Verfügung stellen können. Zudem können Hersteller mittels co-sponsored Shopping Ads direkt einen Werbekostenzuschuss auf den Verkauf ausgewählter Google-Shopping Produktfeeds geben. Dies funktioniert, indem sie beispielsweise einen prozentualen Aufschlag auf den Klickpreis bezahlen, um den Verkauf der eigenen Produkte bei ausgewählten Handelspartnern zu pushen.

6. Online-Marketing: lokalen Abverkauf online fördern

Online beflügelt nicht nur online. Auch der stationäre Abverkauf profitiert von gezielten Werbemaßnahmen im Netz. Gerade den Handelspartnern, die ausschließlich stationär verkaufen, kann so Kundschaft zugespielt werden. Im Google Manufacturer Center können beispielsweise mittels Affiliate Location Extension lokale Kampagnen im Einzugsgebiet der Handelspartner ausgesteuert werden. Diese lotsen potenzielle Kunden in die jeweiligen lokalen Geschäfte und erhöhen so den stationären Abverkauf. Einzige Voraussetzung für die Affiliate Location Extensions ist, dass der Handelspartner mehr als 10 Filialen vorweisen kann.

7. Direktvertrieb: nicht nur über den Onlineshop

Wer in den Direktvertrieb einsteigen will, muss nicht immer gleich einen (Online-)Shop eröffnen. Marktplätze gibt es genug, auf denen auch Hersteller den direkten Verkauf an den Kunden selbst ausprobieren können. Von Amazon bis Zalando gibt es viel Spielraum, der ausgetestet werden sollte. Denn jeder Marktplatz folgt anderen Spielregeln und Amazon ist sicher der universellste, aber dennoch nicht immer individuell passendste Marktplatz. Haben Sie Mut zum Experiment! Belohnt werden Sie mit zusätzlichen Abverkäufen. (sg)

Markus Schindler Hurra.comQuelle: Hurra Communications

Über den Autor: Markus Schindler ist Head of Sales & Marketing bei der Digital Marketing Agentur Hurra Communications GmbH. Hurra.com hurra.com ist eine der größten inhabergeführten, international agierenden Digital Performance-Agenturen in Deutschland. Das Serviceangebot umfasst SEA, SEO, Online-Display und Social Media Advertising, Google Shopping Produktdaten-Feeds sowie Bewegtbild und TV-Mediaoptimierung. (sg)

Lesen Sie auch: B2B-Onlineshop: Wie Unternehmen die Digitalisierung bewältigen können

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