Online-Marketing für Unternehmen Pflicht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Online-Marketing für Unternehmen Pflicht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Die Finanzkrise zwingt Unternehmen dazu, ihre Werbestrategie zu überdenken. Neben der Nutzerfreundlichkeit (Usability), Seitenoptimierung (SEO), E-Mail und Web-Controlling gehören seit diesem Jahr auch bezahlte Textanzeigen (SEM) zum Pflichtprogramm des Online-Marketings. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuell veröffentlichte Studie „Online-Marketing-Trends 2009“ der Unternehmensberatung Absolit.

Demnach werden die oben genannten fünf Instrumente von über drei Viertel der insgesamt 474 befragten Unternehmen eingesetzt. Am stärksten im Kommen sind Mobile Marketing und das Unternehmens-Engagement auf Social-Networking-Portalen wie Facebook oder MySpace. Insgesamt verstärken 53 Prozent der Unternehmen ihr Online-Marketing, nur 7,7 Prozent reduzieren ihr Budget.

„Neu bei den Pflichtaufgaben der Online-Marketer ist das Schalten von Suchwortanzeigen, das mittlerweile endgültig bei den Unternehmen angekommen ist“, erklärt Marketing-Experte Torsten Schwarz von Absolit. Der Anteil der Konzerne, die sogenannte SEM einsetzen, sei im Vergleich zum Vorjahr von 67 auf 77 Prozent angewachsen. „Nur wenig verändert sind die Themen Homepage, E-Mail-Marketing und Web-Controlling. Die Verbesserung der Usability steht nach wie vor ganz oben, gefolgt von der Optimierung für Suchmaschinen“, stellt Schwarz fest. Unbetritten bei Online-Marketern sei zudem die Bedeutung eines guten Google-Rankings. „Insgesamt gesehen kann man sagen, dass Online-Marketing inzwischen zur Pflicht geworden ist. Diejenigen Unternehmen, die sich bisher nicht in diesem Bereich engagiert haben, werden es sich nicht mehr lange leisten können, die Augen davor zu verschließ;en“, merkt Schwarz an.

Demgegenüber stehe der Einsatz von Web-2.0-Instrumenten, der nach wie vor eher die Kür des erfolgreichen Online-Marketings darstelle. „Die Präsenz der Unternehmen im Web 2.0 wird sicherlich bereits in einigen Jahren Standard sein. Die Marketing-Aktivitäten in diesem Bereich sind in letzter Zeit deutlich gestiegen“, meint Schwarz. Besonders stark gefragt sei das Social Web. Der Absolit-Studie zufolge wollen sich elf Prozent mehr Unternehmen als 2007 verstärkt darum bemühen, in sozialen Online-Communitys Präsenz zu zeigen. „Etwas anders gestaltet sich die Situation im Bereich Mobile Marketing. Das ist zwar ein Thema, über das derzeit jeder redet. In der Realität zeigt sich aber, dass ein Engagement in diesem Sektor noch nicht unbedingt erforderlich ist“, fasst Schwarz zusammen. Für Unternehmen sei es aber dennoch schon heute sinnvoll, sich Gedanken zu diesem Thema zu machen.

Weit weniger interessant als bislang angenommen sind hingegen Weblogs. Sprachen sich 2007 noch knapp 60 Prozent der Unternehmen dafür aus, ihre Marketing-Aktivitäten in Blogs zu verstärken, sind es 2009 nur noch 48 Prozent. „Corporate Weblogs sind ein Flop. Ihr Einsatz hat sich bisher nur bei einer sehr geringen Zahl von Unternehmen bewährt“, schildert Schwarz. Entscheidend sei in diesem Zusammenhang vor allem das Vermögen bzw. Unvermögen der Verantwortlichen, mit ihren Blogs einen gewissen Grad von Authentizität zu vermitteln. „Wenn die Geschäftsführung etwa selbst aus begeisterten Bloggern besteht, können Unternehmensblogs durchaus Sinn machen. Ich glaube allerdings nicht, dass diese Art von Blogs sich in Zukunft zu einem Massenphänomen entwickeln werden“, so Schwarz abschließ;end.

Info: http://www.absolit.de/

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Eine neue Untersuchung des Daten- und Analyseexperten App Annie zeigt enorme Veränderungen in der Mediennutzung seit Beginn der Corona-Pandemie.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.