Online-Marktplatz: So will ManoMano Amazon herausfordern

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Der französische Online-Marktplatz ManoMano bietet eine große Produktauswahl im Bereich Do-it-yourself, Garten und Interior. Dank digitaler Beratung, Crossboarder-Handel und integrierter Logistik will der französische Anbieter nun auch in Deutschland dem Platzhirsch Amazon Konkurrenz machen.
Online-Marktplatz

2013 gründeten Philippe de Chanville und Christian Raisson den Online-Marktplatz für Heimwerkerbedarf mit dem Namen ManoMano. Innerhalb von sechs Jahren hat das Start-up ManoMano bereits 311 Millionen Euro weltweit von Investoren erhalten und will nun mit einer weiteren Finanzierungsrunde den deutschen Markt erobern.

Seitdem wächst das Unternehmen rasant und versorgt immer mehr Menschen in Europa mit Produkten für Badezimmer, Terrasse & Co., die online recherchiert und gekauft werden können. Mit 3,5 Millionen Kunden und vier Millionen Artikeln bietet der Marktplatz für DIY, Outdoor und Inneneinrichtung eine breite Auswahl von verschiedenen Marken wie beispielsweise Bosch, Gardena oder Kärcher.

Außerdem lassen sich auf der Webseite und dem Blog von ManoMano hilfreiche Tipps und individuelle Inspirationen finden. „Damit unsere Kunden Projekte in den eigenen Wänden nicht nur detailliert planen können, sondern auch mit einem ganzheitlichen Erfolgserlebnis beglückt werden“, so die beiden Gründer.  

Online-Marktplatz
ManoMano bietet auf seinem Online-Marktplatz eine große Auswahl an Heimwerker- und Gartenbedarf.

Mit Online-Marktplatz für Heimwerken Marktlücke entdeckt

Da die bekanntesten Baumarktkonzerne noch nicht den großen Schritt in das Online-Geschäft gewagt haben, füllt ManoMano eine Marktlücke, die bisher in sechs europäischen Ländern geschlossen wurde, nämlich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Belgien. Um an diesem 400-Milliarden-Markt für Heimwerken und Gartengestaltung zu partizipieren, vermittelt das neuartige Portal zwischen Käufern und Händlern – seit 2016 auch in Deutschland. Da bleibt der Vergleich mit den Big Playern unter den Online-Marktplätzen, so wie Amazon, nicht lange aus. Um auch dem Branchenriesen die Stirn bieten zu können, bietet ManoMano Vorteile, die sowohl Händler als auch Online-Shopper überzeugen sollen.

Heimwerker-Produkte sind oft beratungsintensiv und werden daher sowohl auf den Webseiten der Baumärkte als auch via Amazon nur spärlich gekauft. ManoMano macht hier mit seinem digitalen Beratungskonzept den Unterschied. „Wir möchten die Menschen bei ihren Einkäufen und Projekten persönlich unterstützen“, erklärt Gründer Philippe de Chanville. Mit einem speziell geschulten Expertenteam gelingt dies auch bequem von Zuhause aus via Internet und so wurden im vergangenen Jahr 2019 über eine Million Gespräche zwischen Kunden und den sogenannten „Manodvisors“ geführt.

Online-Marktplatz ManoMano
Die Gründer von ManoMano: Philippe de Chanville (links) und Christian Raisson.

Online-Marktplatz: Persönliche Beratung der Kunden

Doch nicht nur die Kunden werden bei ihrem Einkauf persönlich unterstützt, auch die Händler profitieren von einer persönlichen Begleitung durch drei Teams von ManoMano. Key Account Manager sowie ein Quality-Team und technischer Support kümmern sich um alle Anliegen. Geschäftsführer Christian Raisson erklärt das Prinzip dahinter: „Wir wachsen nur dann, wenn unsere Händler auch wachsen. Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, stehen wir quasi täglich in Kontakt mit den Händlern.“

Um ein optimales Einkaufserlebnis bieten zu können, führt ManoMano außerdem regelmäßige Qualitätskontrollen durch. Im Gegensatz zu Amazon straft das Portal die angeschlossenen Händler bei Defiziten nicht ohne Vorwarnung ab, sondern trägt proaktiv zur Verbesserung der Qualität bei. ManoMano bietet Herstellern auch die Möglichkeit an, in andere europäische Länder zu verkaufen – besonders für deutsche Händler mit hoher Produktqualität ein Vorteil.

Eigenes Logistiksystem unterstützt Export von Waren

Mit dem unternehmenseigenen Logistiksystem „ManoFulfillment“ kann die Plattform auch Waren exportieren und die Lieferzeiten verkürzen. „Dieses eigenständige Lager werden wir 2020 auch in Deutschland einführen“, bestätigt de Chanville. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde von 125 Millionen Euro soll nämlich vor allem der deutsche Markt gepusht werden. „

Die Händler aus Deutschland sind mit einem Handelsvolumen von 67 Millionen Euro schon jetzt die wichtigsten Exporteure und das möchten wir weiter ausbauen. Zudem ist der deutsche Markt, angesichts seiner Größe, der Schlüsselmarkt für den Online-Marktplatz ManoMano“, so de Chanville. „Wir haben 2019 das Wachstum in Deutschland im Jahresvergleich um 121 Prozent gesteigert. Und diese Reise wird weitergehen“, ist der Franzose überzeugt. (sg)

Lesen Sie auch: Lokaler Handel: So bauen Einzelhändler schnell eigene Internetpräsenz auf

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Mit dem Ziel, Elektroschrott zu vermeiden, hat Kilian Kaminski gemeinsam mit Geschäftspartnern die Firma Refurbed gegründet – ein Marktplatz für wiederaufbereitete Geräte. Zuvor war er bei Amazon tätig, wo seine Vorschläge zur Wiederaufbereitung von Waren kein Widerhall fand.

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