Online-Shopper gehen überwiegend „fremd“ – eine Statistik

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Online-Shopper gehen überwiegend „fremd“ – eine Statistik

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Was das Online-Shopping angeht, sind die deutschen Nutzer nicht gerade treu. Eine repräsentative Umfrage zeigt: Lediglich 26 Prozent aller Nutzer kaufen sofort in dem Webshop, in dem sie ihre Suche begonnen haben.

Online-Shopper

Was das Online-Shopping angeht, sind die deutschen Nutzer nicht gerade treu. Eine repräsentative Umfrage zeigt: Lediglich 26 Prozent aller Online-Shopper kaufen sofort in dem Webshop, in dem sie ihre Suche begonnen haben.

Wenn die Deutschen fremdgehen, spielt das Web mittlerweile eine dominante Rolle. Nicht nur in privaten Beziehungen, sondern auch beim Online-Shopping. Nur 26 Prozent aller Online-Shopper kaufen ein Produkt sofort in dem Webshop, in dem sie angefangen haben zu suchen. 33 Prozent gehen vorübergehend fremd, sehen sich also auf anderen Webseiten um, kehren dann aber wieder zum Kauf zur Ausgangsseite zurück. 35 Prozent kommen nicht wieder und kaufen woanders im Web, später im Laden oder auch gar nicht.

Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage von innofact im Auftrag des Technologieunternehmens intelliAd. Für die Studie befragte das Marktforschungsunternehmen im April insgesamt 1.056 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren.

Produktsuche beim Online-Shopping: Google und Amazon dominieren

Während in vielen anderen Märkten, insbesondere aber in den USA, Amazon bereits den höchsten Marktanteil bei der Suche nach Produkten erzielt, kann sich in Deutschland – zumindest laut Befragung – Google (inklusive Google Shopping) noch vor Amazon platzieren. Drei von vier Produktsuchen starten in Deutschland beim Suchmaschinen-Riesen, während 62 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich) auf Amazon ihre Einkaufstour im Web beginnen. Danach folgt mit Ebay das dritte US-Unternehmen (43 Prozent). Von den deutschen Playern erreichen nur Media Markt/Saturn (13 Prozent) und Zalando (12 Prozent) einen zweistelligen Marktanteil.

Lesen Sie auch: E-Commerce-Giganten – Amazon trifft auf Alibaba

Online-Shopper: Der sprunghafte Konsument

„Die Befragung zeigt mehr als deutlich, dass es Händler im Netz mit sprunghaften Konsumenten zu tun haben. Gleichzeitig dominieren Google und Amazon ganz klar die Produktsuche, weit vor den einheimischen Händlern. E-Commerce-Verantwortliche, die ihr Budget umsatzsteigernd und gleichzeitig effizient einsetzen wollen, kommen daher nicht umhin, ihre Partizipation auf beiden Kanälen genau zu analysieren und definieren“, kommentiert Frank Rauchfuß, Geschäftsführer und CEO der intelliAd Media GmbH, die Ergebnisse.

„Insbesondere bei steigendem Wettbewerb und einer hohen Anzahl an Kampagnen bzw. Produkten ist es zudem unumgänglich, automatisierte Tools sowie KI- und Machine-Learning-Technologien für eine kosteneffiziente Kampagnenausspielung gezielt einzusetzen – und so den bestmöglichen Output für sein Unternehmen zu erzielen.“

Mittlerweile gibt es ein Gesetz zur Retouren-Vernichtung – dennoch ist die Lösung nicht ausgereift.

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In deutschen Shopping-Centern kann man shoppen, arbeiten, wohnen, zum Arzt gehen oder ins Fitnessstudio. Besonders in den letzten Jahren haben sich viele Einkaufszentren zu mischgenutzten Quartieren entwickelt, deshalb finden auch handelsfremde Branchen hier häufig ihren Platz, allen voran Büroflächen und Arztpraxen. Klassische Mieter in Shopping-Centern aus den Bereichen Textil und Elektronik werden zukünftig wohl weniger Mietfläche belegen.
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