Online-Trends im Corona-Jahr: Produkte für Homeoffice und Freizeit stark nachgefragt

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Online-Trends im Corona-Jahr: Produkte für Homeoffice und Freizeit stark nachgefragt

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Der Online-Handel hat vom Corona-Jahr 2020 profitiert. Der E-Commerce verbuchte allgemein eine Umsatzsteigerung von 60 Prozent. Aber was waren die Online-Trends im vergangenen Jahr? Die Datenanalyse von billiger.de zeigt, dass die Nachfrage nach bestimmten Produkten um bis zu 1.150 Prozent angestiegen ist.
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Quelle: Rawpixel.com/shutterstock

Die höchste Nachfragesteigerung stellte das Preisvergleichsportal billiger.de in seiner Analyse bei Mundschutz-Produkten fest, die um bis zu 5.400 Prozent angestiegen ist. „Da normale Haushalte üblicherweise nicht über solche medizinischen Produkte verfügen, war die Nachfrage hier extrem hoch“, erklärt Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH, die das Preisvergleichsportal billiger.de betreibt. Neben dem Mundschutz gehörten Hardware und Software für das Homeoffice zu den stärksten Online-Trends.

So stieg die Nachfrage nach Multifunktionsgeräten, die Drucker, Scanner und Kopierer kombinieren, um knapp 220 Prozent. Auch das Interesse an Drucker- und Tintenpatronen erhöhte sich um über 250 Prozent. Tablets wurden knapp 130 Prozent mehr nachgefragt. „Produkte für das Homeoffice haben 2020 ganz klar die Trends dominiert. Denn die meisten Haushalte waren für die Arbeit im Homeoffice nicht ausgerüstet und mussten sich daher erstmal ein Büro zu Hause einrichten“, erklärt Gans. 

Online-Trends: Neuer Arbeitsalltag findet zu Hause statt

Wie die Preisexperten darüber hinaus feststellten, lagen auch Geräte, die für den neuen Arbeitsalltag wichtig geworden sind, im Trend. So stieg beispielsweise die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten um 93 Prozent, die an Wassersprudelgeräten sogar um 154 Prozent. Aber auch Staubsauger erlebten eine Nachfragesteigerung von 86 Prozent. „Viele Haushalte haben diese Produkte gekauft, um sich besser selbst versorgen zu können und so unnötige Einkaufskontakte zu vermeiden“, meint Gans.

Online-Trends
Die Top-10 der Online-Trends im Jahr 2020. (Grafik: solute GmbH/billiger.de)

Online-Trends: Alles rund um Freizeitaktivitäten

Den zweiten großen Online-Trend stellte das Preisvergleichsportal bei Produkten rund um Freizeitaktivitäten für Groß und Klein fest. Aufgrund der Kita- und Schulschließungen sowie der Kontakteinschränkungen mussten die Kinder zu Hause beschäftigt werden. Das ließ die Nachfrage nach Gesellschaftsspielen um rund 120 Prozent ansteigen. Der Ansturm auf Lego-Spielzeuge war mit einer Erhöhung um knapp 200 Prozent sogar noch deutlicher.

Aber auch die Erwachsenen waren von der Kontaktsperre beziehungsweise den Schließungen, wie beispielsweise Sportvereinen, betroffen. So stieg die Nachfrage nach Hanteln und Gewichten um 1.158 Prozent. „Der Sport musste nun zu Hause stattfinden. Das spiegeln die Zahlen eindeutig wider“, so Gans. Aber auch Produkte, die der Familie zur Freizeitgestaltung dienen und den Sommer zu Hause versüßen sollten, verzeichneten: So erhöhte sich das Interesse an Swimmingpools um 174 Prozent.

Nachfrage-Boom bei FFP2-Masken

Mit der erweiterten Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen ist auch die Nachfrage nach FFP2-Masken rapide angestiegen. Wie das Preisvergleichsportal jetzt feststellte, erhöhte sich das Interesse an den Masken im Zeitraum vom 12. bis 26. Januar 2021 um unglaubliche 4.568 Prozent. Bereits am 12. Januar stieg die Nachfrage um 4.479 Prozent im Vergleich zum Vortag an, bevor sie nach diesem starken Anstieg täglich etwas abnahm, aber sich weiterhin auf hohem Niveau befand.

Onlinehandel SoluteQuelle: solute GmbH
Seit 2018 Geschäftsführer der solute GmbH: Bernd Vermaaten und Dr. Thilo Gans (rechts).

„Am Montag vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bunderegierung (18. Januar) suchten User wieder verstärkt nach Masken, da wohl viele mit der bundesweiten Erweiterung der Maskenpflicht rechneten. Die Anfrage erhöhte sich nochmal um knapp 125 Prozent. In dieser Woche standen auch die Top-3-Suchanfragen auf unserem Portal alle in Zusammenhang mit FFP2“, berichtet Thilo Gans.

Der Preisexperte vermutet, dass die verstärkte Nachfrage nach den FFP2-Masken bei vielen Händlern zu einer Preiserhöhung führt. „Viele Online-Händler erhöhen ihre Preise. Da die Maske vermutlich erst einmal Teil unseres Alltags bleiben wird, wird die Nachfrage nicht so schnell sinken und damit auch die Preise nicht. Es besteht im Gegenteil eher die Möglichkeit, dass die Preise weiter ansteigen werden“, so Gans weiter.

FFP2-Maske: Kooperation von billiger.de mit Partnern

Das Preisvergleichsportal billiger.de hat eine Aktion für Verbraucher gestartet und bietet in Kooperation mit FFP2-Discount.de zertifizierte FFP2-Masken von Anbietern aus Deutschland an. Die Masken können in verschiedenen Paketgrößen bestellt werden: 10, 20 oder 50 Masken. „Verbraucher haben hier die Möglichkeit, sich einfach und kontaktfrei online die Masken zu bestellen und sich so auch für einen längeren Zeitraum mit Masken einzudecken“, erklärt Bernd Vermaaten, Geschäftsführer der solute GmbH. Grundsätzlich sollten Verbraucher auf die CE-Kennzeichnung achten. Außerdem muss sowohl auf der Verpackung als auch auf der Maske die Norm EN 149:2001 und A1:2009 sowie FFP2 aufgedruckt sein. (sg)

Lesen Sie auch: Onlinehandel: Corona-Pandemie beschert Umsatzsteigerung von 60 Prozent

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