Online-Werbung im Mittelstand: Hessen und Schleswig-Holstein vorne

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Hessen und Schleswig-Holstein sind die führenden Bundesländer, wenn es um die Online-Werbung mittelständischer Handwerks- und Dienstleistungsfirmen in Deutschland geht. In beiden Ländern nutzen ca. drei Viertel (78 Prozent in Hessen, 68 Prozent in Schleswig-Holstein) dieser Klein- und Kleinstunternehmen das Internet, um durch eine eigene Website auf sich aufmerksam zu machen. In Niedersachsen werben immerhin noch zwei Drittel (56 Prozent) dieser Firmen im Internet, in Hamburg 53 Prozent, im Saarland 51 Prozent und in Nordrhein-Westfalen 50 Prozent. In allen anderen Bundesländern liegt die Quote darunter.


Dies geht aus dem aktuellen „Werbereport Dienstleistungsgewerbe 2011/12“ hervor, der die Marketingaktivitäten von lokalen Dienstleistern wie bspw. Handwerker, Finanzberater oder auch Ärzten in Deutschland untersucht. Die gemeinsame Studie des Instituts für Marketing und Kommunikation (imk) und der auf Mittelstandsmarketing spezialisierten Internetfirma WinLocal basiert auf der bundesweiten Befragung von 1.600 Betrieben sowie 1000 Verbrauchern.


„In den meisten Bundesländern nutzen die Handwerks- oder Dienstleistungsbetriebe die Chancen des Internet viel zu wenig. Viele wissen gar nicht, dass 70 Prozent aller lokalen Suchanfragen in Deutschland online beginnen“, erklärt imk-Akademieleiter Thomas Kunke. „Jede Minute starten die Verbraucher in Deutschland mehr als 30.000 Suchanfragen im Internet nach lokalen Themen. Leider verkennt der Mittelstand in weiten Teilen Deutschlands dieses enorme Geschäftspotenzial, weil er das Internet noch zu stark als globales Medium einstuft. Aber 30 Prozent aller Suchanfrage in Deutschland sind lokal, also auch für kleine Betriebe mit regionalem Einzugsgebiet von Interesse“, ergänzt WinLocal-Geschäftsführer John Goddard.


Hier die weiteren Bundesländer im Ranking der Online-Werbung für Finanzberater, Ärzte oder Handwerker: Berlin (45 Prozent), Bayern (42 Prozent), Rheinland-Pfalz (48 Prozent), Baden-Württemberg (35 Prozent), Sachsen und Sachsen-Anhalt (jeweils 32 Prozent), Bremen (36 Prozent), Brandenburg und Thüringen (jeweils 29 Prozent) sowie Mecklenburg-Vorpommern (23 Prozent). „Die Auswertung zeigt kein Nord-Süd-Gefälle, aber dafür ein Ost-West-Gefälle: In den alten Bundesländern setzen die Firmen häufiger auf Online-Werbung als in den neuen Ländern“, analysiert imk-Chef Thomas Kunke.


Betrachtet man die Anzeigenschaltungen in gedruckten Lokalzeitungen, ergibt sich eine andere Reihenfolge der Bundesländer. Diese klassische Printwerbung wird von über 90 Prozent der Berliner Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe bevorzugt, gefolgt von Baden-Württemberg (83 Prozent), Niedersachsen (78 Prozent), Nordrhein-Westfalen (75 Prozent), Hessen (74 Prozent), Bayern (73 Prozent), Brandenburg (68 Prozent), Bremen und Bremen (jeweils 56 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (59 Prozent). „Länderübergreifend lässt sich feststellen, dass die kleinen Firmen noch mehr Geld in herkömmliche Anzeigen statt in Online-Werbung stecken. Hierbei ist die Printanzeige in der Bundeshauptstadt offenbar mit Abstand am beliebtesten.“, erläutert imk-Leiter Kunke.


 

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