Onlinehandel in Europa wächst um neun Milliarden Euro

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Onlinehandel in Europa wächst um neun Milliarden Euro

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Der Onlinehandel wird für die europäischen Konsumenten immer wichtiger: Im vergangenen Jahr bestellten insgesamt 253 Millionen Menschen online für rund 189 Milliarden Euro – eine Steigerung um neun Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. 176 Millionen Konsumenten haben online auch im Ausland bestellt, 17 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Diese Zahlen sind dem jährlichen Bericht von PostNord zu entnehmen, der das Onlinekaufverhalten und die Präferenzen europäischer Konsumenten untersucht.
ecommerce_icon

Der Onlinehandel wird für die europäischen Konsumenten immer wichtiger: Im vergangenen Jahr bestellten insgesamt 253 Millionen Menschen online für rund 189 Milliarden Euro – eine Steigerung um neun Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. 176 Millionen Konsumenten haben online auch im Ausland bestellt, 17 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Diese Zahlen sind dem jährlichen Bericht von PostNord zu entnehmen, der das Onlinekaufverhalten und die Präferenzen europäischer Konsumenten untersucht.

Da Konsumenten immer häufiger online kaufen und entsprechend immer sicherer im Umgang mit Onlinekäufen werden, steigen die Anforderungen daran deutlich. Dies betrifft im besonderen Maße die Lieferbedingungen.

Im Wettbewerb der Onlinehändler und Lieferanten hat die Art der Lieferung eine zentrale Rolle eingenommen

„Wer heute im Internet Waren kauft, möchte bei der Lieferung zwischen mehreren Möglichkeiten wählen können und regelmäßige Status-Updates zum Stand der Auslieferung bekommen. Im Wettbewerb der Onlinehändler und Lieferanten hat die Art der Lieferung eine zentrale Rolle eingenommen; es wird immer wichtiger, den Bedarf des Konsumenten zu ermitteln und zu verstehen. Es ist entscheidend, landestypische intelligente Lösungen anbieten zu können“, meint Michael Hofer, Managing Director von Direct Link Worldwide Deutschland. Direct Link, eine Tochter des skandinavischen Logistikunternehmens PostNord, bietet grenzüberschreitende Lösungen für den Onlinehandel und globale Lieferungen.

 

 

In Hinblick auf die Lieferung weist das Onlinekaufverhalten der Europäer klare Unterschiede auf. Während in den meisten europäischen Ländern die Lieferung nach Hause bevorzugt wird, ziehen Kunden in Deutschland, Skandinavien und Frankreich eine Lieferung direkt in den Briefkasten vor. Die Lieferung an eine Abholstelle ist in den meisten Ländern eher ungewöhnlich; in Skandinavien und Frankreich steht diese Option jedoch an zweiter Stelle.

Die Erwartungen an schnelle Lieferungen innerhalb von ein bis zwei Tagen steigen in den meisten Märkten. Dabei sind Kunden in den Niederlanden am ungeduldigsten – hier wollen vier von zehn Kunden ihren Kaufartikel innerhalb von höchstens zwei Tagen erhalten. In Skandinavien sind die Menschen hingegen am gelassensten: Manche Kunden können sich dort eine Lieferdauer von sechs oder mehr Tagen vorstellen. Dennoch hat die Mehrheit der Skandinavier dieselbe Erwartung wie in den meisten anderen Ländern, Lieferungen innerhalb von drei bis fünf Tagen zu erhalten.

Der Anteil derjenigen, die online im Ausland bestellen, steigt in allen Märkten

Der Anteil derjenigen, die online im Ausland bestellen, steigt in allen Märkten. Zu den eifrigsten zählen hier die Skandinavier, gefolgt von Kunden in Großbritannien und Belgien. Mit einem Zuwachs von zwölf Prozentpunkten, im Vergleich zum Vorjahr, ist in Polen die größte Steigerung zu beobachten. Die beliebtesten Länder für Auslandsbestellungen im Internet sind Großbritannien und Deutschland. Die größte Steigerung bei Bestellungen in Ländern außerhalb Europas hatte China zu verzeichnen.

„In fast allen Ländern sind es hauptsächlich die günstigeren Preise, die die Konsumenten zu Onlinebestellungen in einem anderen Land motivieren. Andere Gründe hierfür sind ein umfangreicheres Angebot und die Möglichkeit, Waren zu bestellen, die im eigenen Land nicht erhältlich sind“, sagt Michael Hofer.

 

 

Auch die gewünschte Art der Zahlungsweise variiert von Land zu Land; die Berücksichtigung regionaler Präferenzen und ein entsprechendes Angebot ist deshalb für Onlinehändler ein weiterer Erfolgsfaktor.

In Italien und Spanien bevorzugen es die Onlinekunden, mit PayPal oder ähnlichen Diensten zu zahlen. Diese Möglichkeiten sind zwar auch in Großbritannien und Frankreich populär, jedoch steht dort die Zahlung mit EC- oder Kreditkarte an erster Stelle. In Deutschland und in Skandinavien ist die Zahlung per Rechnung auch sehr beliebt. In Polen, Spanien und Italien hingegen wollen die E-Commerce-Kunden per Nachnahme bestellen können.

Hier geht es zur Studie.

(jm)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die neue Advertising-Lösung Near Me Ads von Uberall unterstützt Multi-Location-Unternehmen dabei, mehr Offline-Umsätze durch lokale Anzeigen auf Google, Facebook und Instagram zu erzielen. Eine der Vorteile: Ihre Standorte werden bei der Online-Suche an erster Stelle angezeigt.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.