18.03.2021 – Kategorie: eCommerce

Onlinehandel in den USA: Starkes Wachstum in der Pandemie

Onlinehandel E-Commerce-UmsatzQuelle: sutadimage/shutterstock

Adobe hat die neuesten Zahlen des Adobe Digital Economic Index veröffentlicht, der den Onlinehandel in den USA im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie untersucht. Für den Index hat Adobe Billionen von Online-Transaktionen von über 100 Millionen Artikeln in 18 Produktkategorien analysiert.

Die Corona-Pandemie hat dem Onlinehandel einen zusätzlichen Schub von 183 Milliarden US-Dollar gegeben, da die Verbraucher in Scharen im Internet einkauften, um ihren täglichen Bedarf zu decken. Dies entspricht fast dem Umsatz der Weihnachtssaison 2020, in der zwischen November und Dezember 188,2 Milliarden US-Dollar online ausgegeben wurden. Die Steigerung erfolgte innerhalb des zwölfmonatigen Zeitraums von März 2020 bis Februar 2021, in dem insgesamt 844 Milliarden US-Dollar online ausgegeben wurden. Im Kalenderjahr 2020 wurden 813 Milliarden Dollar online ausgegeben, ein Wachstum von 42 Prozent gegenüber 2019.

Pandemie steigert Umsätze im Onlinehandel um 20 Prozent

Bei den aktuellen Wachstumsraten erwartet Adobe, dass das Kalenderjahr 2021 irgendwo zwischen 850 und 930 Milliarden Dollar einbringen wird. Die Pandemie führte zu einem sprunghaften Anstieg der Ausgaben im Onlinehandel, der einem Zuwachs von 20 Prozent entspricht. Künftiges Wachstum wird voraussichtlich auf diesem Zuwachs aufbauen. 2022 wird voraussichtlich das erste Jahr mit einem Umsatz von einer Billion US-Dollar im E-Commerce sein. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 gaben die Verbraucher 121 Milliarden Dollar online aus, ein Wachstum von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Onlinbehandel Adobe
Die aktuellen Ausgaben im Onlinehandel 2020 im Vergleich zu den Prognosen. (Grafik: Adobe)

Zahlungsmethode „jetzt kaufen, später bezahlen“ immer beliebter

Jetzt kaufen, später bezahlen: Diese Zahlungsmethode erlebt einen Boom, mit einem Wachstum von 215 Prozent in den ersten beiden Monaten des Jahres 2021. Verbraucher, die diesen Service nutzen, geben auch 18 Prozent mehr Bestellungen auf. Einzelhändler bieten die Option „Buy Now/Pay Later“ immer häufiger an, während die Verbraucher mit finanzieller Unsicherheit umgehen.

Da die Menschen zu Hause bleiben und ihre Wohnräume renovieren, wuchs der Online-Umsatz für Heimwerkerprodukte in den ersten beiden Monaten (Januar und Februar) des Jahres 2021 um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kategorie „Bekleidung“ wuchs im gleichen Zeitraum um 22 Prozent im Jahresvergleich und lag damit hinter anderen wichtigen Kategorien.

Zur Methodik der Studie: Der Adobe Digital Economy Index basiert auf der Analyse von über einer Billion Besuche von Websites und über 100 Millionen Artikel. Adobe Analytics misst die Transaktionen von 80 der 100 führenden US-Online-Händler – mehr als jedes andere Technologieunternehmen. Auf Basis dieser großen Menge an Echtzeit-Transaktionsdaten der Konsumenten bietet der Adobe Digital Economy Index gegenüber Bewertungen, die rein auf Umfragen basieren, wesentlich genauere Erkenntnisse. Mehrere Regierungsstellen und Branchenverbände, darunter das US Bureau of Labor Statistics, die Federal Reserve und das US Census Bureau, haben sich bereit erklärt, mit Adobe zusammenzuarbeiten, um einen Einblick in die digitale Wirtschaft und den Zugang zu den Daten zu erhalten. (sg)

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