Onlineshopping boomt: Diese Produkte kaufen die Deutschen in der Krise

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Diese Produkte kaufen die Deutschen nun verstärkt online. Eine aktuelle Umfrage zeigt, welche Produkte beim Onlineshopping in der Coronavirus-Krise besonders gefragt sind.
Onlineshopping in der Krise

Quelle: ellagrin/shutterstock

  • Kaufverhalten der Deutschen ändert sich durch Corona-Krise
  • Onlineshopping in der Krise wächst stark
  • Umfrage zum Kaufverhalten zeigt Präferenzen der Konsumenten

Die Schließung der Geschäfte und Restaurants, Social Distancing und Homeoffice bestimmen zu Corona-Zeiten unseren Alltag. Schon nach den ersten Tagen und Wochen haben viele Deutsche ihre Gewohnheiten auf Onlineshopping in der Krise umgestellt. Wie aus einer aktuellen Appinio-Umfrage* im Auftrag von Trusted Shops hervorgeht, kauft die Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) nun regelmäßig online ein oder zieht dies in Erwägung.

80 Prozent der Deutschen haben in den letzten zwei Wochen bereits im Internet geshoppt – das sind gut 50 Prozent mehr als gewöhnlich. Denn nur 28 Prozent gaben an, im Allgemeinen ein- oder mehrmals pro Woche im Internet zu bestellen. Geschlossene Geschäfte und die Vermeidung großer Menschenmengen bewegen die Deutschen dazu, ihre Einkäufe vom stationären Handel in das Internet zu verlegen.

Folgende Produkte werden nun online anstatt offline gekauft

1. Unterhaltungselektronik

Nach mehreren Tagen im eigenen Heim kann schon einmal Frust oder Langeweile aufkommen. Genau dagegen wollen sich die Deutschen am meisten wappnen und rüsten mit Spielekonsole, Fernsehen und Co. auf. Gut ein Viertel der Geräte gehen nun nicht mehr über den Ladentisch, sondern werden online bestellt.  

2. Bücher

Viele hatten das gedruckte Buch schon fast abgeschrieben, doch nun erlebt es einen Aufschwung. Mehr als jeder Fünfte kauft seine Bücher derzeit im Internet. Auch zu Hause wollen die Deutschen eine Beschäftigung für ihren Kopf – egal ob mit Roman, Sprachlernbuch oder Sachbuch 

3. Kinderspielzeug

Geschlossene Kindergärten bedeuten für die Eltern, dass sie die Kleinen daheim beschäftigen müssen. Mit neuem Spielzeug wollen sie die Zeit so angenehm wie möglich gestalten und im besten Fall das Arbeiten aus dem Homeoffice erleichtern. Mehr als jedes zehntes Spielzeug wird statt im stationären Handel online erworben.

Onlineshopping in der Krise: diese Produkte werden jetzt bestellt

Die freie Zeit zuhause und zahlreiche Möglichkeiten der Internetshops bringen aber auch viele Onlineshopping-Muffel dazu, plötzlich im Internet einzukaufen. Diese Produkte werden unter anderem nun bestellt, obwohl sie vorher nicht gekauft wurden: 

1. Erotikartikel und Sextoys

Die Zeit zu zweit, die sich nun bietet, wollen die Deutschen anscheinend auch nutzen. Das animiert jeden zehnten Deutschen dazu, sich Spielzeug für’s Schlafzimmer zu bestellen, das sie sich normalerweise nicht gekauft hätten. Interessant wird es also in neun Monaten zu schauen, ob es einen deutlichen Anstieg an „Christkindern“ gibt.  

2. Bücher

Die Abgeschiedenheit bringt offensichtlich auch ein paar Bücherwürmer zum Vorschein. Jeder Zehnte entdeckt seine Freude am Lesen wieder oder findet nun wieder mehr Zeit dafür.  

3. Utensilien zum Kochen

Wo bislang die Zeit zum Kochen fehlte, bieten die Schutzmaßnahmen des Corona-Virus für Viele wieder einen Anlass, selbst zu braten und zu brutzeln. Sieben Prozent der Deutschen bestellen sich nun Zutaten oder Utensilien, um sich in der heimischen Küche auszutoben.

Onlineshopping in der Krise: neue Bedürfnisse

Das Kaufverhalten zeigt, dass sich die Deutschen schnell auf die neue Situation und ihre Möglichkeiten einstellen. Die veränderten Alltagsumstände schaffen neue Bedürfnisse und Nachfragen. Auch Onlinehändler bemerken diese Trends. Sie reagieren entsprechend und sortieren ihr Angebot um. Damit können sie in diesen Zeiten bei Problemen helfen und Lücken schließen.

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage durchgeführt mit Appinio, an der 1.003 Personen zwischen dem 19.03.2020 und 20.03.2020 teilnahmen.

Lesen Sie auch: Corona-Krise: Bereits jedes zweite mittelständische Unternehmen leidet unter Umsatzeinbußen

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