Open Source Business Foundation unterstützt Software-Entwicklung

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Mit der Gründung der Prometheus Foundation am 15. März 2010 in München wird ein von der Open Source Business Foundation e.V. unterstütztes konsortiales Entwicklungsprojekt realisiert.

Die OSBF, das europäische Netzwerk der Open Source-Branche mit Zentrale in Nürnberg (www.osbf.de), fördert im Rahmen ihrer Projektgruppe Collaborative Open Source Application Development (kurz COSAD) die konsortiale Softwareentwicklung. Ziel der Prometheus Foundation ist die Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Software-Plattform auf Basis der BiPRO-Standards (www.bipro.net).

Auf der gemeinsamen Plattform werden Versicherer und Maklerverbünde eine medienbruchfreie Datenverarbeitung abwickeln können. Die Prometheus-Software entwickeln die Mitglieder des Konsortiums, zu denen Versicherungsgesellschaften, Maklerverbünde und IT-Häuser gehören, gemeinschaftlich unter einer Open Source-Lizenz. Für das Projekt Prometheus hat die OSBF die teilnehmenden Institutionen, Verbände und Unternehmen bei der Konzeption des Konsortiums beraten und sie mit ihrem umfassenden Know-how beim Aufbau von Open Source-Projekten unterstützt.

Jochen Krause, OSBF Vorstandsmitglied, Projektleiter von COSAD und Geschäftsführer der Innoopract Informationssysteme GmbH, betont: „Die konsortiale Software-Entwicklung eignet sich hervorragend zur Umsetzung von Branchenstandards und fördert die Entstehung effizienter Ökosysteme von Unternehmen. Alle Beteiligten profitieren von der lizenzfreien Nutzung einer gemeinsamen Plattform und können durch deren Erweiterung spezialisierte Lösungen zu niedrigeren Kosten erstellen.“

Die Prozessabläufe zwischen Versicherern und Maklern sind bisher von einer äußerst heterogenen Systemlandschaft mit vielen unterschiedlichen Schnittstellen und unzureichenden Standards geprägt. Dies bedeutet für beide Seiten einen hohen Implementierungs- und Pflegeaufwand und führt häufig zu einem papierbasierten, fehleranfälligen Datenaustausch. Die Prometheus Plattform will erstmals eine gemeinsame technologische Basis in der Versicherungswirtschaft schaffen, die lizenzkostenfrei, individuell anpassbar und erweiterbar ist und die Kostensenkungen und Produktivitätssteigerung sowohl für Versicherer als auch für Makler bewirkt.

Weil der Prometheus Software offene Standards wie Eclipse und BiPRO zugrunde liegen, haben alle Beteiligten des Wertschöpfungsprozesses – Versicherer, Makler und Hersteller von Versicherungssoftware – die Möglichkeit, darauf aufzusetzen und die bestehenden Komponenten entsprechend ihrer Spezialisierung schnell und effizient weiterzuentwickeln. Bis zur jetzt erfolgten Gründung der Prometheus Foundation waren neben der OSBF auch folgende Institutionen und Unternehmen maßgeblich an der Realisierung des Projekts Prometheus beteiligt: das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ), Innoopract Informationssysteme, MicroDoc, in2solutions, CHARTA Börse für Versicherungen, Kanzelei WilmerHale und das IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen msg systems als Partner der Versicherungswirtschaft sowie Mitauftraggeber und Beteiligter an der Vorstudie zur technischen Machbarkeit.

Die Open Source Business Foundation e.V. – OSBF – mit Vereinssitz in Nürnberg ist ein europäisches Netzwerk aus Unternehmen, Institutionen und Personen, deren gemeinsame Interessen in Open Source Entwicklungs- und Businessmodellen liegen. Unternehmensgründer und etablierte Unternehmen aus ganz Europa finden in der OSBF eine Plattform, die ihnen Kontakte bietet und ihre Geschäftsideen unterstützt und fördert.

Das Besondere an der Open Source Business Foundation ist ihre Business-Perspektive: Bei den vielfältigen Aktivitäten der OSBF steht immer der geschäftliche Nutzen von Open Source-Software im Vordergrund. Das Erfolgsrezept der OSBF besteht darin, Softwareunternehmen und Servicefirmen, Coaches, Wachstumsfinanzierer und Hochschulen europaweit zu vernetzen und alle OSBF Mitglieder in konkrete Projekte einzubeziehen. Die OSBF hat heute bereits 160 Mitglieder aus ganz D/A/CH, Europa und den USA. Neben zahlreichen mittelständischen und Großunternehmen zählen auch diverse öffentliche und wissenschaftliche Institutionen und Hochschulen zum Mitgliederkreis.

 

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