Ostern 2010: Unbehagen durch Kommerz

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Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Simstore belegt: die Wirtschaftskrise hat keinen Einfluss auf das Osterbudget, aber das Preisbewusstsein schränkt Impulskäufe stark ein.

Ostern ist und bleibt für die Deutschen ein Fest für die Familie. Allerdings nervt der Kommerz in den Geschäfterund um das Fest und Kunden achten beim Einkauf auf den Preis, auch wenn die Wirtschaftskrise das Osterbudget kaum schmälert. Am beliebtesten sind noch immer Oster-Süßwaren. Das sind die Ergebnisse der Oster-Studie* des auf Konsumgüter spezialisierten Marktforschungsunternehmens Simstore.

Für die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) ist Ostern ein Familienfest, bei dem sie auch andere Familienmitglieder besuchen. Eine Minderheit verbringt die Ostertage wie andere Wochenenden, jedoch mit kleinen besonderen Dingen, wie zum Beispiel Ausflüge (21 Prozent) oder macht gar überhaupt nichts Besonderes (14 Prozent). 7 Prozent der Befragten nutzen das lange Wochenende für einen Kurztrip. Die Lieblinge unter den Ostereinkäufen sind noch immer Süßwaren wie Schokoladenhasen oder -eier. Sie landen bei knapp drei Viertel (71 Prozent) der Befragten im Einkaufswagen.

“Das Osterfest wird aus Sicht der Konsumenten jedoch zunehmend zu einem Ostergeschäft – und das behagt ihnen nicht”, sagt Claudia Knod, Country Manager von Simstore Germany. Drei Viertel (74 Prozent) betrachten es als reines Kommerzdenken wie an Weihnachten, wenn Ostersüßwaren schon so früh in den Geschäften stehen. 57 Prozent finden es ausreichend, wenn die Schoko-Eier und -Hasen erst kurz vor Ostern platziert werden. Lediglich ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) sagt, dass sie schon anfangen sich auf Ostern zu freuen, wenn sie die ersten Saisonartikel im Geschäft entdecken.

Das Budget für den Ostereinkauf ist bei den meisten Konsumenten unverändert, jedoch achten sie beim Kauf stärker auf den Preis. So begrüßen zwar die meisten (45 Prozent) die Vielfalt und Kreativität des Angebots zu Ostern, jedoch lassen sich zwei Drittel (67 Prozent) dadurch nicht zu Spontankäufen hinreißen – als Grund hierfür werden die teilweise hohen Preise genannt. Die Wirtschaftskrise allerdings scheint noch nicht beim Ostereinkauf angekommen zu sein. 56 Prozent der Befragten geben 2010 an Ostern ungefähr gleich viel Geld aus wie im Vorjahr. Allerdings muss oder will ein Drittel (27 Prozent) sparen und gibt weniger Geld aus als im vergangenen Jahr. 13 Prozent wollen 2010 sogar mehr Geld ausgeben.

* 812 Personen wurden in einer Online-Befragung im März 2010 zu ihrem Oster-Einkaufsverhalten interviewt.

 

 

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