Paid Content am liebsten im Abonnement

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Paid Content am liebsten im Abonnement

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

»Paid Content« steht in diesen Tagen ganz oben auf der Tagesordnung vieler Medienunternehmen. Vor allem die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage setzen auf neue Hoffnungsträger aus dem Bereich des mobilen Internet, namentlich auf iPads, Kindles, WeTabs und natürlich auf Smartphones.

Die Hoffnung ist nicht unberechtigt: Fittkau & Maaß Consulting fand in der neuesten W3B-Internet-Studie (Online-Befragung von über 100.000 Internet-Nutzern) heraus, dass das Interesse an den neuartigen mobilen Geräten beachtlich ist – und dass die meisten potentiellen Käufer sie zur Internet-Nutzung sowie zum Lesen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern einsetzen möchten.

In der W3B-Umfrage wurde daher den Lesern von Online-Zeitungen und -Zeitschriften die Frage gestellt, welches Zahlungsmodell sie für kostenpflichtige Inhalte von Online-Zeitungen und -Zeitschriften bevorzugen. Das Ergebnis: Die meisten Leser (36 Prozent) präferieren das Abonnement – und nicht „Pay-per-Use“ oder „Pay-per-Click“-Modelle. Nur wenige Nutzer (19 Prozent) sind darauf erpicht, ganz gezielt nur die für sie relevantesten Online-Content-Happen herauszupicken – und auch nur für diese zu zahlen.

Die gute Nachricht für Online-Medienmacher lautet somit: Das redaktionelle Gesamtwerk einer Online-Zeitung bzw. -Zeitschrift wird von den Lesern durchaus honoriert! Die Paid Content-Zukunft muss keineswegs auf eine Dominanz der „Pay-per“-Modelle hinauslaufen.

Die Herausforderung für Online-Medienanbieter besteht vielmehr darin, ihren Lesern das Zahlen für Inhalte »beizubringen«. Gewohnt an die jahrelange Kostenfreiheit im Internet wird dies kein leichtes Unterfangen.

Auf die Frage »Angenommen, Online-Zeitschriften und -Zeitungen bzw. Teile davon könnten im Internet nicht mehr kostenfrei gelesen werden, sondern es würden Nutzungsgebühren anfallen: Würden Sie dann die Online-Zeitschriften bzw. -Zeitungen, die Sie normalerweise nutzen, weiterhin lesen?« antwortete mehr als die Hälfte der Leser mit »Nein, auf keinen Fall«. Gut jeder fünfte Befragte hat (noch) keine Meinung zu diesem Thema. Knapp jeder vierte der Leser von Online-Zeitungen und -Zeitschriften wäre »bei angemessenen Preisen« zahlungsbereit.

Die heutige Leserschaft von Online-Zeitungen und -Zeitschriften ist somit zweigeteilt: Die eine (etwas größere) Hälfte lehnt das Zahlen für Content kategorisch ab – die andere (etwas kleinere) Hälfte signalisiert Zahlungsbereitschaft bzw. könnte überzeugt werden. Das Potential ist demnach überschaubar, aber durchaus vorhanden. Gefragt sind nun nutzerorientierte Content-Angebote nebst Zahlungsmodellen, die potentielle Leser überzeugen.

Info: http://www.w3b.org/e-commerce/paid-content-am-liebsten-im-abonnement.html

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Durch die Corona-Krise hat das bargeldlose Bezahlen bei deutschen Konsumenten einen enormen Auftrieb erhalten. Alle wichtigen Fakten und neue Trends zur Verwendung von Bargeld in Deutschland.
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.