Payment Service-Anbieter Ingenico setzt auf Verringerung der Sicherungsdaten durch Deduplizierung

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Der Internethandel boomt. Neue Bezahlsysteme haben den Handel im Internet attraktiv gemacht. Vor allem die Vielfalt der Bezahloptionen hat einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg eines Online-Shops. Deren Betreiber stehen dabei vor der Aufgabe, verschiedene Payment-Kriterien miteinander zu vereinbaren: Sicherheit ist und bleibt im Umgang mit sensiblen Kundendaten immer das wichtigste Kriterium. Hilfe bieten dabei die  Payment Service-Anbieter. Sie sorgen für die technische Anbindung eines Online-Shops an Banken und Kreditkartenemittenten und gewährleisten die reibungslose Zahlungsabwicklung. Durch den Boom der Onlineshops ergeben sich aber auch völlig neue Herausforderungen, wie die Verarbeitung der immens gestiegenen Datenmenge, die mit dem Wachstum einhergeht. Die Sicherung unternehmenskritischer Daten wird dabei zunehmend zum Problem. Die ständige Verfügbarkeit von Systemen erschwert diese Aufgabe zusätzlich.

Payment Service-Anbieter Ingenico Payment Services  setzt nun zur Reduzierung der vorzuhaltenden Sicherungsdaten und Beschleunigung der Sicherungsvorgänge auf eine Deduplizierungslösung von DextraData und Technologie von EMC. Dies gewährleistet die langfristige und effektive Nutzung und Speicherung der Daten.

Innovatives und ganzheitliches Data Management ist die Grundlage, um den modernen Anforderungen im Payment-Bereich an Service und Sicherheit gerecht zu werden und letztlich gegenüber den Wettbewerbern bestehen zu können. Aus diesem Grund entschieden sich die Verantwortlichen bei Ingenico Payment Services dafür, die veraltete Backup-Infrastruktur zu ersetzen, bei der die Daten mittels Tape gesichert wurden. Außerdem sollte die aufwendig zu administrierende B/R-Infrastruktur restrukturiert werden. Ziel war es auch, den manuellen Aufwand, der mit dem Tape-Handling im personallosen, 230 Kilometer entfernten Rechenzentrum verbunden war, zu minimieren. 

Das Unternehmen Ingenico Payment Services  ist ein großer Anbieter für Payment Services in Deutschland. Mit den rund 600 Mitarbeitern verarbeitet Ingenico Payment Services etwa 40 Prozent der gesamten kartenbasierten Zahlungsabwicklung des nationalen Einzelhandelsumsatzes. Das entsprach im Jahr 2012 nach eigenen Angaben bereits über zwei Milliarden Zahlungsverkehrstransaktionen allein in Deutschland.

Redundante Backup-Infrastruktur statt Tapes

Zur Vereinfachung und Verbesserung der B/R-Infrastruktur im Unternehmen wurden im Rahmen eines Auswahlverfahrens unterschiedliche Lösungsansätze evaluiert. Nach intensiver Prüfung fiel die Wahl auf die DextraData: „Als einziger Anbieter konnte DextraData unseren hohen Anforderungen gerecht werden und den entsprechenden Deduplizierungsfaktor und Datendurchsatz versprechen”, sagt Hans-Jörg Richter, Head of IT-Operations bei Ingenico Payment Services. Gemeinsam wurde ein technisches Konzept erarbeitet, das eine redundante B/R-Infrastruktur basierend auf zwei Data Domain Deduplizierungs-Appliances des Herstellers EMC beinhaltet. Pro Rechenzentrum wird eines der Systeme produktiv eingesetzt und dient als lokales Backup-Ziel der an dem jeweiligen Rechenzentrum vorhandenen Services. Darüber hinaus replizieren sich die beiden Data Domain Systeme bidirektional, sodass alle Backup-Daten redundant vorgehalten werden. Die Sicherung der Daten erfolgt mittels Technologien wie „DD Boost” zur Reduktion des Sicherungsvolumens bereits am Verursacher und mit klassischen Datensicherungsmethoden wie NDMP. Auch die Sicherungsmechanismen der virtualisierten Umgebung konnten mit den neuen Systemen, sowie den Anpassungen an die Umgebung deutlich optimiert werden.

Reibungslose Implementierung und lückenloser Support

Die konkrete Umsetzung des Projektes erfolgte Anfang 2014. Das Essener IT-Beratungshaus half bei der Entwicklung und Implementierung eines Lösungskonzeptes und unterstützte bei der Einbindung der vorhandenen Infrastruktur. Nach Installation der benötigten Hardware wurden in einer rund achtwöchigen Umstellungsphase alle nötigen Anpassungen vollzogen und die verantwortlichen Mitarbeiter im Unternehmen instruiert. „Das Projekt ist aus unserer Sicht sehr rund abgelaufen. Sämtliche Etappenziele konnten In-Time erreicht werden”, betont Hans-Jörg Richter.

Deduplizierungsrate von 90 Prozent

Sowohl die Backupzeiten als auch der Administrationsbedarf konnten stark reduziert und somit Ressourcen eingespart werden. Der erreichte Deduplizierungsfaktor übersteigt die Erwartungen deutlich: Statt der Mindestanforderung von 1:5 konnte eine Deduplizierungsrate von 1:11 erreicht werden. Dies entspricht einer Datenreduktion von mehr als 91 Prozent. Die IT-Umgebung der Ingenico Payment Services ist damit bestens aufgestellt für das zukünftige Datenwachstum.

Autor:   Philip Kühn, IT-Journalist für Wordfinder            

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