Welche Bezahlmöglichkeiten werden im Online-Handel und im stationären Handel am häufigsten angeboten? Für die Studie „Payment im Handel“ hat der Händlerbund 260 Händler befragt.

In seiner aktuellen Studie „Payment im Handel“ hat der Händlerbund 260 stationäre und Online-Händler nach ihren Zahlungsmodalitäten befragt und kommt dabei zu recht eindeutigen Ergebnissen. Im Online-Handel bleibt Paypal das Maß der Dinge: 92 Prozent der Befragten geben an, den Payment-Dienstleister anzubieten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Vorkasse (75 Prozent) und die Kreditkarte (50 Prozent). Die am häufigsten akzeptieren Kreditkarten sind Mastercard und Visa mit 95 bzw. 94 Prozent – keine Überraschung. Dahinter wird das Feld dann recht schnell sehr kleinteilig. Die Rechnung kommt zwar noch auf 42 Prozent, Angebote wie Amazon Pay, Paydirekt oder Mobil-Angebote wie Apple Pay bleiben aber eine Randerscheinung.

Im Laden wird bar gezahlt

Im stationären Handel sieht das anders aus. Hier regiert mit 98 Prozent die Barzahlung, gefolgt von der EC-Karte mit 60 Prozent. Kreditkarten (32 Prozent) und Paypal (20 Prozent) spielen direkt im Geschäft allerdings kaum eine Rolle. Es ist durchaus überraschend, dass nur etwa zwei Drittel der Händler die EC-Karte akzeptieren – und für viele Kunden weiterhin ärgerlich, dass sich die Kreditkarte stationär in Deutschland nur sehr langsam etabliert.

PSD2? Nicht gehört

In der Umfrage wirft der Händlerbund auch einen Blick in die Zukunft und fragt unter anderem, wie viele Händler bereits die so wichtige neue Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2 kennen. 60 Prozent der Teilnehmer müssen dabei einräumen, dass sie davon bislang nichts gehört haben und immer noch ein Drittel kann zwar mit dem Begriff etwas anfangen, weiß aber nicht genau, worum es geht.

Alle Ergebnisse der Payment-Studie hat der Händlerbund in der folgenden Infografik zusammengefasst.