Personalisierte Online-Werbung: So wichtig ist Datenschutz den deutschen Konsumenten wirklich

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Personalisierte Online-Werbung: So wichtig ist Datenschutz den deutschen Konsumenten wirklich

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Personalisierte Online-Werbung hält die Mehrzahl der deutschen Konsumenten für unheimlich. Contextual Targeting hingegen aktzeptiert jeder zweite Konsument. Das zeigt die neue „Consumer Privacy Survey“ von Integral Ad Science (IAS).
Personalisierte Online-Werbung

Quelle: garagestock/shutterstock

  • Zwei Drittel der Deutschen sind der Meinung, dass Unternehmen zu viele Daten über sie sammeln.
  • 40 Prozent fühlen sich bei datenbasierter Werbung unwohl.
  • Jeder zweite Konsument wünscht sich Contextual Targeting.

Deutsche Konsumenten wünschen sich weniger unübersichtliches Sammeln von Daten im Internet: 66 Prozent der Befragten teilen die Ansicht, dass die Unternehmen auf ihren Webseiten und Apps zu viele Informationen über sie sammeln. Die Folge: 40 Prozent fühlen sich bei unwohl, wenn sie personalisierte Online-Werbung erhalten, weil sie wissen, dass hier ihre Daten zum Einsatz gebracht werden. Dies ist das Ergebnis der neuesten „Consumer Privacy Survey“ von Integral Ad Science (IAS).

Die Alternative ist kontextsensitive Online-Werbung

Richtig unheimlich wird es 28 Prozent der Verbraucher bei datenoptimiertem Targeting, das die Werbung auf Basis ihrer Nutzerinformationen ausliefert. Zum Vergleich: Nur 17 Prozent nehmen den Dateneinsatz der Unternehmen gerne in Kauf, wenn sie dafür relevante Anzeigen erhalten. Als echte Alternative sehen deutsche Konsumenten vor allem die kontextsensitive Online-Werbung: Im Ranking aktueller Ausspielungsformen landet Contextual Targeting (47 Prozent) bei den deutschen Konsumenten auf dem ersten Platz – gefolgt von Behavioral (46 Prozent), Audience (32 Prozent) und Geo-Targeting (28 Prozent). 

Personalisierte Online-Werbung: Ja, aber bitte anonym

„Das Marketing befindet sich in Deutschland zunehmend in der Zwickmühle: Die Konsumenten wollen auch in Zukunft relevante Werbung, aber bitte nicht mit ihren Daten! Diese neue Datenmüdigkeit macht über kurz oder lang einen Shift in der Konsumentenansprache erforderlich“, so Oliver Hülse, Managing Director CEE von IAS. „Contextual Targeting bietet Advertisern eine effiziente Lösung, ihre Werbebotschaften ohne die Daten der Nutzer in einem passenden, relevanten Umfeld zu platzieren. Hier werden die Konsumenten genau dann angesprochen, wenn sie sich mit dem jeweiligen Thema beschäftigen. Das erhöht nicht nur die inhaltliche Relevanz, sondern entspricht auch exakt dem Wunsch der Konsumenten nach kontextsensitiver Online-Werbung.“

Datenschutz steht für deutsche Konsumenten an erster Stelle

Für die deutschen Konsumenten gehört Datenschutz zur Internetnutzung ganz einfach dazu: 91 Prozent ist die Privatsphäre überaus wichtig, wenn sie im Netz unterwegs sind. Dass Unternehmen auf ihren Websites und Apps dennoch ihre Daten zu Werbezwecken sammeln, sind sich 83 Prozent durchaus bewusst. Mehr als jeder Zweite (58 Prozent) will dagegen aktiv etwas tun und sieht sich selbst in der Verantwortung, seine Daten vor diesem Zugriff zu schützen.

Als bevorzugte Datenschutzmaßnahmen haben sich bei den Konsumenten insbesondere die regelmäßige Löschung von Cookies (56 Prozent) und des Browserverlaufs (45 Prozent), Ad Blocker (42 Prozent) sowie der Einsatz des Inkognito-Modus (36 Prozent) etabliert. Für relevante und personalisierte Werbung wären die Deutschen am ehesten beim Shopping (49 Prozent), Video Streaming (42 Prozent) und beim E-Mailing/Messaging (41 Prozent) dazu bereit, Daten von sich preiszugeben.

Über die Studie: Die „Consumer Privacy Survey“ wurde im April 2020 durch Integral Ad Science (IAS) durchgeführt. In einer Online-Befragung wurden in diesem Zeitraum 538 Internetnutzer in Deutschland befragt.

Lesen Sie auch: EU-DSGVO – so fällt die Zwischenbilanz nach zwei Jahren aus

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung

Top Jobs

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: „Die Maschine ist in keinster Form intelligent“

Interview mit Prof. Dr. Katharina Zweig

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.