Phishing: Wie Sie sich schützen können

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Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht gaben kürzlich bekannt, dass die Zahl der Verdachtsfälle im Bereich Geldwäsche im Jahr 2010 einen Höchststand erreicht hat. 11.042 Verdachtsanzeigen bedeuteten eine Steigerung um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Fälle von Phishing stieg demnach allein beim Online-Banking um 82 Prozent auf 5.331 Verdachtsfälle. Bei fast der Hälfte davon erhärtete sich der Verdacht einer Straftat.

Phishing-Angriffe sind in den letzten Jahren sehr viel komplexer geworden. Soziale Netzwerke wie Facebook sind ein beliebtes Ziel der Phisher, weil der Nutzer glaubt, sich dort in einer vertrauenswürdigen Umgebung zu bewegen.

Thorsten Krüger, Regional Sales Director Deutschland/Österreich bei SafeNet, rät Internetnutzern:

„Die einfachste Grundregel ist, niemals auf einen Link zu klicken – egal, ob dieser in einer E-Mail, einer Facebook-Nachricht, per Instant Messaging oder SMS geschickt wurde. Nachrichten von unbekannten Absendern sollten grundsätzlich ignoriert und gelöscht werden. Kommt die Nachricht von einem bekannten Absender, etwa einem Facebook-Freund, sollte man sich zunächst vergewissern, ob dieser den Link auch tatsächlich geschickt hat. Nutzen Sie dazu aber eine separate E-Mail oder eine separate IM-Sitzung und nicht die ‘Reply to’-Funktion.

Verbraucher sollten auch daran denken, dass Banken normalerweise keine dringenden E-Mails verschicken. Landet eine E-Mail im Postfach, die wie eine Nachricht von Ihrer Bank aussieht, dann öffnen Sie auch hier keine Links. Stattdessen geben Sie die übliche Webadresse Ihrer Bank in ein Browserfenster ein; Nachrichten von Ihrer Bank werden normalerweise angezeigt, wenn Sie sich dort zum Online-Banking anmelden.

Zu guter Letzt sollte jeder Nutzer von Online-Banking-Diensten alle Kontobewegungen regelmäßig genau prüfen und sicherstellen, dass alle Transaktionen legitim sind. Dann sind sie besser vor Online-Kriminellen geschützt.”

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