Postbank Digitalstudie: Ein Drittel spricht mit Alexa, Siri und Co.

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32 Prozent der Deutschen nutzen bereits digitale Sprachassistenten wie Apples Siri oder Google Assistant. Die Zahl der Anwender ist damit innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent angestiegen. Allerdings ist die Beliebtheit der praktischen Alltagshelfer auch eine Generationenfrage: Bei den jüngeren Deutschen unter 40 Jahren spricht bereits fast jeder Zweite mit Siri, Google oder Alexa. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2019.
Quelle: Postbank | CC0 1.0 Universal

32 Prozent der Deutschen nutzen bereits digitale Sprachassistenten wie Apples Siri oder Google Assistant. Die Zahl der Anwender ist damit innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent angestiegen. Allerdings ist die Beliebtheit der praktischen Alltagshelfer auch eine Generationenfrage: Bei den jüngeren Deutschen unter 40 Jahren spricht bereits fast jeder Zweite mit Siri, Google oder Alexa. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2019. Für die Sprachsuche nutzen Digital Natives mit 28 Prozent am häufigsten Siri, Google Assistant kommt auf 27 Prozent.

Digitale Sprachassistenten können auf Zuruf zum Beispiel den Wetterbericht ansagen, Fragen beantworten, Musik, Podcasts oder Hörbücher abspielen oder die Terminplanung übernehmen. Auch Smart-Home-Anwendungen, die sich immer stärker durchsetzen, haben den Siegeszug von Alexa und Co. befördert. Denn auch die Beleuchtung oder das Anschalten elektronischer Geräte kann über Sprachassistenten gesteuert werden.

Quelle: Postbank
Die beliebtesten Sprachassistenten aller Nutzer und der Digital Natives im Vergleich.

In großen Haushalten zu Hause

Am intensivsten werden Sprachassistenten derzeit von Familien genutzt: 52 Prozent der Haushalte mit vier Personen und mehr leben mit einem Sprachassistenten unter einem Dach und nutzen ihn aktiv. In Drei-Personen-Haushalten sind es ebenfalls noch überdurchschnittliche 39 Prozent. Wer allein lebt, lässt dagegen eher selten einen sprechenden Assistenten bei sich einziehen: Nur rund jeder fünfte Single-Haushalt nutzt Siri und Co.

Für die Zukunft sieht Thomas Brosch, Chief Digital Officer der Postbank, außerdem Potenzial bei den sogenannten Best Agern: “Wir gehen davon aus, dass sich Sprachassistenten auch in den Altersgruppen 50 und 60 plus etablieren werden, die nicht mit Smartphones aufgewachsen sind. Diesen Anwendern liegt die Nutzung von Sprachassistenten deutlich näher als umständliches Tippen und Scrollen, für das es eine gewisse Fingerfertigkeit braucht, sowie den permanenten Wechsel verschiedener Anwendungen auf einem Display.”

Finanzgeschäfte per Sprachbefehl ausführen

Mit Sprachassistenten werden auch persönliche Finanzgeschäfte für Bankkunden jeden Alters einfacher, zum Beispiel Kontoabfragen oder Überweisungen. “Wichtig für die Sicherheit ist, dass eine zweite Identitätsprüfung neben der reinen Stimmerkennung stattfindet”, sagt CDO Thomas Brosch. Dies könne über einen klassischen Log-In mit Zugangsdaten erfolgen oder biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. “Wir bemerken auf jeden Fall ein zunehmendes Interesse an den sprachgesteuerten Funktionen in unserer Banking-App und sind überzeugt, dass sich die Nutzung von Finanzanwendungen über Sprachassistenten in Zukunft durchsetzen wird”, so Brosch.

Über die Studie: Für Postbank Digitalstudie 2019 wurden im Februar und März dieses Jahres 3.126 Deutsche befragt. Die Postbank untersucht mit der Studie im fünften Jahr in Folge, welche Entwicklungen sich in den verschiedenen Lebensbereichen der Deutschen in Bezug auf Digitalisierung allgemein und insbesondere zu Finanzthemen abzeichnen. Um eine bevölkerungsrepräsentative Struktur abzubilden, erfolgte eine Gewichtung der Stichprobe nach Bundesland (Proportionalisierung), Alter und Geschlecht. Als Referenzdatei wurde der Zensus 2011 des Statistischen Bundesamtes zugrunde gelegt. (sg)

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