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Onlineshop überall - auch im Auto

Die Zukunftsvision vom ortsunabhängigen Online-Einkaufen wird zunehmend Realität. Selbst im Auto sollen Insassen bequem Waren ordern können. Die Weichen dafür sind gestellt – Autobauer kooperieren mit entsprechenden Partnern – der Kampf um die besten Plätze auf dem Markt ist schon längst entbrannt. Aber ist der Markt schon so weit?

Titelbild des e-commerce magazins-schwarzes Auto auf schwarzem Hintergrund
e-commerce Magazin 01/2022

e-commerce Magazin 01/2022

Wird das Auto zum Shopping-Paradies?

Kaum ist der E-Commerce im Markt bestens etabliert, Zielgruppen geknackt, die sich bis vor Kurzem noch dem Online-Shopping verweigerten, steht die nächste große Innovation an: Shopping im Auto. Worüber Autohersteller und Lösungsanbieter schon einige Zeit theoretisierten – zumindest in Deutschland – wird in nicht allzu ferner Zukunft Wirklichkeit werden.

Autofahren wird Nebensache

Das Auto fährt selbständig, die Insassen shoppen online oder lassen sich durch individualisierte Entertainment-Angebote unterhalten. So sieht das künftige Szenario im Fahrzeug aus. Die Zeichen dafür stehen schon längst auf Go – der Kampf um die besten Marktplätze ist entbrannt. USA geht mit zahlreichen Beispielen voran – Deutschland agiert wie immer verhalten.
Aber Shopping im Auto – wie soll das überhaupt funktionieren? Eigentlich ganz simpel: Neue Kraftfahrzeuge sind mit großen Displays, Internetzugang, jeder Menge Sensoren und digitaler Technik ausgestattet. Ideal, um dort Shopping- und Entertainment-Angebot auszuspielen – Fahren wird künftig zur Nebensache. Das Auto lenkt selbst, da bleibt für die Insassen Zeit, sich anderweitig zu beschäftigen. Das funktioniert zwar erst nur unter bestimmten Voraussetzungen, bei geringen Geschwindigkeiten oder auf dem Parkplatz. Sicherheit geht schließlich vor.
Doch schon diese Lösungen geben einen Vorgeschmack auf das, was kommen wird. E-Commerce-Anbieter tun also gut daran, mögliche Kooperationen mit Autobauern oder Lösungsanbietern auszuloten, wenn sie in dem von Analysten hochumjubelten Milliarden-Markt dabei sein wollen. Ab Seite 8 können Sie sich mit dem Newcomer-Segment vertraut machen.
Mangel an Logistikflächen

So schön die neuen Shopping-Möglichkeiten im Auto auch klingen mögen, den E-Commerce drücken derweil andere ­Probleme, die gelöst werden müssen. Die Frage ist: Wohin mit den Waren, die für den Online-Vertrieb bestimmt sind? Logistikflächen werden immer knapper, so dass sich Immobilien­entwickler neue Konzepte einfallen lassen müssen, um der großen Nachfrage nach Warenlagern nachzukommen. Lesen Sie mehr ab Seite 32.

Barrierefrei online shoppen

Genauso dringend wie die Suche nach Logistikflächen ist ein Thema, das in der Regel von Online-Shop- und Website-Betreibern stark vernachlässigt wird: Barrierefreiheit im Online-Shop. Bis 2025 soll der European Accessibility Act (EAA), das europäische Gesetz zur Barrierefreiheit, umgesetzt werden – verabschiedet wurde es bereits 2019. Was Inklusions-Aktivist Raúl Krauthausen über die bisherigen Fortschritte denkt, erklärt er ab Seite 26.

Herzlichst,
Christiane Manow-Le Ruyet
Chefredakteurin, e-commerce magazin,

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